Kirschen schmecken nicht nur unheimlich gut, sie sind auch sehr gesund

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Die Sommerzeit ist die Kirschzeit! Wobei Kirschen nicht nur unheimlich gut schmecken. Sie punkten auch mit gesunden Inhaltsstoffen, außerdem sind sie kalorienarm.

In mehreren veröffentlichten Studien fanden Forscher heraus, dass der Verzehr von Süß- oder Sauerkirschen die Gesundheit fördern kann. Denn Kirschen können den oxidativen Stress sowie Entzündungen verhindern oder verringern. Außerdem zeigten sich Blutdruck senkende Effekte sowie eine Verbesserung des Schlafs und des Lipidprofils. Zusätzlich entdeckten Wissenschaftler sogar krebshemmende Wirkungen in vitro und in Tierversuchen.

Die Kirsche zählt zu den Rosengewächsen, es gibt hier etwa 200 Arten, die zur Gattung Prunus zählen. Um einige zu nennen: die Herzkirsche, die Sauerkirsche oder auch die Vogelkirsche. Ebenso zählt die Kirsche zum Steinobst: der innere Teil der Fruchtwand ist verholzt, während sie außen fleischig und saftig ist. Der „Stein“ unterscheidet diese Früchte von Beeren.

 

Kirschen sind reich an Kalium und Vitamin C

Die Kirsche überzeugt jedenfalls auch mit ihrer enormen Vielfalt an Vitaminen. Denn sie enthält das Vitamin A, C, B1, B2, B3, B6, E sowie Folsäure. Weiter ist Kalium, Kalzium, Magnesium sowie Eisen enthalten. Die große Menge an Kalium und Vitamin C macht diese Frucht sehr interessant, wobei Kalium zur Entwässerung und Entgiftung unseres Körpers beiträgt.

Das Kalium spielt eine entscheidende Rolle in der Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Zellen, der Nerven und der Muskeln. Das Vitamin C ist ebenso an einer Reihe von wichtigen Prozessen im Körper beteiligt. Die freien Radikale werden ebenso unschädlich gemacht wie das Herz-Kreislaufsystem gesund erhalten. Neben diesen Vitaminen und den Spurenelementen sind es auch die enthaltenen Farbstoffe, die die Kirschen gesund machen. Denn die sogenannten Anthocyane wirken entzündungshemmend, schützen vor Zellschäden und zögern den Alterungsprozess hinaus.

 

Die Kirsche sorgt für besseren Schlaf

Schließlich produzieren die Kirschen auch natürlich das Melatonin. Bekanntlich steuert ja das Hormon den Tag- Nacht- Rhythmus des menschlichen Körpers. Deswegen kann auch zu wenig Melatonin zu Schlafstörungen führen. Die dementsprechenden Experimente zeigten, dass das Melatonin der Kirsche den Schlaf positiv beeinflussen kann. In den Studien schliefen die Studienteilnehmer schneller ein und der Schlaf war tiefer und länger.

 

Die Effekte auf die Muskulatur

Unlängst fanden die Forscher außerdem heraus, dass das Trinken von Sauerkirschsaft vor und nach dem körperlichen Training die Muskulatur unterstützt. Beispielsweise nimmt das Muskelkaterrisiko dadurch sehr ab. Wenn es dennoch zu einem Muskelkater kommt, so ist dieser wesentlich schwächer, die Muskulatur erholt sich schneller.

 

Fazit

Die Kirschen sind erfrischende, wohlschmeckende Früchte, die rundum fit machen! Sie können beim Abnehmen helfen, und halten jung und schön. Die entzündungshemmende Wirkung durch Anthocyane kann auch vorbeugend gegen Rheuma und Arthritis helfen. Die Anthocyane verhindern auch nachweislich Zell-Schädigungen durch freie Radikale. Der einzige Nachteil: Zuviel Kirschen können zu Blähungen führen.

Literatur:

Darshan S. Kelley, Yuriko Adkins, and Kevin D. Laugero. A Review of the Health Benefits of Cherries. Nutrients. 2018 Mar; 10(3): 368.

McCune LM, Kubota C, Stendell-Hollis NR, Thomson CA. Cherries and health: a review. Crit Rev Food Sci Nutr. 2011 Jan;51(1):1-12

S. HIRSCH, F. GRÜNBERGER: Die Kräuter in meinem Garten (2012) Freya- Verlag

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Mag. Barbara Novak

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