MedAT Aufnahmeverfahren 2019 entschieden: 1.680 Studienplätze für Medizin vergeben

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Das MedAT Aufnahmeverfahren 2019 ist entschieden. Schließlich belegen ab Herbst 968 Frauen und 712 Männer die 1.680 verfügbaren Studienplätze für Medizin.

Im Juli des heurigen Jahres traten insgesamt 12.960 BewerberInnen am MedAT Aufnahmeverfahren für die Medizin-Studienplätze in Wien, Innsbruck, Graz und an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz an. Die Universitäten haben nun die Verteilung der insgesamt 1.680 Studienplätze für Medizin in Österreich für das kommende Studienjahr 2019/2020 bekanntgegeben. Hierzu konnten sich 968 Frauen sowie 712 Männer die Studienplätze sichern. Dabei waren das in Prozent 57,62% weibliche und 42,38 Prozent männliche StudentInnen.

Die Verteilung der Medizin-Studienplätze im Detail:

  • An der MedUni Wien gibt es 2019 insgesamt 740 Studienplätze. Wobei davon entsprechend der Ergebnisse 432 an Frauen und 308 an Männer (58,38 % bzw. 41,62 Prozent) gingen.
  • Weiter vergab die Medizinische Universität Innsbruck die 400 Studienplätze an 227 Frauen (56,75 %) sowie 173 Männer (43,25 %).
  • 360 Studienplätze gibt es an der Medizinischen Universität Graz. Die Verteilung lautet 204 Frauen und 156 Männer (56,67 %/ 43,33 %).
  • 180 Studienplätze sind es an der Medizinischen Fakultät der JKU Linz: 105 gingen an Frauen, 75 an Männer (58,33 %/41,67 %).

 

Sieben Jahre gemeinsames MedAT Aufnahmeverfahren

Zum 7. Mal wurden das MedAT Aufnahmeverfahren an allen Medizin-Unis jeweils für Humanmedizin (MedAT-H) und Zahnmedizin (MedAT-Z) durchgeführt. Wobei der Aufnahmetest für Humanmedizin (MedAT-H) ein mehrteiliges, schriftliches Verfahren darstellt und sich in mehrere Abschnitte gliedert.

  • Basiskenntnistest Medizinische Studien: Überprüfung des schulischen Vorwissens aus den Bereichen Biologie, Chemie, Physik und Mathematik
  • Textverständnis: Überprüfung von Lesekompetenz und Verständnis von Texten
  • Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten: Dieser Testteil besteht aus fünf Aufgabengruppen (Figuren zusammensetzen, Zahlenfolgen, Wortflüssigkeit, Gedächtnis und Merkfähigkeit sowie Implikationen erkennen) und erfasst kognitive Basisfähigkeiten und -fertigkeiten.
  • Sozial-emotionale Kompetenzen: Dieser Testteil besteht aus den Aufgabengruppen Emotionen erkennen und Soziales Entscheiden, die wesentliche Aspekte sozial-emotionaler Kompetenzen erfassen.

Der Aufnahmetest für Zahnmedizin (MedAT-Z) ist großteils identisch mit dem MedAT-H. Anstelle des Testteils Textverständnis und der Aufgabengruppe Implikationen erkennen werden im Testteil Manuelle Fertigkeiten die Aufgabengruppen Drahtbiegen und Formen spiegeln geprüft.

 

Verteilung der Studienplätze

Jedenfalls sind mindestens 95 Prozent der 1.680 Studienplätze den EU-BürgerInnen sowie ihnen im Hinblick auf den Studienzugang gleichgestellten Personen vorbehalten. Außerdem belegen mindestens 75 Prozent der Studienplätze StudienwerberInnen mit einem Reifezeugnis aus Österreich. Wobei diese Kontingentregelung dieses Mal nur noch für die Vergabe der Studienplätze in Humanmedizin galt. Hingegen nicht mehr für jene in Zahnmedizin.

Quellen:

www.meduniwien.ac.at

Medizinische Universität Graz

Medizinische Universität Innsbruck

Johannes Kepler Universität Linz

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MEDMIX Online-Redaktion

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