Positive Wirkung von Koffein gegen Alzheimer bestätigt

Für das Gehirn und das Gedächtnis scheint Kaffee mit Koffein zur Vorbeugung und auch zur Behandlung gegen Alzheimer geeignet zu sein. © er ryan / shutterstock.com

Für das Gehirn und das Gedächtnis scheint Kaffee mit Koffein zur Vorbeugung und auch zur Behandlung gegen Alzheimer geeignet zu sein. © er ryan / shutterstock.com

In Alzheimer-Studie gezeigt, dass Koffein möglicherweise gegen Alzheimer Symptome wirkt, indem es das Beta-Amyloid im Gehirn verringert.

Unter dem Strich scheint Koffein bei neurologischen Symptomen von Alzheimer und Demenz sowie Parkinson positiv zu wirken. Forscher konnten dazu Effekte auf die kognitive Leistung und Stimmungsschwankungen zeigen. Außerdem kann es bei diversen Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Betroffenen unterstützen. Schließlich kann Koffein auch die sportliche Leistungsfähigkeit steigern. Kaffee und sein Hauptbestandteil Koffein stehen somit nach wie vor im Mittelpunkt des Interesses der Forschung. Denn Menge der Daten über seine positiven Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit wachsen weiter an. Wobei sich vor allem die Hinweise in Alzheimer-Studien verdichten, dass Koffein möglicherweise gegen Symptome der häufig auftretenden neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson wirkt.

 

Amyloid und Alzheimer

Im Grunde genommen ist die Alzheimer-Krankheit eines der häufigsten Leiden im Alter. Für die Entstehung der Demenz-Erkrankung sind Verklumpungen der dünnfaseriger Amyloid-Proteine mitverantwortlich. Denn diese Eiweißablagerungen (Beta-Amyloid Ablagerungen) lagern sich an Nervenzellen im Gehirn an, wodurch neurologische Blockaden entstehen. Infolge zeigen sich die typischen neurologischen Ausfälle.

Kaffee gilt nicht nur als Genussmittel, sondern auch als konzentrationsfördernd und als Wachmacher. Doch möglicherweise verfügt der Stoff auch über langfristige Wirkungen. Dadurch könnte Koffein bei der Vorbeugung und der Behandlung von Alzheimer für die betroffenen Patienten eine wichtige Rolle spielen.

 

Ob Koffein gegen die Symptome wirkt in Alzheimer- und Parkinson-Studien untersucht

Dies bestätigen auch verschiedenen Studien zur potenziellen Rolle von Koffein gegen Alzheimer sowohl in der Prävention als auch in der Therapie. Dabei verdichteten sich auch die Beweise, dass das Koffein denn Eiweißablagerungen im Gehirn entgegenwirken könnte. Und damit auch das Fortschreiten der Alzheimer-Erkrankung verlangsamen könnte.

Unter dem Strich zeigen viele Studien, dass Kaffeetrinkern selten Alzheimer und Parkinson bekommen. Wenngleich der positive Effekt des Kaffeekonsums auf die Entwicklung der Krankheiten nach wie vor schwer nachzuweisen ist. Der aktuelle Kenntnisstand lässt aber den Schluss zu, dass der Konsum von Kaffee kein Gesundheitsrisiko sondern ein Mehrwert für die Gesundheit darstellt.

Übrigens hat aktuelle große Dosis-Wirkungs-Metaanalyse zum negativen Einfluss des Kaffeekonsums auf das Demenzrisiko analysiert. Dabei zeigten die Daten von 1945 bis 2018 keinerlei negative Auswirkungen. Jedenfalls gilt heute allgemein der moderate Konsum von Kaffee und Tee als wichtiges Element einer rationalen und gesunden Ernährung.


Literatur:

Śliwińska S, Jeziorek M. The role of nutrition in Alzheimer’s disease. Rocz Panstw Zakl Hig. 2021;72(1):29-39. doi: 10.32394/rpzh.2021.0154. PMID: 33882663.

Susanna C. Larsson, Nicola Orsini. Coffee Consumption and Risk of Dementia and Alzheimer’s Disease. A Dose-Response Meta-Analysis of Prospective Studies. Nutrients. 2018 Oct; 10(10): 1501. Published online 2018 Oct 14. doi: 10.3390/nu10101501.

Regina Wierzejska. Can coffee consumption lower the risk of Alzheimer’s disease and Parkinson’s disease? A literature review. Arch Med Sci. 2017 Apr 1; 13(3): 507–514. Published online 2016 Nov 15. doi: 10.5114/aoms.2016.63599

Abhishek Mohan, , Aaron J. Roberto, , Akansha Mohan, , Luis Liogier-Weyback, , Rahul Guha, , Nidhi Ravishankar, Clinton Rebello, Ashish Kumar, Ravinder Mohan. Caffeine as Treatment for Alzheimer’s Disease: A Review. Journal of Caffeine Research. Vol. 5, No. 2 Review. Published Online:26 May 2015https://doi.org/10.1089/jcr.2014.0027

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