Was man gegen Unreine Haut und Pickel tun sollte

Wer sich zu häufig das Gesicht wäscht, entzieht dadurch der Haut seine Schutzschicht. Milde Pflegemittel sind in der Regel ausreichend. CandyBox Images-shutterstock

Was tun gegen unreine Haut und typische Pickel? Pusteln, Mitesser sowie Entzündungen quälen vor allem Jugendliche zwischen 12 und 18, aber auch Erwachsene.

Unreine Haut belastet die betroffenen Menschen beträchtlich. Sie versuchen alles Mögliche, um ihr Äußeres wieder in den Griff zu bekommen. Was man gegen unreine Haut und Pickel tun kann, ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Deswegen müssen oft auch verschiedene Pflegemittel und Behandlungen versucht werden.

 

Symptome

Symptome wie Pickeln, Pusteln, Mitesser und auch Entzündungen treten bei den meisten Betroffenen im Gesicht auf, am häufigsten ist die T-Zone mit Stirn, Nase und Kinn betroffen. Doch unreine Haut kann auch auf Schultern, Rücken und dem Dekolleté auftreten. Selbst nach dem Verschwinden der akuten Symptome können Narben und fleckige, unschöne Flecken auf der Haut bestehen bleiben.

 

Ursachen

Ungesunde Ernährung, Umstellung des Hormonhaushaltes, Stress sowie klimatische Bedingungen können für unreine Haut, die sich zu Akne entwickeln kann, verantwortlich sein. Wobei vor allem Jugendliche in der Pubertät zwischen 12 und 18 Jahren, aber auch bei vielen Erwachsenen betroffen sind.

Bei Erwachsenen ist häufig die Empfindlichkeit auf Hormone der Grund für unreine Haut. Das gilt allen voran für Frauen mit hormoneller Umstellung wie in Schwangerschaft und Menopause. Eine Gefahr geht aber auch von diversen Hormonpräparaten, die beispielsweise zur Unterstützung des Muskelaufbaus eingenommen werden.

 

Unreine Haut und Pickel pflegen

Menschen die veranlagt sind, unreine Haut zu entwickeln, sollten bei pflegenden Maßnahmen vor allem darauf achten, dass die Talgproduktion reguliert bleibt. Vor allem die Hautstellen der T-Zone im Gesicht sollten gut gereinigt werden.

Quelle: Phitpibul2014 / shutterstock.com
Ureine Haut tritt vor allen an Ahutstellen der sogenannten T-Zone (Kinn, Nase, Stirn) auf. © Phitpibul2014 / shutterstock.com

Dazu gibt es verschiedene qualitativ hochwertige Produkte am Markt, die man abgestimmt auf den jeweiligen Hauttyp konsequent anwenden sollte. Spezielle Pflegeprodukte sollten dabei unterstützen, die Haut von Schmutz und überschüssigem Fett zu reinigen und gleichzeitig die Hautporen zu öffnen.

 

Zweimal täglich unreine Haut reinigen

Betroffene, die sich zweimal täglich das Gesicht beziehungsweise betroffene Hautstellen reinigen, sollten damit das Auslangen finden. Keinesfalls darf durch Waschen und Pflege der natürliche Schutzmantel der Haut geschädigt werden.

Vor allem bei Menschen mit empfindlicher Haut kann zuviel Reinigung zu Hautreizungen und weiteren Hautprobleme führen.

Fettiger Haut sollte mit milden Seifen und Gels (je milder umso besser) und lauwarmen Wasser gereinigt werden. Empfehlenswert zur Reinigung ist weiter die zusätzliche Anwendung eines adäquaten Gesichtswasser zur Entfernung von Schweiss- und hartnäckigen Schmutzresten sowie von Make Up.

Nach dem Reinigen folgt die Pflege mit einem nicht fettenden und viel Feuchtigkeit spendenden Pflegemittel. Eine Gesichtsmaske hilft dabei, dass sich die Poren schließen und die unreine Haut wieder zurückgeht. Eine Gesichtsmaske kann mehrmals die Woche angewandt werden.

Auch einmal wöchentliches Peeling kann nach Absprache mit dem Dermatologen die Heilung unterstützen. Zu häufiges Peeling ­­beeinträchtigt hingegen den Eigenschutz der Haut.

Sehr wichtig ist, dass man abends auf das Abschminken und eine intensive Pflege nicht vergisst. Denn Make-up, Schmutz und Talg würden in der Nacht die Hautporen belegen und verstopfen. Das gilt aber auch für den Morgen. Denn in der Nacht sammelt sich ebenfalls Schmutz, Staub und Öl an.

 

Nicht komedogen

Bei für unreine Haut geeigneten Pflegemitteln ist oft die Bezeichnung nicht komedogen zu finden. Diese besagt, dass das eingesetzte Produkt keine Stoffe enthält, die die Bildung von Pickeln, Mitesser beziehungsweise unreine Haut fördern könnten. Die Bezeichnung komedolytisch bedeutet, dass das Mittel Komedonen – die Mitesser –  auflösen kann.

 

Vorsicht

Pickel sollten Sie nie selbst, sondern nur von einem Dermatologen ausgedrückt werden. Denn selbst wenn man vor her die Hände gründlich gereinigt hat, ist die Gefahr für eine Infektion groß.


Literatur:

Fąk M, Rotsztejn H, Erkiert-Polguj A. The early effect of microdermabrasion on hydration and sebum level. Skin Res Technol. 2018;24(4):650–655. doi:10.1111/srt.12580

Zip C. The Role of Skin Care in Optimizing Treatment of Acne and Rosacea. Skin Therapy Lett. 2017 May;22(3):5-7.

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