Richtige Ernährung im Alter für mehr Lebensqualität und Wohlbefinden

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Eine richtige Ernährung im Alter führt nicht nur zu einem guten Körper- und Lebensgefühl, sondern sie wirkt auch vorbeugend vor diversen Krankheiten.

Es ist unter dem Strich unbestritten, dass eine richtige Ernährung im Alter – gesund und ausgewogen – einerseits für ein positives Lebensgefühl sorgt. Andererseits aber auch hilft, Krankheiten zu vermeiden. Denn in besonderen Lebenssituationen – wie in der Schwangerschaft, im ­Alter, etc. – kommt es auf die richtige Ernährung an.

Wie kürzlich hier berichtet, ist die Problematik von unzureichender Nahrungsaufnahme und Mangelernährung bei kranken Menschen ein wichtiges gesundheitspolitisches und Public Health-Thema. Eine adäquate Ernährungsversorgung von Patienten sollte daher Teil eines ganzheitlichen Therapiekonzepts sein, fordern Experten.

 

Richtige Ernährung im Alter im Blickpunkt der Experten

Die Bedeutung der Ernährung für das Älterwerden und ernährungsmedizinische, diätologische Versorgung von älteren und hochbetagten Menschen rückt immer mehr in den Fokus. Ältere Menschen leiden oft an mehreren Erkrankungen gleichzeitig und diese wirken sich häufig unmittelbar auf den Ernährungszustand aus. Die Folgen sind Mangelernährung und Gewichtsverlust. Verursacher dafür sind etwa auch Kau- und Schluckbeschwerden, Altersanorexie (Magersucht), Immobilität, Verdauungsprobleme, Osteoporose, Demenz, aber ebenso Einsamkeit und Armut.

Als Folge von Krankheiten werden regelmäßig Zytokine, etwa Interleukine, freigesetzt, die zur Kommunikation der Immunabwehrzellen dienen. Diese verursachen auch den Abbau von Muskelzellen und einen rasch einsetzenden Appetitmangel. Viele ältere Menschen verzehren dann nur noch kleine Nahrungsmengen und essen kaum noch Fleisch. Weiter nehmen sie nicht mehr die notwendigen Mengen an Energie, Eiweiß, ­Vitaminen und anderen lebensnotwendigen Nährstoffen wie Magnesium auf.

Um Mangelernährung frühzeitig zu erkennen, sind ist die Analyse der Ernährung betroffener Menschen von großer Bedeutung. Wenn man etwa bei stationärer Aufnahme ein Ernährungsstatus erheben lässt, so kann man auch rasch mögliche Komplikationen erkennen und beheben. Und zwar beispielsweise eine verminderte Infektabwehr sowie Schluckbeschwerden, die aus einer Fehlernährung resultieren.

 

Ernährungsintervention

Adäquate Ernährungsintervention trägt zum Gesundbleiben und Gesundwerden bei. Das kann die Lebensqualität der Betroffenen entscheidend verbessern und älteren Menschen eine ­unabhängige Lebensführung und Alltagskompetenz ermöglichen. Damit lässt sich auch eine verminderte Pflegebedürftigkeit erreichen. Auf diese Weise können Körperfunktionen erhalten, Krankheiten verzögert und physiologische Altersveränderungen vermindert werden.

Literatur:

Zhang Y, Xun P, Wang R, Mao L, He K. Can Magnesium Enhance Exercise Performance? Nutrients. 2017 Aug 28;9(9). pii: E946. doi: 10.3390/nu9090946.

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Lena Abensberg

MEDMIX-Redaktion, AFCOM Digital Publishing Team

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