Pasta und Nudelgerichte bieten reichlich Ballaststoffe für die Gesundheit

Die bei uns üblicherweise konsumierte Nudel aus Hartweizen ist mineralienreich, hat einen niedrigen glykämischen Index (wichtig ist dabei al dente gekocht) und kalorienarm. © Young Sok Yun / flickr Creative Commons

Die bei uns üblicherweise konsumierte Nudel aus Hartweizen ist mineralienreich, hat einen niedrigen glykämischen Index (wichtig ist dabei al dente gekocht) und kalorienarm. © Young Sok Yun / flickr Creative Commons

Pasta- und Nudel-Gerichte geben Energie, vor allem als Vollkorn unterstützen sie mit reichlich Ballaststoffen und B-Vitaminen bestens unsere Gesundheit.

Pasta und Nudelgerichte bewirken im Körper auch Gutes für die Gesundheit. Unter dem Strich gehören Spaghetti, Farfalle, Maccheroni, Tagliatelle, Penne und Fusilli zu den beliebtesten Nahrungsmittel. Einerseits sind sie allgemein aufgrund der unkomplizierten und schnellen Zubereitung gerade in Kombination mit fertigen Saucen sehr beliebt sind. Andererseits werden sie von vielen Menschen, die Diät halten und sich gegen Kohlenhydrate aussprechen, vom Ernährungsplan verbannt. Die Diskussion ist nach wie vor ungebrochen, ob Pasta und Nudelgerichte nun als wertvoller Energiespender mit reichlich Ballaststoffen gut für unsere Gesundheit sind, oder ob sie lediglich Dickmacher sind.

 

Was Kohlenhydrate im menschlichen Körper bewirken

Der persönliche Lebensstil beeinflusst maßgeblich unsere Gesundheit und das Wohlbefinden. Vor allem die Gewohnheiten beim Essen spielen bei der Entstehung und Entwicklung häufig auftretender Krankheiten wie beispielsweise Adipositas, Diabetes, Asthma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs eine Rolle.

Wenn lebensstilbedingte Risikofaktoren vermieden werden könnten, wären rund 80% aller Fälle von Herzkrankheiten, Schlaganfällen und Typ-2-Diabetes sowie 40% aller Krebserkrankungen vermeidbar. Umso wichtiger ist es für gesundheits- und ernährungsbewusste Menschen daher, ausreichend über die alltäglichen Nahrungsmittel und ihre Wirkung auf den Körper Bescheid zu wissen.

Im Grunde genommen nimmt jeder Mensch täglich mehrere Mahlzeiten zu sich. Ob Fleisch, Gemüse, Kartoffeln, Nudeln, Reis oder Obst – nachdem die Nahrung in unseren Mund gelandet ist, geraten die Speisen meist auch schon wieder in Vergessenheit. Und doch braucht unser Körper für die Verdauung bestimmter Lebensmittel bis zu 7 Stunden. Oftmals hat der Organismus mit dem Gericht noch längst nicht abgeschlossen, während wir bereits an den nächsten Snack denken. Kohlenhydrate wie Pasta, Nudeln oder Kartoffeln werden übnrigens in der Regel schneller verdaut als Fette und Eiweiße.

Für SportlerInnen, die vor einem Wettkampf stehen, sind Nudeln ein beliebtes Essen, weil sie in kurzer Zeit die benötigte Energie liefern. Kohlenhydrate spalten sich zu Zucker auf, wenn sie von unserem Körper verdaut werden, das treibt den Blutzuckerspiegel in die Höhe. Da ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel ungesund ist, wird zur Senkung das Hormon Insulin ausgeschüttet, der Körper verbraucht die zugeführte Energie also nicht sofort, sondern speichert sie – in Form der unliebsamen Kilos. Deshalb werden Pasta und Nudeln oftmals auch als das „dickmachende Übel“ beschuldigt.

 

Pasta und Nudelgerichte aus Vollkorn bieten am meisten Ballaststoffe und B-Vitamine

Im Grunde genommen sind die üblicherweise konsumierten Pasta- und Nudelgerichte aus Hartweizen mineralienreich. Zudem haben sie einen niedrigen glykämischen Index (wichtig ist dabei al dente gekocht) und kalorienarm. Pasta- und Nudelgerichte Vollkorn-Varianten haben darüber hinaus auch einen beachtlichen Anteil an B-Vitaminen und Ballaststoffen.

Außerdem enthalten Nudeln starke Kohlenhydrate, die uns lange satt halten. Dank ihrer vielfältigen und unkomplizierten Kombinationsmöglichkeiten sind sie eine gesunde Basis für viele Gerichte. Ob nun vegan mit Bohnen, Pilzen und Gemüse, oder mit verschiedenen Käsesorten, Fleisch oder Fisch.

Allerdings sollte man bedenken, dass Pasta- und Nudelgerichte auch echte Dickmacher sein können. Und zwar sobald man die Pasta mit fetthaltigen Saucen kombiniert, die viel Creme Fraiche, Sahne oder Butter enthalten. Schließlich ist aber immer die zugeführte Kalorienmenge mitentscheidend, ob man zunimmt oder nicht.


Quellen:

Gesundheit mit Nudelgerichten. MEDMIX 3 / 2004

Medizinische Universität Graz zum Weltnudeltag 2015.

Die mobile Version verlassen