Gallensteine natürlich behandeln

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Wer dazu neigt, Gallensteine zu bilden, kann mit pflanzlichen Heilmitteln den Gallenfluss fördern, um Beschwerden wie Verdauungsschwäche und schmerzhafte Koliken zu vermeiden.

Die Leber produziert jeden Tag etwa einen halben bis einen Liter Galle, die in der Gallenblase auf ein Zehntel des Ausgangsvolumens konzentriert wird, um dann zeitgerecht zur Unterstützung der Verdauungsvorgänge in den Zwölffingerdarm ausgeschieden zu werden. Gallenflüssigkeit besteht aus hochaktiven Substanzen wie Gallensäure, Cholesterin, dem Farbstoff Bilirubin und Elektrolyte und ist für die Fettverdauung unverzichtbar. Die in den Darm sezernierte Galle wird später aus den unteren Darmabschnitten wieder aufgenommen und gelangt über den Blutkreislauf zurück in die Leber. Unterbrechungen dieses erfolgenden Kreislaufes sind mit einem Gallestau (Cholestase) verbunden. Das Risiko für Gallensteine steigt.

 

Welche Faktoren das Risiko für Gallensteine erhöhen

Häufig ist falsche Ernährung für Gallensteine verantwortlich. Vor allem Übergewichtige, bei deren Verwandte bereits Gallensteine aufgetreten sind, haben ein hohes Risiko, ab dem 40. Lebensjahr ein Gallensteinleiden zu entwickeln. Grundsätzlich wird angenommen, dass ein Übergewicht von 20 Peozent das Risiko für Gallensteine verdoppelt.

Frauen sind übrigens stärker gefährdet als Männer, da offensichtlich die weiblichen Hormone eine wichtige Rolle zu spielen. So leiden Frauen, die oralen verhüten oder während einer Hormontherapie Östrogene zu sich nehmen, häufiger unter Gallensteine. Auch während einer Schwangerschaft treten öfter Gallensteine auf.

Gallensteine kommen häufiger vor, als man denkt. Ein Viertel aller Menschen über 50 Jahre besitzt welche. Meist sitzen sie in der Gallenblase und bleiben bei 80% der Steinträger unbemerkt, weil sie keine Beschwerden verursachen.

 

Pflanzliche Heilmittel gegen Gallensteine

Wer zur Gallensteinbildung neigt, kann auf pflanzliche Heilmittel setzen, die den Gallenfluss fördern und so die Ausbildung von Kristallisationskeimen verlangsamen oder überhaupt verhindern. Als anregende Mittel für einen verbesserten Gallenfluss gelten folgende Pflanzendrogen: Artischockenblatt, Löwenzahn, Pfefferminzblatt, Curcumawurzel sowie javanische Gelbwurz.

Man kann sich pflanzliche Heilmittel als entsprechende Teemischungen individuell zubereiten lassen oder greift auf Fertigmischungen zurück bzw. setzt auf Präparate in Dragéeform mit ausreichend hohem Arti­schocken­gehalt. Deren Anwendungszeitpunkt ist unmittelbar vor dem bzw. zum Essen gegeben.

Wenn jemand über Verdauungsschwäche klagt, fette Speisen nicht verträgt und nach dem Essen Blähungen, Völlegefühl, Übelkeit und krampfartige Oberbauch­beschwerden verspürt, dann helfen ihm diese rein pflanzlichen Heilmittel mit großer Wahrscheinlichkeit.

Quelle und weitere Informationen:

http://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/gallstones/basics/definition/con-20020461

http://www.internisten-im-netz.de/de_was-sind-gallensteine_882.html

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Lena Abensberg

MEDMIX-Redaktion, AFCOM Digital Publishing Team

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