Luzides Träumen zur Bewältigung von Albträumen

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Luzides Träumen ist ein erlernbares, bewusstes Träumen, dass dabei kann helfen, Albträume gut zu bewältigen und Schlafstörungen in den Griff zu bekommen.

Luzides Träumen wird auch als Klarträumen bzw. bewusstes Träumen bezeichnet. Dabei wird während des Traumschlafes der Traum als Traumzustand erkannt und versucht, ihn zu beeinflussen. Luzides Träumen ist eine wirksame psychotherapeutische Technik zur Bewältigung von Albträumen und ist grundsätzlilch erlernbar. Damit kann die Psychotherapie auch eine Hilfe bei Schlafproblemen sein. Diese wichtigen Erkenntnisse wurden in den letzten Jahren in verschiedenen Studien bestätigt.

 

Luzides Träumen trainieren

In einer Wiener Untersuchung nahmen die Teilnehmer der Versuchs- und der Kontrollgruppe an einer einmal pro Woche stattfindenden Gestaltgruppentherapie teil, die Versuchsgruppe erhielt darüber hinaus ein Training für Luzides Träumen. Bei allen TeilnehmerInnen hatte sich die subjektive Schlafqualität deutlich verbessert und die Albtraumhäufigkeit signifikant verringert. Jedoch war der Effekt bei jenen Probanden, die Klarträumen erlernen konnten, deutlicher und vor allem nachhaltiger. Mehr als die Hälfte der Klarträumen-Trainees hat diese Technik während der Studiendauer erlernt.

 

Luzides Träumen, um seine Träume zu kontrollieren

Luzides Träumen ermöglicht es Menschen, einfach zu Bett zu gehen und die eigenen Träume kontrollieren zu können. Dabei ist man im Schlaf bei Bewusstsein und kann demnach den Inhalt der Träume ganz bewusst beeinflussen. 1975 wurde an der Hull University in Großbritannien erstmals der wissenschaftliche Nachweis der Effektivität von Klarträumen erbracht. Damals zeichnete der Psychologe Dr. Keith Hearne die vorbestimmten Augenbewegungen eines luzide träumenden Patienten während der REM-Schlafphase auf. Seither haben laufend neue Entdeckungen und Entwicklungen im Bereich der Neurowissenschaften Forscher zunehmend davon überzeugt, dass das Klarträumen effektiv ist und nicht als eine aus diversen Science-Fiction-Film-Drehbüchern stammende unmögliche Fantasie abgetan werden kann.

Albträume

Albträume treten häufiger in der zweiten Nachthälfte auf. Grundsätzlich können Albträume sehr starke, negative Gefühle auslösen, dass die betroffene Person davon aufwacht. Starke Emotionen können in diesem Zusammenhang Angst aber auch Trauer, Ärger oder Ekel sein. In den meisten Fällen können sich Menschen sehr gut an ihre Albträume erinnern.

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Dr. Darko Stamenov

MEDMIX-Redaktion, Projektleiter, AFCOM Digital Publishing Team

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