Passionsblume und Baldrian zeigen positive Wirkung bei Stress

Baldrian und Passionsblume © Montage afcom / shutterstock.com

Baldrian und Passionsblume © Montage afcom / shutterstock.com

Passionsblume und Baldrian bieten natürliche Hilfe, wenn Stress zu lange anhält und dadurch das körpereigene Beruhigungssystem seine Wirkung verliert.

Kurzfristig kommen Körper und Psyche mit Stresssituationen gut zurecht. Oft ­empfinden wir Stress sogar als leistungssteigernd und angenehm. Ständige ­Anspannung kann sich jedoch negativ auswirken und zu ­Symptomen wie Unruhe, Nervosität und ­Einschlafstörungen führen. Schon in frühen Phasen sollte man daher ­da gegensteuern und Erholungsphasen ­einbauen. Hilfe kann aber auch die kombinierte Wirkung von Heilmitteln mit Passionsblume und Baldrian bieten.

 

Stress, Unruhe, Nervosität und Einschlafstörungen

Die Ursachen für innere Unruhe, Nervosität und Einschlafstörungen sind vielfältig. Sie können entweder in unserem Umfeld, oder in uns selbst liegen. Fast immer gehen diese psychischen Überlastungssymptome aber mit Belastungen einher, die über einen längeren Zeitraum anhalten.

So kann ein andauerndes hohes Arbeitspensum oder belastendes Arbeitsumfeld durch beispielsweise Lärm oder Meinungsverschiedenheiten mit Kollegen und Vorgesetzten genauso an unseren Nerven zerren, wie der permanente Zeitdruck der entsteht, wenn Beruf und Familie unter einen Hut gebracht werden müssen.

Besonders gefährdet in Stresssituationen hineinzugeraten sind jedenfalls Menschen, die einen Hang zum Perfektionismus oder ein all zu großes Harmoniebedürfnis haben.

 

Was im Körper bei Stress passiert

Stress löst im Körper eine natürliche Reaktion aus. Diese steuert das vegetative Nervensystem und unterliegt nicht unserem Willen. Wobei der Körper erregende Botenstoffe wie Adrenalin, Dopamin sowie Cortisol ausschüttet und damit augenblicklich für volle ­Leistungsbereitschaft sorgt.

Gleichzeitig wird die Ausschüttung beruhigender Botenstoffe zurückgefahren. Ist die belastende ­Situation vorüber, werden die ausgeschütteten Stresshormone wieder ­abgebaut.

Es stellt sich wieder der ­„Normalzustand“ ein und der Körper kann sich von der Belastung erholen. Hält die Stresssituation zu lange an, wird das natürliche Gleichgewicht des Körpers gestört und das Beruhigungssystem verliert seine Wirkung. Die ­Nerven werden überlastet und ­reagieren mit Unruhezuständen.

Ein Teufelskreis entsteht dann, wenn sich die Entspannung auch am Abend nicht einstellen kann. Fehlt der erholsame Schlaf, nimmt die Erschöpfung immer mehr zu, die Belastbarkeit und die Leistungsfähigkeit nehmen dagegen immer mehr ab.

 

Beruhigende Wirkung nach Stress: die innere Balance mit Passionsblume und Baldrian wiederherstellen

Während ein Adrenalin-Schub von Zeit zu Zeit unsere Kräfte mobilisiert, kann sich ständige psychische Anspannung negativ auswirken.

Abhängig von der individuellen Stressresistenz gilt: Je länger Stress anhält und je auswegloser die Lage erscheint, desto mehr zehrt er an unseren Nerven und an unseren Abwehrkräften. Höchste Zeit, Pausen einzulegen und für Entspannung zu sorgen.

Um belastende Stresssituationen und Zeiten nervöser Anspannung besser zu bewältigen, kann Unterstützung im ­zwischenmenschlichen Bereich viel bewirken – auch einfache Änderungen des Lebensstils, körperliche Aktivität und entspannende Maßnahmen.

Wer durch Nervosität und Anspannung auch dann nicht zur Ruhe kommen kann, dem kann eine Behandlung mit den Heilpflanzen Passionsblume und Baldrian – helfen, das körpereigene Beruhigungs­system zu aktivieren und die innere Harmonie wieder herzustellen.

Die beruhigenden Eigenschaften von Passionsblume und ­Baldrian haben sich seit Jahrhunderten bewährt: für mehr Ruhe und Gelassenheit und entspanntes Einschlafen in stressigen Zeiten.


Literatur:

Neil Schneiderman, Gail Ironson, and Scott D. Siegel. STRESS AND HEALTH: Psychological, Behavioral, and Biological Determinants. Annu Rev Clin Psychol. Author manuscript; available in PMC 2008 Oct 16.
Annu Rev Clin Psychol. 2005; 1: 607–628. doi: 10.1146/annurev.clinpsy.1.102803.144141


Quelle:

https://www.nlm.nih.gov/medlineplus/stress.html

https://www.nlm.nih.gov/medlineplus/ency/article/001942.htm

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