Rasche Hilfe bei Kopfläusen

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In den österreichischen Apotheken finden Betroffene rasche Hilfe bei Kopfläusen. Folgende Tipps unterstützen bei der Behandlung und der Vermeidung.

Mit Herbstbeginn heißt es in vielen Volksschulen und Kindergärten wieder: Lausalarm! Kopfläuse sind hartnäckig und unangenehm, aber entgegen Gerüchten kein Zeichen mangelnder Hygiene. Mit den richtigen Maßnahmen kann man diese sicher wieder loswerden. Eine Übertragung der Läuse erfolgt über den direkten Kontakt der Köpfe beziehungsweise der Haare. Aus diesem Grund sind auch vorwiegend Kinder betroffen, da sie beim gemeinsamen Spielen nur schwer den Läusen entkommen. Am besten hilft gründliches Haarewaschen mit einem speziellen Lausshampoo aus der Apotheke und sorgfältiges Auskämmen. „Diese Shampoos sind mittlerweile sehr gut verträglich und schonend zur Kopfhaut. Die nötige Einwirkzeit ist jedoch genau zu beachten“, rät Mag. pharm. Susanne Ergott-Badawi, Apothekerin in Wien.

 

Tipps aus der Apotheke – Erste Hilfe bei Kopfläusen

  1. Vorbeugend können Shampoos mit Duftstoffen helfen, die Läuse nicht mögen beziehungsweise abschrecken – wie beispielsweise Weidenrinde oder Lavendel.
  2. Erkennen von Kopfläusen. Je früher ein Befall entdeckt wird, umso besser. Wenn der Kopf ständig juckt und man sich häufig kratzt, sollten Haare und Kopfhaut genauer untersucht werden. Dazu wird das Haar Strich für Strich gescheitelt und bei guter Beleuchtung mit einer Leselupe untersucht. Vor allem der Bereich hinter den Ohren, die Schläfen und der Nacken sollten unter die Lupe genommen werden – hier halten sich Läuse gerne auf. Der Juckreiz entsteht dadurch, dass sich die aus den Nissen geschlüpften Läuse alle zwei bis drei Stunden mit dem Blut des Menschen vollsaugen. Damit das Blut beim Saugen nicht gerinnt, gibt die Laus in die Stichwunden ihren Speichel ab. Das ist lästig, führt aber zu keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung.
  3. Behandlung gegen Läuse: Läuse übertragen sich leicht, deshalb sollten die Haare von allen Mitgliedern einer Lebensgemeinschaft sorgfältig kontrolliert und behandelt werden. Besorgen Sie sich ein wirksames Läusemittel in Ihrer Apotheke und lassen Sie sich beraten, wie die genaue Anwendung ist, damit es auch optimal wirkt. Ihre Apothekerin, ihr Apotheker stehen Ihnen dazu gerne zur Verfügung! Nach dem Waschen kämmen Sie mit einem Läusekamm die Nissen aus den Haaren heraus. Oft wird nach 9 bis 10 Tagen die Nachbehandlung mit dem Läuseshampoo notwendig, damit später geschlüpfte Larven abgetötet werden können. Auch danach empfiehlt es sich, die Haare nass auszukämmen und auf Nissen bzw. Läuse zu kontrollieren.
  4. Was ist im Kampf gegen Läuse noch zu beachten? Bettzeug und Handtücher sollten bei 60° gewaschen werden. Wichtig: Haare aus Haarspangen, Haargummis, Bürsten und Kämmen entfernen.

Eine ausführliche Beratung zu Kopfläusen gibt es in der Apotheke!

Apotheken auf einen Blick
In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Großstadt, Kleinstadt oder Gemeinde: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf höchstem Niveau. Das bestehende Apothekensystem garantiert eine flächendeckende, qualitativ hochwertige Versorgung mit Arzneimitteln und stellt die Versorgung der Patienten in den Mittelpunkt. Insgesamt beraten rund 6.000 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.370 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Zusätzlich erbringen über 350 Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen Krankenanstalten.

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