Kampagne gegen sexuelle Belästigung

Must Read

Wenn die Finger schmerzen – Ursachen frühzeitig abklären

Wenn die Finger schmerzen, sollte ihr Arzt rasch den Grund dafür herausfinden. Denn die effektive, frühzeitige Behandlung ist sehr...

Osteoporose beeinträchtigt die Lebenserwartung erheblich

Osteoporose-Patientinnen haben eine geringere Lebenserwartung. Nur jede zehnte erhält eine wirksame Therapie, was ebenfalls das Risiko erhöht, frühzeitig zu sterben. Im Grunde...

Telomere spielen im Alterungsprozess eine zentrale Rolle

Menschen, bei denen die Telomere kürzer sind, haben ein erhöhtes Risiko im Alterungsprozess, Krankheiten wie Alzheimer oder Krebs zu entwickeln. Telomere...
MEDMIX Newsroom
MEDMIX Newsroom
Aktueller Dienst der MEDMIX Redaktion

Die Universität Basel duldet keine Übergriffe, sie ist gesetzlich verpflichtet, ihre Angehörigen vor sexueller Belästigung zu schützen.

Die Universität Basel ist gesetzlich verpflichtet, ihre Angehörigen vor sexueller Belästigung zu schützen. Sie duldet keine Übergriffe: So lautet das Statement, das einer aktuellen Kampagne zugrunde liegt. Die Botschaft richtet sich sowohl an Studierende wie an Mitarbeitende, an Frauen und Männer. Die Sensibilisierungsaktion soll Informationen anbieten, Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und auf bestehende Unterstützungsmassnahmen aufmerksam machen.

Sexuelle Belästigung ist an der Universität Basel kein grosses Thema. Die Institution ist jedoch gesetzlich verpflichtet, ihre Angehörigen vor sexueller Belästigung zu schützen. Zu diesem Zweck wurde bereits im September 2015 das Reglement zum Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz und im Studium an der Universität Basel grundlegend überarbeitet und verbessert. Darüber hinaus bietet gezielte und regelmässige Präventions- und Sensibilisierungsarbeit den effektivsten Schutz vor Fällen sexueller Belästigung.

Vor diesem Hintergrund hat die Universität Basel entschieden, eine Kampagne durchzuführen, die aufzeigt, dass sexuelle Belästigung nicht geduldet wird. Denkbar sind Vorfälle zwischen Studierenden, zwischen Dozierenden und Studierenden oder auch unter den Mitarbeitenden. Unter dem Begriff sexuelle Belästigung fällt jedes Verhalten mit sexuellem Bezug, das von einer Seite unerwünscht ist und eine Person in ihrer Würde verletzt.

Nach der ersten Kampagnenwoche wurden die Plakate ausgewechselt. Nun wurde deutlich, wer hinter der Aktion steht und welche Ziele damit verfolgt werden. «Es ist wichtig zu wissen, dass belästigte Personen sich jederzeit vertrauliche und professionelle Hilfe holen können, zum Beispiel bei der untersuchenden Person der Universität Basel», erklärt die Rektorin der Universität Basel, Andrea Schenker-Wicki.

«Die Universität Basel duldet keine sexuelle Belästigung. Sie fordert mit der Kampagne die Universitätsmitglieder auf, einen aktiven Beitrag zu einem respektvollen Arbeitsklima zu leisten.»

Die Universität Basel reagiert mit der Kampagne nicht auf alarmierende Vorfälle. Sie versteht die Aktion als Erfüllung ihres Auftrags, den Mitarbeitenden und Studierenden ein optimales Arbeits- und Lernklima bieten zu können und sie vor Übergriffen auf ihre Integrität zu schützen.

Mit der Übernahme der erfolgreich gelaufenen Berner Kampagne konnte ein Format für die Universität Basel gewonnen werden, welches sich bereits an Schweizer Hochschulen bewährt hat.

Die Kampagne wird in der dritten Laufwoche durch ein zusätzliches Kapitel ergänzt und anschliessend bis Ostern 2017 an mehreren Standorten der Universität Basel zu sehen sein.
«Wer zu nah kommt, geht zu weit»: Dies ist der Leitspruch der Kampagne, die von den Berner Hochschulen – der Universität Bern sowie der PH Bern – vergangenes Jahr entwickelt und durchgeführt wurde, und die von der Universität Basel nun weitergeführt wird. Eine Woche lang waren auf Plakaten doppeldeutige Sprüche zu lesen. Einer lautete: «Wir sollten enger zusammenarbeiten.» Im Hintergrund sind nackte Personen zu sehen. Bewusst im Unklaren gelassen wurde vorerst, wer hinter der Kampagne steckt und was damit bezweckt werden soll.

Quelle: https://www.unibas.ch

Latest News

Vitamin D bei Rheuma wie rheumatoide arthritis und Fibromyalgie

Zum Einsatz von Vitamin D bei Rheuma sollte besonders in den Wintermonaten ein Vitamin D-Mangel mithilfe von Vitamin D-Supplementierung ausgeglichen werden. In...

Die Wirkung von Eukalyptus befreit die Atemwege und hilft bei Erkältung

Eukalyptus beziehungsweise das Eukalyptusöl zeigen Wirkung bei Erkältung. Diese hilft unter anderem bei Husten befreit die Atemwege. Die Wirkung von Eukalyptus beziehungsweise Eukalyptusöl hilft gegen verschleimten...

Menstruation, Schmerzen und Endometriose

Funktionelle Schmerzen bei einer Menstruation können auch durch eine anatomische Veränderung – der sogenannten Endometriose – verursacht werden. Zwei bis drei Prozent aller Frauen leiden während der Menstruation...

Pruritus in der Schwangerschaft

Pruritus in der Schwangerschaft ist ein wichtiges Symptom und sollte niemals bagatellisiert werden. Verschiedene Hautprobleme können den Juckreiz verursachen. In ca. 20% der Fälle weist Pruritus in der...

Bessere Therapie bei Psoriasis Arthritis durch Biologika

Im Gegensatz zu den früheren Therapie-Optionen führen bei Psoriasis Arthritis heute Biologika meist zu einem Stillstand der Entzündung und Gelenkzerstörung. Speziell die Entwicklung der neuen Biologika hat...

More Articles Like This