Mit Depressionen richtig umgehen

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Mit Depressionen richtig umgehen kann man mit erlerntem Konfliktmanagement. Dazu ist oft eine psychotherapeutische Behandlung wichtig.

Symptome wie Niedergeschlagenheit, Unlust, schlechter Schlaf, Angst oder sogar Gedanken an Selbstmord sind typisch für Depressionen. Gut oder schlecht gelaunt ist jeder, bei einer Depression gibt es jedoch extreme Ausprägungen. Die Ursache dafür liegt entweder in der Lebensgeschichte des Patienten oder in ungelösten Konflikten. Oft ist die Ursache einem selbst gar nicht bewusst. Die meisten Depressionen werden im Alter zwischen 30 und 25 sowie zwischen 50 und 70 Jahren registriert. Frauen sind ­davon häufiger betroffen als Männer. Krankheitsphasen können Wochen oder sogar Monate dauern.

 

Ursachen für Depressionen, Prävention und Therapie

Die Ursachen dafür sind vielfältig. Es kann eine Neigung dafür in der Familie geben. Aber auch Krankheiten, die das Gehirn oder andere Organe befallen, können Depressionen auslösen. Weitere Auslöser sind aber auch Medikamente, Drogen, Alkohol, ein sehr einschneidendes Erlebnis oder auch Stress durch große berufliche Belastung.

Um Depressionen gar nicht entstehen zu lassen, hilft es manchmal, sich bewusst mit bestimmten Situationen auseinander zu setzen. Intensives Nachdenken über sich selbst hilft, erfolgreiche Strategien zu entwickeln, mit denen innere Konflikte bewältigt werden können. Dafür gibt es Kurse, in denen Konfliktmanagement gelernt werden kann.

Wer schon an Depressionen leidet, kann selbst meist nicht viel dagegen tun. Er ist vielmehr auf die Unterstützung von Angehörigen angewiesen. Zuneigung ist gefragt, viel Liebe und Verständnis. Manchmal bringt schon ein Gespräch über Depressionen Erleichterung.

Ist aber einmal das Alltags­leben durch Depressionen beeinträchtigt, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Er kann pflanzliche Mittel oder in schweren Fällen auch Antidepressiva verschreiben. Daneben ist oft auch eine psychotherapeutische Behandlung wichtig. Dadurch kann der Ursache einer Depression auf den Grund gegangen werden. Keinesfalls stellt eine Depression ein persönliches Versagen dar, sich bei der Hilfe von seelischen Problemen auf die Hilfe anderer zu verlassen. Es ist vielmehr eine Möglichkeit, sich persönlich weiter zu entwickeln und wieder gesund zu werden.

Bewegung bei Depression bringt sehr häufig eine Besserung der Situation. Hier zeigten Ausdauersportarten wie Laufen, Gymnastik oder Yoga in Verbindung mit Entspannungsverfahren gute Erfolge. Bei Untersuchungen der Effektivität von Sport und Bewegung bei Depression zeigten sich sehr gute Ergebnisse im Zusammenhang mit einer Stimmungsaufhellung und Stimmungsstabilisierung.

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Lena Abensberg

MEDMIX-Redaktion, AFCOM Digital Publishing Team

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