Glücklich altern ist eine Frage der Einstellung

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Glücklich altern ist ein häufiger Wunsch. Doch einige resignieren, etliche wollen den Zustand aufrechterhalten und manche werden im Alter gesünder.

Eine  von der Universität Michigan initiierte Studie um die Autorin Ann Arbor fand heraus, dass Menschen über 50 Jahre eher zu präventiven Untersuchungen erscheinen, wenn diese glücklich altern. „Ältere Personen gehen oft nicht zum Arzt, da sie typische physische und mentale Symptome dem physiologischen Alterungsvorgang zuschreiben.“, so Eric Kim ein Doktorats-Student der Klinischen Psychologie.

Die Patienten denken häufig negativ über Lebensstilveränderungen, frei nach dem alten Sprichwort „Einen alten Baum verpflanzt man nicht“. Diese Einstellung zum Leben ist nicht gesund und sollte den älter werdenden Personen nahe gebracht werden, sagt der leitende Autor der Studie Dr. Kim.

 

Glücklich altern braucht die richtige Einstellung

Jeder Mensch hat seine eigene Strategie mit dem Älter werden umzugehen, einige werden resignieren, die meisten werden den Zustand aufrechterhalten wollen und manche werden im Alter gesünder.

Die Einstellung zum Leben hat großen Einfluss auf das generelle Wohlbefinden des jeweiligen Menschen. Zu betonen ist, dass eine positive Einstellung auch positive Vorgänge im Gehirn auslöst, diesen neurowissenschaftlichen Zusammenhang haben Mediziner schon lange bewiesen. Negative Gedanken und Verhaltensweisen führen zu Stress in der Zelle, lösen dort entsprechende Reaktionen aus und leiten die Ausschüttung von Stresshormonen ein, der Teufelskreis beginnt.

 

Präventive Gesundheitsvorsorge, um glücklich altern zu können

In der Studie wurden 6.177 Teilnehmer über 50 Jahre über deren Inanspruchnahme der präventiven Gesundheitsversorgung befragt. Menschen mit hoher Lebenszufriedenheit nahmen die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen eher in Anspruch als jene, deren Zufriedenheit nicht im anzustrebenden Bereich lag. Jene Personen deren Zufriedenheit mit dem Alter über jener der Vergleichspersonen lag, nahmen das Angebot der präventiven Darmspiegelung oder Bestimmung der Cholesterin-Werte eher in Anspruch.

Die von Dr. Kim geleitete Studie konnte auch beweisen auf welches Gebiet die Lebenszufriedenheit keinen Einfluss nimmt, die Bereitschaft zur Grippe-Impfung. Die an der Studie teilnehmenden Frauen mit positiver Lebenseinstellung zeigten eine höhere Frequenz an Mammografien und PAP-Abstrichen als jene mit verminderter Zufriedenheit. Die als positiv denkend eingestuften Männer der Studie konnten engmaschiger auf Prostatakrebs untersucht werden, als jene Männer, deren Zufriedenheit unter dem relevanten Wert lag.

Quelle: http://bit.ly/1pbR5py

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Dr. Sabine Stangl

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