Moderne Krampfader-Behandlung

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Heute setzen sich in der Krampfader-Behandlung zunehmend schonende moderne Methoden durch, bei denen die Ultraschalldiagnostik zum Einsatz kommt.

Venenleiden sind weit verbreitet. Sehr oft liegt ein Venenleiden vor, wenn die Beine kribbeln, sich schwer anfühlen und blaue Adern durch die Haut schimmern. Über 100 Jahre war das klassische Ziehen der Krampfadern – die sogenannte Stripping-Operation – die primäre Behandlungsart. Doch nun setzen sich zunehmend sanftere Katheter-Methoden durch, bei denen Ultraschalldiagnostik zum Einsatz kommt.

Schonende Methoden zur Krampfader-Behandlung

Die moderne Katheter-Krampfader-Behandlung zielt darauf ab, die erkrankten Venen mittels Katheter schonend zu verschließen anstatt sie zu entfernen. Neben Methoden wie der Laserbehandlung, die auf der Einwirkung von Wärme beruhen, können die Krampfadern beispielsweise auch verklebt werden. Statt zahlreicher Schnitte ist für diese minimalinvasiven Methoden nur ein kleiner Einstich erforderlich. Der Vorteil: Diese Krampfader-Behandlung ist für die Patienten angenehmer – und die Heilung erfolgt schneller.

Ultraschalldiagnostik

Ob mit einer Laserbehandlung oder per Radiofrequenzkatheter: um Krampfadern mit den schonenden Kathether-Methoden erfolgreich behandeln zu können, ist die Ultraschalldiagnostik eine grundlegende Voraussetzung, die es ermöglicht, krankhafte Veränderungen an den Venen der Patienten umfassend und besonders exakt darzustellen. Neben der anatomischen Untersuchung der Venen kann so beispielsweise auch verdeutlicht werden, dass das Blut, das normalerweise herzwärts strömt, aufgrund einer gestörten Klappenfunktion wieder vom Herzen weg fließt. Durch den so entstandenen Rückstau des Blutes werden Venen geweitet – und Krampfadern entstehen. Auch Wassereinlagerungen – sogenannte Ödeme – können durch den Blutstau entstehen und eine verschlechterte Versorgung der Haut mit Sauerstoff und Nährstoffen können Folgen hiervon sein. Die Ultraschalltechnik ermöglicht mittlerweile eine sehr exakte Bildgebung, die es sogar möglich macht, die Rückflüsse zeitlich zu erfassen. Der klare Vorteil gegenüber der radiologischen Bildgebung ist, dass die Untersuchungen beliebig oft wiederholbar sind und in Kombination mit der operativen Therapie durchgeführt werden können.

Quelle: www.degum.de

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