Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie 2019

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Im September diskutieren Experten in Leipzig bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie 2019 über verschiedene Therapien von Gefäßerkrankungen.

Experten diskutieren bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie 2019 in Leipzig die Chancen und Risiken der neuesten Behandlungsmethoden von Gefäßerkrankungen. Und zwar von medikamentenbeschichteten Ballons bis hin zur Therapie des Lipödems. Dabei ist einiges der Patienten neu.

 

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie in Leipzig

Vom 12. bis zum 14. September diskutieren anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie in Leipzig die europaweit führenden Experten aus der Gefäßmedizin u. a. über die Chancen und Risiken der minimalinvasiven Therapie mit medikamentenbeschichteten Ballons, den Paradigmenwechsel bzgl. Diagnostik und Therapie des Lipödems und die neuesten Trends in der Behandlung von Gefäßerkrankungen.

 

Fulminante Entwicklungen

Die Angiologie hat in den letzten Jahrzehnten eine fulminante Entwicklung von einem überwiegend diagnostisch und konservativ orientierten Fach zu einer innovativen klinischen Disziplin erlebt, die eine Führungsrolle bei der modernen interdisziplinären Versorgung von Gefäßpatienten einnimmt.

„Die Durchführung interventioneller Behandlungsverfahren ist inzwischen ein zentraler klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt, was entsprechende Anforderungen an die Weiterentwicklung der Fort- und Weiterbildungsangebote stellt. Daher bietet die DGA-Jahrestagung erstmalig ein durchgehendes interventionelles Hauptprogramm mit Live-Übertragungen an, was die praxisrelevante, interdisziplinäre Diskussion neuester Behandlungsverfahren stimuliert und konservative und interventionelle Angiologie zeitgemäß verbindet“, so Kongresspräsident Prof. Dierk Scheinert, Universitätsklinikum Leipzig.

 

Die Welt der Mikrozirkulation verstehen

Der Präsident der Europäischen Gesellschaft für Mikrozirkulation, Prof. Dr. Houben, Maastricht, wird den Teilnehmern die Welt der Mikrozirkulation näher bringen. Deren Verständnis ist, trotz aller hervorragenden Errungenschaften der interventionellen Angiologie, nach wie vor relevant für die Wundheilung und die Behandlung des diabetisches Fußsyndroms sowie inflammatorischer Gefäßerkrankungen. Seltenes darf nicht zu kurz kommen, deshalb wird dem Thema Malformationen und Gefäßtumoren Raum gegeben. Algorithmen zur korrekten Diagnosefindung wird praxisnah Prof. Dr. Dr. Wohlgemuth, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen interdisziplinären Gesellschaft für Gefäßanomalien (DiGGefa), vermitteln.

Um dem diesjährigen Kongress-Motto „Gefäße verbinden“ gerecht zu werden, wird das vielfältige Programm um eine Vielzahl von „Angiologie MEETS“-Sitzungen (z.B. Ernährungsmedizin, Sexualmedizin oder Psychologie) ergänzt.


Quelle: www.dga-gefaessmedizin.de

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MEDMIX Online-Redaktion

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