Kapuzinerkresse gilt mit seiner Wirkung auch als natürliches Antibiotikum

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Die Kapuzinerkresse ist ein natürliches Antibiotikum. Die aus Südamerika stammende Heilpflanze ist aber auch reich an Vitaminen, Mineralstoffen sowie Spurenelementen.

Ihren Namen verdankt die Kapuzinerkresse ihrem zipfelartigen Blütensporn, ein Anhängsel das im an die Kopfbedeckung der Kapuzinermönchskutten erinnert. In unseren Breiten ist sie häufig auf Balkonen oder in Gärten anzutreffen. Dort verwendet man die einjährige Pflanze als hängende Variante oder als Bodendecker. Mit seiner vielfältigen Wirkung ist die Kapuzinerkresse seit langem sehr beliebt, vor allem auch als natürliches Antibiotikum.



Ursprünglich stammt die Kapuzinerkresse aus Südamerika. Anfangs haben vor allem die seefahrenden Engländer die hübsche Pflanze sehr geschätzt. Denn damals galten ihre Samen auch als wirksames Mittel gegen Skorbut. Später setzten Heilkundige die Kapuzinerkresse als Hausmittel auch bei Infektionen der Genitalien ein.

Schließlich verwendete man die Kapuzinerkresse auch als Aphrodisiakum. Denn ihren Samen machen angeblich lustig, begierig und motivieren zur Unkeuschheit. Der Grund dafür könnte aber sein, dass man nach dem Genuss von Kapuzinerkresse wesentlich mehr Alkohol verträgt als sonst. Dementsprechend gehen auch die Hemmungen schnell verloren.

 

Gesundheitliche Wirkung der Kapuzinerkresse

Die Kapuzinerkresse ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und ist ein bewährtes Mittel zur Blutreinigung, sie fördert die Ausscheidung von Giftstoffen. Ausserdem stimuliert sie die Verdauung und fördert die Durchblutung. Verantwortlich dafür werden die sogenannten Senföle gemacht. Diese wirken hemmend auf Bakterien, Viren und Pilze.

 

Die Kapuzinerkresse als natürliches Antibiotikum

Deswegen gilt die die Heilpflanze als natürliches Antibiotikum. Denn sie wirkt bei einfachen bakteriellen Atemwegsinfektionen genauso gut wie bei synthetische Antibiotika. Jedoch verursacht sie deutlich weniger Nebenwirkungen.

Das natürliche Antibiotikum wird beim Verzehr aus dem ätherischen Öl freigesetzt und über Atem und Harn wiederum ausgeschieden. Und gerade hier entfaltet die Kapuzinerkresse ihre heilsamen Eigenschaften.

So helfen ihre Inhaltsstoffe bei Infektionen der Atemwege, Nebenhöhlenentzündungen, Angina, Mandelentzündungen, Bronchitis sowie auch gegen Schnupfen. Außerdem macht sie Schleim und Verstopfungen dünnflüssiger.



 

Anwendungsbereich Nieren und Harnwege

Ein weiterer wichtiger Anwendungsbereich sind die Harnwegen. Denn bei allen entzündlichen Erkrankungen der Niere sowie der Harnwege (Harnwegsinfekt) gilt die Kapuzinerkresse als Heilnahrung. Wirkungsvoll gilt dabei die Anwendung als Presssaft aus Blättern. Außerdem soll der hohe Vitamin C Gehalt der Pflanze bei der Stärkung der Abwehrkräfte helfen.

 

Weitere Anwendungsbeispiele und Gewürz

Äusserlich wird der Saft der Blätter zur Wundbehandlung verwendet, denn dadurch kann sich das Gewebe schneller regenerieren. Ausserdem gilt Kapuzinerkresse als natürliches Mittel gegen Haarausfall, das das Haarwachstum anregt.

Die unreifen Samen eignen sich auch als Kapernersatz. Weiters sind auch die Blüten und Blätter essbar. Außerdem kann man mit Teilen der Pflanze Gerichte würzen sowie gesunde und schmackhafte Salate veredeln. Am besten verzehrt man Kapuzinerkresse während der gesamten Vegetationsperiode mehrmals wöchentlich.

 

Natürliches Antibiotikum selber machen: Tinktur mit Kapuzinerkresse

Man kann übrigens die Kapuzinerkresse als natürliches Antibiotikum recht leicht auch selbst als entzündungshemmende Tinktur herstellen. Dazu übergießt man etwa 100g frische Blätter und Blüten mit 40%igem Alkohol. Zudem gibt man ein etwa 2cm großes Stück Meerrettich hinzu. Dann lässt man die Mischung für zwei  2 Wochen beispielsweise auf der Fensterbank ruhen und schüttelt sie dabei öfters. Schließlich filtert man die Kapuzinerkresse-Tinktur gefiltert und füllt sie ab. Bei den oben erwähnten Beschwerden kann man dann 3x täglich 20 Tropfen einnehmen.



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