Erholsamer Schlaf ist nicht selbstverständlich und will gelernt sein

Ausreichender, erholsamer Schlaf ist aus wissenschaftlicher Sicht das beste und günstigste „Anti-Stress-Mittel“ überhaupt. © lenetstan / shutterstock.com

Ausreichender, erholsamer Schlaf ist aus wissenschaftlicher Sicht das beste und günstigste „Anti-Stress-Mittel“ überhaupt. © lenetstan / shutterstock.com

Ein tiefer, erholsamer Schlaf ist nicht selbstverständlich. Sehr viele Menschen klagen zumindest hin und wieder über Einschlaf- oder Durchschlafstörungen.

Tiefer, erholsamer Schlaf gehört allgemein zu effektivsten Maßnahmen für die Gesundheit. Die meisten Menschen können verschiedene Maßnahmen dazu beitragen, dass sie am Morgen ausgeruht und erholt aufwachen. Krankhafte Schlafstörungen sind eher selten.

 

Einschlafphase, Tiefschlafphase, Traumphase

Eine leichte Einschlafphase wird normalerweise von einer Tiefschlafphase und danach einer Traumphase gefolgt. Bei Beeinträchtigung der Tiefschlafphase oder der Traumphase können seelische und körperliche Störungen auftreten. Ein erholsamer Schlaf hängt nicht so sehr von der Gesamtdauer des Schlafes ab. Viel wichtiger ist es, dass alle drei Schlafphasen mehrmals pro Nacht zu durchlaufen werden. Ein regelmäßiger Rhythmus der Ruhe- und Wachphasen erleichtert das Einschlafen. Doch keinesfalls sollte man sich zum Schlafen zwingen. Wenn man unbedingt einschlafen will, bleibt man eher länger wach.

 

Erholsamer Schlaf kann gelernt werden

Oft hindern Menschen aufregende, stressige Gedanken an verschiedene Alltagsaufgaben und Dinge, die man noch erledigen wollte, am Einschlafen. Eine einfache empfohlene Maßnahmen dagegen ist der Notizblock neben dem Bett, um alles aufschreiben zu können, was man am nächsten Tag zu erledigen hat. Das sollte die Gedanken ruhig und entspannt machen.

Empfehlenswert ist es hingegen, den Tag vor dem Schlafengehen in entspannt Revue passieren zu lassen. Weitere entspannende Maßnahmen sind Entspannen mit einem guten Buch vor dem Einschlafen oder eine halbe Stunde spazieren gehen. Auch leichte Gartenarbeit oder Fahrradfahren fördern den gesunden Schlaf. Vorsicht ist bei Sport am Abend angesagt: der Körper wird wach und aktiv anstatt müde.

Erholsamer Schlaf zur Mittagszeit zwischen 12 und 14 Uhr – der sogenannte Powernap – bringt ein gesünderes, leistungsfähigeres Leben.

Verschiedene Substanzen wie Nikotin oder Koffein können Menschen am Schlafen hintern, auch Hunger so wie ein voller Magen. Alkohol und bestimmte Drogen können zwar ein schnelleres Einschlafen fördern. Doch oft wachen solche Konsumenten dann nach kurzer Zeit wieder auf.

 

Wie Erholsamer Schlaf vom Drumherum abhängig ist

Eine laute Schlafumgebung (wie Verkehr und Fernsehapparat) beeinträchtigt den tiefen, erholsamen Schlaf. Deswegen sollte ein Schlafzimmer ruhig und dunkel sein – idealerweise mit gutem Raumklima:

Wichtig sind auch Matratze und Unterlage, auf die man liegt. Eine gute Matratze sollte nicht zu weich und nicht zu hart sein. Zur Vermeidung von Hüftbeschwerden der nächtlichen Schlafphase sollten Rücken, Hüfte und Oberschenkel einen annähernd gleichwertigen Druck auf der Matratze erzeugen. Wer morgens immer wieder an Hüft- oder Rückenschmerzen leidet, kann durch Änderung der Liegestatt versuchen, den Symptomen entgegenzuwirken.

Die mobile Version verlassen