MED-EL Hörimplantate für eine Individualisierung beim Hören

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Heutzutage steht die Individualisierung der MED-EL Hörimplantate und der Dienste im Vordergrund. Dabei stellt jeder Nutzer seine Tools so ein, wie er es möchte.

Von 11. bis 15. September findet in Salzburg der diesjährigen HNO-Kongress statt. In diesem Rahmen präsentiert der führender Hersteller von implantierbaren Hörlösungen, MED-EL Medical Electronics, vier wichtige Innovationen. Dabei sollen der Audioprozessor SONNET 2, die Audiokey-App, die bildgeführte Software OTOPLAN sowie AudioLink den Einsatz der MED-EL Hörimplantate noch effektiver machen.

 

4 Innovationen machen den Einsatz der MED-EL Hörimplantate noch einfacher

Das Motto des Kongresses, „Innovationen in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde“, liegt dem familiengeführten Unternehmen MED-EL aus Innsbruck sehr nahe: „Ohne Innovationsdrang gäbe es unser Unternehmen nicht“, sagt DI Ewald Thurner, Area Manager von MED-EL Österreich. „MED-EL hat das weltweit erste mikroelektronische mehrkanalige Cochlea-Implantat (CI) erfunden, das 1977 erstmals implantiert wurde. Seither haben wir zahlreiche Weltneuheiten zur Marktreife geführt. Heute steht die Individualisierung unserer Geräte und Dienste im Vordergrund. Jeder Nutzer stellt seine Tools so ein, wie er es möchte. Per Fernbedienung oder einem Wisch am Handy.“ So sollen die MED-EL Hörimplantate das Leben der Patienten noch einfacher machen.

Wichtige Innovationen sind die Bluetooth-Anbindung AudioLink, mit der das Hören z.B. in der Schulklasse noch besser funktioniert. Weiter bietet die neue Version der weltweit ersten bildgeführten Software OTOPLAN eine verbesserte Anwendung in der otologischen Chirurgie.

 

SONNET 2

Der neue bluetoothfähige Audioprozessor SONNET 2 mit ASM-3.0-Technologie passt sich automatisch an die jeweilige Situation an und filtert unerwünschte Töne noch besser als bisher aus der Umgebung. So wird etwa das Windgeräusch beim Radfahren minimiert. Auch Gespräche in größeren Gruppen sind nun besser verständlich. Nutzer können den Prozessor laufend an ihre Bedürfnisse anpassen.

 

Audiokey-App

Im Grunde genommen kann man mit der neuen App wichtige Einstellungen via Smartphone ändern; etwa die Lautstärke oder das Programm. Außerdem können Eltern und Betreuer mithilfe der „Betreuerfunktion“ auf die Einstellungen ihrer Schützlinge zugreifen. Darüber hinaus lokalisiert die App den Audioprozessor, wenn er verlegt wurde (v.a. bei den kleinsten CI-Nutzern wichtig). Audiokey ist mit den Prozessoren SONNET 2 und SONNET 2 EAS kompatibel. Nutzer von SONNET und SONNET EAS verwenden AudioLink (s. nächster Punkt), um sich mit Audiokey zu verbinden.

 

AudioLink

Das Gerät verbindet den Audioprozessor mit verschiedenen Medien, z.B. Smartphone, Tablet und Fernseher. Gespräche am Handy werden direkt in den Audioprozessor eingespeist; auch Musikhören am Handy oder Tablet ist mit AudioLink kabellos möglich. Als Mikrophon verwendet hilft AudioLink bei Besprechungen oder in der Schule: Die Sprachinformation wird direkt an den Audioprozessor gesendet; der Ton kommt via Bluetooth-Verbindung klar und deutlich beim CI-Nutzer an. Bei Schülern kann der Lehrer, nach Zustimmung der Eltern, in einige Einstellungen des Prozessors eingreifen und so bei Verständnisproblemen etwa den Batteriestatus einsehen oder erkennen, ob Prozessor und CI optimal miteinander verbunden sind.

 

OTOPLAN

Die erste bildgeführte Software für die otologische Chirurgie generiert 3D-Bilder aus CT- oder MRT-Scans. Damit kann man dann die charakteristische Anatomie der einzelnen Cochlea abbilden. Schließlich lässt sich so die ideale Elektrodenlänge rasch ermitteln und die gesamte CI-Operation virtuell planen. Das vom Schweizer Unternehmen CAScination und MED-EL entwickelte Programm kommt routinemäßig in vielen Krankenhäusern Europas zum Ensatz; darunter auch im Wiener AKH.

 

MED-EL Hörimplantate des österreichischen Familienunternehmens aus Tirol

Die MED-EL Medical Electronics ist der führende Hersteller von implantierbaren Hörlösungen. Dabei hat man sich zum vorrangigen Ziel gesetzt, den Hörverlust als Kommunikationsbarriere zu überwinden. Das österreichische Familienunternehmen wurde von den Branchenpionieren Ingeborg und Erwin Hochmair gegründet, deren richtungsweisende Forschung zur Entwicklung des ersten mikroelektronischen, mehrkanaligen Cochlea-Implantats (CI) führte, das 1977 implantiert wurde und die Basis für das moderne CI von heute bildet. Damit war der Grundstein für das erfolgreiche Unternehmen gelegt, das 1990 die ersten Mitarbeiter aufnahm. Heute beschäftigt MED-EL weltweit mehr als 2000 Personen in 33 Niederlassungen.

Das Unternehmen bietet die größte Produktpalette an implantierbaren und implantationsfreien Lösungen zur Behandlung aller Arten von Hörverlust; Menschen in 123 Ländern hören mithilfe eines Produkts von MED-EL. Zu den Hörlösungen von MED-EL zählen Cochlea- und Mittelohrimplantat-Systeme, ein System zur Elektrisch Akustischen Stimulation, Hirnstammimplantate sowie implantierbare und operationsfreie Knochenleitungsgeräte.

Quelle:

MED-EL stellt die aktuellen Innovationen im Rahmen des HNO-Kongresses vor: Am Donnerstag, 12. September 2019 dreht sich bei einem Firmensymposium alles um das Thema „Innovationen und Neuigkeiten vom Leader bei Hör-Implantaten“. Experten präsentieren die Vorteile der neuen Geräte und erörtern Fallbeispiele. (12.9., 15.00 bis 16.15 Uhr, Salzburg Congress, Auerspergstraße 6, 5020 Salzburg, Saal Doppler)

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