Ibuprofen – bewährtes Schmerzmittel gegen Schmerzen und Fieber

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Axel Rhindt
Axel Rhindt
MEDMIX-Redaktion, AFCOM Digital Publishing Team

Im Grunde genommen ist das bekannte Ibuprofen ein wirksames Schmerzmittel, dass akute Schmerzen rasch und effektiv bekämpft und gut verträglich ist.

Das Schmerzmittel Ibuprofen ist ein sogenanntes nicht-steroidales Antirheumatikum (NSAR). Wobei NSAR zu den am häufigsten verordneten Medikamenten zählen. Die dazugehörigen Substanzen hemmen Entzündungen, lindern die Schmerzen. Außerdem senken sie Fieber und wirken blutgerinnungshemmend.

 

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Bei Schmerzen und Fieber

Das bekannte Schmerzmittel Ibuprofen zeigt einerseits schmerzstillende und entzündungshemmende sowie auch fiebersenkende Wirkungen. Das Schmerzmittel gilt als optimaler Allrounder und wird gerne auch als idealer Bestandteil der Reiseapotheke empfohlen. Die Wirkung tritt rasch ein und hält lange an. Wobei Kopfschmerzen und Migräne, Zahnschmerzen, Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen sowie Menstruationsbeschwerden klassische Anwendungsgebiete sind. Außerdem ist die Substanz auch bei der Behandlung von Schmerzen und Fieber bei Erkältungskrankheiten beliebt.

 

Wie und wie lange das Schmerzmittel Ibuprofen wirkt

Alle NSAR hemmen die sogenannte Cyclo­oxygenaseaktivität sowie die Synthese von Prostaglandinen. Weiters kommt es auch zu einer Hemmung der Plättchenaggregation, wodurch die Blutungszeit verlängert wird. Dadurch können alle klassischen NSAR aber auch die Schleimhaut des oberen Magen-Darm-Trakts schädigen. Wobei diese Nebenwirkung bei Ibuprofen am geringsten ausgeprägt ist.

Unter dem Strich hat Ibuprofen eine kurze Halbwertszeit von 1,8 bis 2 Stunden. Da eine ­lange Halbwertszeit der NSAR-Schmerzmittel mit einem schlechteren Nebenwirkungsprofil einhergeht, ist Ibuprofen hinsichtlich der Nebenwirkungen relativ günstig. Wichtigste Nebenwirkungen in diesem Zusammenhang sind eben gastrointestinale Blutungen. Weiter sollten Patienten mit Blutungsneigung sowie bestehenden Geschwüren im Magen- oder Zwölffingerdarm das Schmerzmittel nicht anwenden. Außerdem sollten werdende Mütter im letzten Drittel der Schwangerschaft Ibuprofen nicht einnehmen.

Zu beachten sind mögliche Wechselwirkungen mit Substanzen wie Herzglykosiden, Blutgerinnungshemmer, Glukokortikoiden, anderen NSAR, Blutdrucksenker wie ACE-Hemmern und Diuretika sowie Alkohol.

Jedenfalls gelten als Anzeichen einer Überdosierung Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen, sogar Bewusstlosigkeit. Außerdem können Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Atemdepression sowie ein Blauwerden der Haut auftreten. Bei solchen Symptomen müssen Betroffene sofort einen Arzt kontaktieren.

 

Anwendung und Dosierung

Die Anwendungsgebiete für Ibuprofen sind wie eingangs erwähnt vor allem akute Schmerzen. Dazu gehören beispielsweise ziehende, stechende und reißende Gelenk-, Muskel- und Rückenschmerzen. Weiter hilft der Wirkstoff bei Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen sowie Schmerzen bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten.

Schließlich sollten Kinder unter 12 Jahren das Ibu­profen in der beliebten Stärke von 400 mg nur nach Verordnung eines Arztes einnehmen.

Als wirksame Einzeldosis von Ibu­profen gelten 400 Milligramm, wobei man pro Tag die Gesamtdosis von 1.200 mg Ibuprofen nicht überschreiten sollte. Hierzu haben verschiedene Studien eine schmerzlindernde und entzündungshemmende sowie fiebersenkende Wirkung ausreichend belegt.

Literatur:

Rainsford KD. Ibuprofen: pharmacology, efficacy and safety. Inflammopharmacology. 2009 Dec;17(6):275-342. doi: 10.1007/s10787-009-0016-x. Epub 2009 Nov 21.

de Martino M et al. Working Towards an Appropriate Use of Ibuprofen in Children: An Evidence-Based Appraisal. Drugs. 2017 Aug;77(12):1295-1311. doi: 10.1007/s40265-017-0751-z.

Bushra R, Aslam N. An overview of clinical pharmacology of Ibuprofen. Oman Med J. 2010;25(3):155–1661. doi:10.5001/omj.2010.49

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