Endometriose-Spezialist im St. Josef-Krankenhaus

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Seit kurzem steht im Wiener St. Josef-Krankenhaus mit Prim. Dr. Radek Chvatal ein Spezialist für die Behandlung der Endometriose zur Verfügung.

Schätzungen zufolge sind 15 % aller Frauen zwischen 15 und 45 Jahren von Endometriose betroffen, in vielen Fällen ist sie der Grund für unerfüllten Kinderwunsch. Es zeigen sich starke, krampfartige Schmerzen während der Menstruation (Dysmenorrhoe), verstärkte oder überlange Blutungen, Schmerzen in Bauch und Rücken, beim Geschlechtsverkehr, beim Harnlassen oder auch beim Stuhlgang (Dyschezie).

Die Symptome der Endometriose sind ebenso vielfältig wie unspezifisch oder werden von den Betroffenen als „normal“ angesehen. „Die Erkrankung wird auch heute noch meist sehr spät erkannt. Zwischen den ersten Symptomen und der Diagnose können mehrere Jahre vergehen“, erklärt Prim. Dr. Radek Chvatal – Endometriose-Spezialist im St. Josef-Krankenhaus – den Leidensweg vieler betroffener Frauen.

 

Neues Leistungsangebot: Behandlung von Endiometriose

Dr. Chvatal, Primar der Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie im LKH Znaim, ist seit kurzem auch im St. Josef-Krankenhaus Wien tätig. Er kommt jeden zweiten Freitag in das Ordensspital im 13. Bezirk und betreut im Rahmen einer Spezialambulanz Frauen, die an Endometriose leiden. Bei dieser gutartigen, aber chronischen Erkrankung wächst Gebärmutterschleimhaut an Stellen außerhalb der Gebärmutter und löst dort – analog zum Menstruationszyklus – Blutungen aus. Endometriose tritt häufig an der äußeren Gebärmutterwand, an Eierstöcken, Bauchfell, selten auch an Darm oder Blase auf. In vielen Fällen ist die Erkrankung der Grund für einen unerfüllten Kinderwunsch. Als Endometriose-Experte mit internationaler Erfahrung ist der gebürtige Tscheche Dr. Radek Chvatal auch Beirat der „Stiftung Endometriose Forschung“, die es sich zum Ziel gemacht hat, bei Ärztinnen und Ärzten sowie der breiten Öffentlichkeit das Wissen über Endometriose zu fördern.

 

Meist operative Behandlung nötig

Für den Experten lässt sich eine Diagnose der Erkrankung meist rasch stellen. „Ein Verdacht ergibt sich oft schon aus der Beschreibung, wann und wie die Schmerzen auftreten, sowie durch eine gynäkologische Untersuchung mit Ultraschall“, erklärt Dr. Chvatal. Der endgültige Nachweis von Endometriose und die Einteilung in eine der vier Stadien erfolgt dann mittels Laparaskopie. Zur Linderung der Symptome der Endo-metriose kommt neben einer Hormontherapie auch eine Schmerztherapie in Frage. Tatsächliche Abhilfe schafft jedoch meist nur ein operativer Eingriff. „Ziel der Behandlung ist es, einerseits die Schmerzen zu beseitigen und damit auch die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Für sehr viele Frauen steht jedoch auch die Erfüllung des Kinderwunsches im Vordergrund“, so der Gynäkologe. Letzteres ist nur durch eine Operation möglich. Dabei handelt es sich meist um komplexe, minimal invasive Eingriffe, die – je nachdem, welche Organe betroffen sind – spezielles Wissen erfordern. Ziel ist es, möglichst alle Endometrioseherde zu entfernen oder (z.B. mit Hitze) zu zerstören.

St. Josef-Krankenhaus, Wien

Das St. Josef-Krankenhaus ist ein gemeinnütziges Ordenskrankenhaus. Es verfügt über 165 Betten und steht allen Patienten offen, unabhängig von ihrer Herkunft und ihrer Versicherung. 2015 wurden hier von rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über 35.000 Patienten stationär und ambulant betreut. Mehr als 2.000 Kinder erblicken im St. Josef-Krankenhaus jährlich das Licht der Welt.

Das Krankenhaus ist Vorreiter im Bereich der Geburtshilfe und Frauenheilkunde und spezialisiert auf die Erkennung und Behandlung von Krebserkrankungen. Darüber hinaus deckt es die klassischen medizinischen Versorgungsbereiche (Innere Medizin und Chirurgie) ab. Das Krankenhaus ist nach ISO/pCC zertifiziert und Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universität Wien und der Fachhochschule Campus Wien. Eine gute Vernetzung mit Spezialkliniken, dem niedergelassenen Bereich und extramuralen Diensten sichert eine hohe Versorgungsqualität.

Dank seiner überschaubaren Größe bietet das Krankenhaus moderne Medizin in einem familiären Rahmen. Hohes medizinisches Können verbindet sich mit einem starken Fundament an Werten: Medizin mit Qualität und Seele.

www.sjk-wien.at


Vinzenz Gruppe: Medizin mit Qualität und Seele

Wir verbinden christliche Werte mit hoher medizinischer und pflegerischer Kompetenz sowie modernem, effizientem Management. Gemeinnützigkeit ist unser Prinzip. Medizin mit Qualität und Seele ist unser Ziel.

Unsere Ordenskrankenhäuser, Pflegehäuser, Rehabilitationseinrichtungen und Präventionsangebote stehen allen Menschen offen – ohne Ansehen ihrer Konfession und ihrer sozialen Stellung.

Im Verbund der Vinzenz Gruppe werden die Krankenhäuser der Barmherzigen Schwestern Wien, Linz und Ried, das Orthopädische Spital Speising, das St. Josef-Krankenhaus, das Krankenhaus Göttlicher Heiland und das Herz-Jesu Krankenhaus (alle Wien) sowie die Pflegehäuser der Barmherzigen Schwestern Pflege GmbH in Wien und in Maria Anzbach geführt. Sie sind in rechtlich und wirtschaftlich selbständigen Betriebsgesellschaften organisiert. Die Beteiligungen an diesen Betriebsgesellschaften werden direkt oder indirekt von der Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH verwaltet.

Weiters zählt die HerzReha Bad Ischl, an der eine gemeinsame Beteiligung mit der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft besteht, zur Vinzenz Gruppe. Sie ist durch einen Betriebsführungsvertrag mit der Gruppe verbunden.

www.vinzenzgruppe.at.

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