Bei Lymphödem Tipps für ein größeres Wohlbefinden

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Wie Patienten mit Lymphödem Tipps für ein größeres Wohlbefinden einfach anwenden können. Jedenfalls müssen Betroffene anfangs zum spezialisierten Arzt.

Wichtige Lymphödem Tipps beinhalten die richtigen Maßnahmen im Alltag. Außerdem ist ein konsequentes Selbstmanagement unerlässlich, um ein Lymphödem erfolgreich behandeln zu können.

 

Das Lymphödem

Ein Lymphödem kann angeboren sein oder sich schleichend entwickeln. Dabei handelt es sich um sicht- und tastbare Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe, die nicht abtransportiert werden können. Sie äußern sich je nach Schweregrad durch verschiedene Anzeichen. Zum Beispiel einseitige, oft sehr schmerzhafte Schwellungen der Extremitäten sowie eine gespannte Haut, die sich leicht verfärbt und anfällig ist für Entzündungen. Man muss das Lymphödem behandeln, da sich der Zustand sonst rapide verschlechtert. Wie Patienten ihr Wohlbefinden durch verantwortungsvolles Selbstmanagement verbessern können, verraten verschiedene Lymphödem Tipps.

Allerdings muss man anfangs unbedingt zum Arzt. Hier kommen Lymphologen, Phlebologen sowie Fachärzte für Gefäßchirurgie und Angiologie infrage. Sie können feststellen, ob es sich um ein primäres oder sekundäres Lymphödem handelt und kennen den genauen Unterschied zum Lipödem. Der Experte leitet dann die Behandlung ein. Bewährt hat sich die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE), in deren Rahmen eine sogenannte manuelle Lymphdrainage (ML) verordnet werden kann. Sie steht allen Patienten mit der Diagnose Lymphödem Stadium II zu.

 

Lymphödem Tipps und manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist wichtig, um das Lymphödem zu behandeln. Denn dabei fördern gezielte Handgriffe den Abtransport der Gewebsflüssigkeit. Doch man sollte acht geben bei einigen anderen ärztlichen oder therapeutischen Maßnahmen. Das sind Knetende Massagen, Blutabnahmen, Injektionen sowie Akupunktur, Denn diese dürfen nicht an betroffenen Körperstellen stattfinden. Auch Blutdruckmessungen oder gar Schnitte bei operativen Eingriffen sollte man an diesen Partien nicht vornehmen, damit keine Lymphgefäße verletzt werden.

 

Konsequent bei der Kompression

Wollen Sie Ihr Lymphöden behandeln, ist Kompression das Mittel der Wahl: Der medizinische Druck der Kompressionsverbände und -strümpfe unterstützt den durch die ML angeregten Prozess des Lymphabtransports. Bei Ödemen kommen ausschließlich flachgestrickte Kompressionsstrümpfe wie Lastofa Forte von Ofa Bamberg zum Einsatz. Tragen Sie diese konsequent jeden Tag.

 

Hitze und Verletzungen vermeiden, den richtigen Sport betreiben

Ödempatienten sind anfällig für Infektionen und Entzündungen. Deswegen sollten sich vor Schnitt- und Schürfwunden sowie Verbrennungen besonders schützen. Dazu gehört das Tragen von Handschuhen bei der Garten- oder Hausarbeit sowie bei bestimmten beruflichen Tätigkeiten. Außerdem sollte man die Dinge im Alltag in Ruhe und mit viel Bedacht erledigen. Vorsichtig geboten ist auch beim Herumtoben mit Kindern oder Haustieren.

Gemäßigte und fließende Bewegungsabläufe wie beim Schwimmen, Radfahren, Tai-Chi, Qi Gong, Gymnastik oder Wandern (mit Kompressionsstrümpfen) sind als Sport ideal, wenn man das Lymphödem erfolgreich behandeln will. Als ungünstig haben sich dagegen Sportarten mit starken Belastungen gezeigt. Und zwar Ballsportarten, Klettern oder Abfahrtsski.

Unter Wärmeeinfluss weiten sich die Gefäße und es wird noch mehr Flüssigkeit angestaut. Somit sollte man intensive Sonnenbäder, Saunagänge, Rotlichtbestrahlung, Fangopackungen oder heiße Bäder vermeiden.

 

7. Lymphödem mit Ruhe behandeln

Stress und Anspannung belasten nicht nur die Nerven, sondern auch die Gefäße. Entspannen Sie darum gezielt, beispielsweise durch Autogenes Training, Meditation oder Progressive Muskelentspannung. Und legen Sie möglichst oft für ein kleines Päuschen die Beine hoch und relaxen – das fördert auch den Abtransport der Lymphflüssigkeit.

Quelle: Ofa Bamberg GmbH, Bamberg

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