Eisen Carboxymaltose gegen Eisenmangel

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Eisenmangel ist die häufigste Mangelerkrankung. Die intravenöse Therapie mit dem Wirkstoff Eisen Carboxymaltose gilt als rasche und wirksame Behandlung.

Eisenmangel äußert sich sehr häufig durch große Müdigkeit. Weitere Symptome sind Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Depression, Haarausfall, Kälteempfindlichkeit und Infektanfälligkeit. Der Weg zur richtigen Diagnose und Therapie ist bei Eisenmangel oft langwierig und schwierig. Die intravenöse Gabe des Wirkstoffs Eisen Carboxymaltose gilt als rasche und wirksame Therapieoption. Patienten berichten von einem neuen Lebensgefühl, die bleierne Müdigkeit behindert nicht mehr den Alltag.

 

Eisenmangel medikamentös behandeln

Eisenmangel betrifft in erster Linie Frauen und gilt weltweit als häufigste Mangelerkrankung. Vitamin-, Mineralstoff- und Ballaststoff-arme Ernährung sehen Experten als Grund für Mangelerscheinungen. Eisen, das auch für den Sauerstofftransport im Körper zuständig ist, fördert Leistungsfähigkeit und Konzentration, hält Haut, Haare und Nägel gesund und stärkt die Abwehrkräfte.

Neben einer adäquaten Ernährungsanpassung kann Eisenmangel durch orale oder intravenöse Präparate bekämpft werden. Die orale Therapie ist nicht immer das geeignete Mittel der Wahl kann zu Übelkeit und Verstopfung führen. Seit 1. Jänner 2018 erstatten die Krankenkassen in Österreich für betroffene PatientInnen die intravenöse Therapie mit dem Wirkstoff Eisen Carboxymaltose, wenn orale Eisenpräparate unwirksam sind oder nicht angewendet werden können. In Krankenhäusern ist die Therapie mit Eisen Carboxymaltose seit Jahren etablierter Standard. Nun kann sie auch vom niedergelassenen Arzt verschrieben bzw. durchgeführt wird.

 

 

 

 

Eisenmangel bei Herzinsuffizienz. In der Kardiologie kommt dem Thema Eisenmangel eine wichtige Bedeutung zu. Klinische Studien zeigen, dass 30 bis 50 Prozent aller Patienten mit Herzinsuffizienz an Eisenmangel leiden. Hier zeigt sich ein fatales Wechselspiel, denn Herzinsuffizienz kann zu Eisenmangel führen und Eisenmangel verschlechtert wiederum die Herzinsuffizienz. Bei diesen Patienten mit Herzschwäche sind orale Eisenpräparate nicht effektiv. Aus kardiologischer Sicht ist deswegen die intravenöse Eisensubstitution zu bevorzugen.

Eisenmangel in der Schwangerschaft. Durch die intravenöse Eisensubstitution vermeidet man die Aufnahme durch den Magen. So kann Eisenmangel und Eisenmangelanämie rasch entgegengewirkt werden, was in der Schwangerschaft besonders wichtig ist. Denn Eisenmangel kann sich negativ auf die kognitive Entwicklung des Babys im Mutterleib auswirken.

 

Bei Eisenmangel wird in Österreich nun die etablierte intravenöse Therapie mit Eisen Carboxymaltose von Krankenkassen erstattet.

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MEDMIX Online-Redaktion

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