Sicherheit und Transparenz wichtig für Vertrauen in Impfstoffe

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Arzneimittelüberwachung erfolgt gewissenhaft. Transparente Information über Wirkung und Nebenwirkung ist wichtig, um das Vertrauen in Arzneimittel zu stärken.

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat heute bekanntgegeben, dass eine mögliche Nebenwirkung in die Erläuterungen zum COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca und der Universität Oxford aufgenommen wird. Dazu Alexander Herzog, Generalsekretär der PHARMIG: „Die schnelle Reaktion der Behörde zeigt, wie gut die Überwachungssysteme funktionieren. Es ist wichtig, die Beobachtungen im Umgang mit Arzneimitteln zeitnah transparent zu machen, damit man sich ein klares Bild vom Nutzen und Risiko machen kann. Wir haben eine europäische Behörde, der wir auch vertrauen sollten. Nationale Alleingänge verunsichern und führen zu Verzögerungen, die uns wirtschaftlich und auch persönlich enorm belasten.“

Nach wie vor ist nicht klar, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Impfstoff und den vereinzelt aufgetretenen Fällen von Blutgerinnseln gibt. Dazu Herzog: „Es kann bei jedem Medikament zu mehr oder weniger starken Nebenwirkungen kommen. Das liegt in der Natur der Sache. Wichtig ist dabei immer, dass der Nutzen des Medikaments das Risiko, das mit dessen Einsatz verbunden ist, überwiegt. Das ist gerade in der jetzigen Situation umso wichtiger, wo noch immer viele Menschen aufgrund oder mit einer Sars-CoV-2-Infektion sterben. In diesem Sinne hat die Impfung auch unter Betrachtung dieser einzelnen Fälle letztlich einen enormen Nutzen.“ Daher dürfe es hier nicht zu einer Art Vor- oder Pauschalverurteilung kommen: „Der Impfstoff wirkt und ist ein wichtiger Beitrag, um aus der Pandemie schnellstmöglich herauszukommen. Das sollten wir bei aller gebotenen Vorsicht nicht vergessen“, so Herzog.


Quelle:

PHARMIG – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs: www.pharmig.at

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