Rotes Weinlaub für die Venen zum Vorbeugen von Erkrankungen

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Lena Abensberg
Lena Abensberg
MEDMIX-Redaktion, AFCOM Digital Publishing Team

Dass Rotes Weinlaub für die Venen gut sein soll, ist schon seit der Antike bekannt. Mittlerweile konnte die Wirkung gegen Venenerkrankungen auch in Studien bewiesen werden.

Jede zweite Frau und jeder dritte Mann in unseren Breiten sind von Venenerkrankungen betroffen. Rotes Weinlaub – lateinisch Vitis vinifera – ist hier eine pflanzliche Alternative. Es hilft einerseits dabei, die Funktion der Venen zu unterstützen. Außerdem wirkt es gegen die Bildung von Beinödemen und bewirkt außerdem den Rückgang von Ödemen. Das zeigen auch Daten aus klinischen Studien. Das Weinlaub hilft vor allem dabei, die krankheitsbedingte erhöhte Durchlässigkeit der Venen zu normalisieren. Und weiter kommt es daduruch zu einer Linderung des typischen Schweregefühls in den Beinen.



 

Rotes Weinlaub bei chronisch-venösen Insuffizienz

Die der chronisch-venösen Insuffizienz (CVI) liegt eine Schwäche des Bindegewebes zugrunde, die man an sich nicht heilen kann. Deshalb stehen an vorderster Stelle der Therapie Stütz- bzw. Kompressionsmaßnahmen. Zudem setzt man die Sklerosierung oder die operative Entfernung der Varizen ein. Ehe solche invasiven, chirurgischen Maßnahmen nötig werden, kann man versuchen, das komplexe Beschwerdebild natürlich zu behandeln. Hier kann der frühzeitige Einsatz von Arzneipflanzen wie dem roten Weinlaub durchaus gut sein.

 

Ödem- und Endothelprotektion durch Flavonoide in Rotem Weinlaub

Extrakte aus rotem Weinlaub enthalten unter anderem verschiedene ­Flavonoide, die über eine gefäßstabilisierende bzw. anregende Wirkung verfügen. Dadurch wirkt der Extrakt als Schutz vor Ödemen sowie gegen Wasseransammlungen in den Beinen. Diese Wirkungen werden unter anderem durch Schutz der Gefäß­wand mitbedingt.

Weiter ergaben Anwendungsbeobachtungen, dass der Einsatz von Rotem Weinlaub Schmerzen und Schwellungen reduzieren kann. Außerdem bemerkten die Patienten eine signifikante Besserung ihrer subjektiven Beschwerden. Daneben kam es zu einer statistisch signifikanten und klinisch relevanten Verringerung der Beinödeme. Die Abnahme des Unterschenkelödem ist dabei tendenziell stärker ausgeprägt. Und zwar ist das dann der Fall, wenn man einen direkten Vergleich mit Kompressionsstrümpfen zieht.

Bei vergleichbarer Verträglichkeit wurde mit der höheren Dosis eine etwas stärkere Reduktion des Unterschenkel­volumens gemessen. Beim Vergleich der subjektiven Parameter wie schwere Beine, Spannungsgefühl und Kribbeln war der Unterschied nicht so deutlich ausgeprägt.

Die aktuell vorliegenden Studienergebnisse mit standardisierten Extraktpräparaten von rotem Weinlaub zeigen jedenfalls, dass die optionale pflanzliche Behandlung durch rotes Weinlaub eine effektive, symptomatische Therapie der chronisch-venösen Insuffizienz ermöglicht. Und dass das Weinlaub vor allem auch als Ergänzung zu den anderen Maßnahmen für die Venen geeignet ist.




Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10719612

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1078588410007550

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