Anti-Aging-Trends für die Haut

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Anti-Aging-Trends nutzen ausgeklügelte Reparatur­systeme wie Reparaturenzyme und Langlebigkeitsgene der Haut, die im Alter immer mehr Angriffe durch äußere Einflüsse abwehren muss.

Externe Faktoren wie Stress, Entzündungen, Umwelteinflüsse, Nikotin und Ernährung beeinflussen die Hautalterung. Eine Hautzelle muss jeden Tag ungefähr 10.000 solcher Angriffe von außen abwehren. Moderne Anti-Aging-Trends versuchen, die dabei zu unterstützen.

 

Anti-Aging-Trends mach sich körpereigenes Reparatur­system zu Nutze

Die Zellen unseres Oragnismus verfügen über ausgeklügelte Reparatur­systeme. Dabei stimulieren und aktivieren Enzyme die ­Zellerneuerung. Je älter die Haut und je mehr Angriffe sie allerdings abwehren muss, umso schwächer werden diese körper­eigenen Reparatursysteme. Dieses Wissen um die Vorgänge in den Hautzellen machen sich Kosmetikhersteller für immer neue Anti-Aging-Trends zu Nutze.

Ab dem 20. Lebensjahr verändert sich das Hautgewebe, das Kollagen nimmt jährlich um etwa ein Prozent ab, die Haut verliert an Spannkraft. Wichtig ist hier die so ­genannte extrazelluläre Matrix mit ihrem charakteristischen Aufbau aus einem faserigen Netzwerk aus Proteinen – Kollagen und Elastin –, das von Hyaluronsäure-Verbindungen zusammengehalten wird. Wenn die Haut älter wird, verringert sich die Synthese von Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure.

In wissenschaftliche Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass sogenannte synthetische Oligopep­tide oder Peptidfraktionen aus Pflanzenextrakten die Matrix ­stimulieren und die Kollagen-Produktion sowie die Bildung von Hyaluronsäure anregen können. Weiters helfen Vitamine wie Retinol und ­Folsäure sowie körpereigene Stoffe wie Ceratin, Hyaluronsäure, Ubichinon oder Pro Xylane bei der Zellerneuerung.

 

Anti-Aging-Trends: Reparaturenzyme und Langlebigkeitsgene

UV-Licht ist an der Hautalterung maßgeblich beteiligt. Denn es schädigt die Zell-DNA und unterstützt die Ausschüttung des Kollagen-abbauenden Enzyms MMP. Deswegen setzen Anti-Aging-Trends zur Hautpflege häufig auf kosmetische Wirkstoffe, die die kör­pereigenen Reparaturenzyme unterstützen. Zu diesen zählen Photylase sowie Kaviar-Proteine, um der abbauende Wirkung der MMPs entgegenzuwirken und die Zellvitalität zu steigern.

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass es wie bei Fliegen, Würmern, Affen und Mäusen auch beim Menschen Langlebigkeitsgene gibt, die die körpereigene Alterung der Haut verlangsamen können. Diese Langlebigkeitsgene signalisieren dem Körper eine verringerte Kalorienzufuhr und reduzieren den Fettgehalt der Zellen, steigern die Zell­aktivität und halten die Zellen länger jung. Kosmetische Wirkstoffe wie ­Traubenkernöl und Olivenölextrakte können diesen Prozess aktivieren und unterstützen.

Wichtig sind altersgerechte Pflegeprodukte, die mit 20 Jahren noch leicht und wenig fetthaltig sind –hingegen bei 60-Jährigen reich- und fetthaltig sein sollen. Das gilt nicht nur für Frauen sondern auch für Männer.

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Lena Abensberg

MEDMIX-Redaktion, AFCOM Digital Publishing Team

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