Schädel-Hirn-Trauma im Sport häufig

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MEDMIX Online-Redaktion
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Tausende leichte Sportunfälle mit Schädel-Hirn-Trauma werden jährlich erkannt, doch vielfach bleiben sie unerkannt und werden nicht behandelt.

Jährlich werden sehr viele leichte Fälle mit Schädel-Hirn-Trauma durch Sportunfälle diagnostiziert, wobei die Dunkelzahl weit höher ist, da diese Schädel-Hirn-Trauma oft unerkannt bleiben und nicht behandelt werden. Welche gravierenden Folgen wiederholte Gehirnerschütterungen haben können, wenn sie nicht therapiert werden, thematisiert das US-amerikanische Sportlerdrama „Erschütternde Wahrheit“. Experten appellieren daher, Kopfverletzungen im Sport immer qualifiziert abklären zu lassen.

 

Schädel-Hirn-Trauma-Fälle bei zahlreichen Sportarten

Vor allem die leichten Schädel-Hirn-Trauma werden zu oft auf die leichte Schulter genommen. Kopfverletzungen durch Stürze oder Schläge kommen natürlich gehäuft bei körperbetonten Sportarten wie Boxen oder Eishockey vor, geschehen aber regelmäßig auch in anderen Sportarten. Nicht immer sind die Symptome eindeutig, sodass die Betroffenen vielfach darüber hinweg gehen. Dies birgt große Gefahren, weil sich auch längerfristige Gehirnschädigungen einstellen können. Dieses Risiko besteht vor allem dann, wenn man mehrfach und wiederholt vermeintlich leichte Gehirnerschütterungen erleidet.

 

Mögliche Folgen von Schädel-Hirn-Trauma

Die Folgen können sich in anhaltenden Kopfschmerzen, Schwindel, im teilweisen Verlust der Gedächtnisleistung und der Konzentrationsfähigkeit oder auch in neuropsychologischen Störungen äußern. Doch mittels einer genauen neurologischen, radiologischen bzw. neuropsychologischen Diagnostik können Schädel-Hirn-Traum in Art und Umfang definiert und adäquat therapiert werden.

Weitere Informationen:

Netzwerk der BG Kliniken: Im Verbund mit den BG Kliniken in Hamburg, Berlin, Halle und Murnau hat das Bergmannsheil das Schädel-Hirn-Trauma-Netzwerk Sport begründet, um betroffenen Sportlern eine kompetente Anlaufstelle für Diagnostik und Therapie von Schädel-Hirn-Verletzungen zu bieten. Das Netzwerk der BG Kliniken kooperiert mit der ZNS-Hannelore Kohl Stiftung im Rahmen der Initiative „Schütz Deinen Kopf!“. Ziel ist es, die Öffentlichkeit und speziell Amateur- und Profisportler, Vereine, Trainer und Betreuer verstärkt für das Problem unerkannter Gehirnerschütterungen zu sensibilisieren. Entsprechende Informationen sowie eine App mit Tipps für den Spielfeldrand sind auf der Seite www.schuetz-deinen-kopf.de verfügbar.

Die BG Kliniken verfügen aufgrund ihres besonderen Versorgungsauftrages über umfangreiche Expertise unter anderem im Bereich der Schädel-Hirn-Trauma. Sie haben daher maßgeblich an der Erstellung der Qualitätsstandards „Schädel-Hirn-Verletzungen“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) mitgewirkt. Sie sind darüber hinaus auch in der Forschung in diesem Bereich engagiert. So führt das Netzwerk der BG Klinken aus dem Bergmannsheil derzeit eine Studie durch, um mögliche Langzeitfolgen von Gehirnerschütterungen noch genauer zu untersuchen.

http://www.bergmannsheil.de – Website des Bergmannsheil
http://www.bg-kliniken.de – Website der BG Kliniken

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