Aloe vera – eine Wüstenpflanze mit heilender Kraft

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Seit Jahrtausenden wird die Wüstenpflanze Aloe vera als wirkungsvolles Mittel zur Körper- und Schönheitspflege und als Heil- und Wunderpflanze geschätzt.

Viele Menschen besinnen sich auf den einzigartigen Naturstoff Aloe vera zurück, der die Haut auf verschiedene Arten unterstützt. Das seit Jahrtausenden eingesetzt wirkungsvolle Heil- und Wunderpflanze zur Körper- und Schönheitspflege wurde im alten Ägypten als die Pflanze angesehen, deren Säfte Schönheit, Gesundheit und Unvergänglichkeit brachte.

 

Aloe vera – heilende Eigenschaften des Blattgels

Die zu den Liliengewächsen gehörige Pflanze sieht einem Kaktus ähnlich. Von den hunderten verschiedenen Aloe vera-Arten zeigt aber nicht jede heilende Effekte. Über die effektivste Wirkung verfügt nachweislich die Aloe vera barbadensis Miller.

Aloe vera-Pflanzen kommen in den tropischen Regionen Mittelamerikas wie Yucatan, Guatemala und Kuba vor und können über einen langen Zeitraum in trockenen, heißen Gebieten überleben. Der große Feuchtigkeitsspeicher in den Blättern ermöglicht den sogenannten Wüstenpflanzen dieses lange Überleben, wobei sich der Feuchtigkeitsspeicher innerhalb von drei bis fünf Jahren auffüllt und zu einem natürlichen Pflanzen-Gel wird.

Im Blattgel der Aloe vera sind hunderte wertvolle Nähr- und Vitalstoffe anzutreffen. Das Pflanzen-Gel der Blätter enthält wertvolle Vitamine wie Provitamin A, Vitamine des B-Komplexes, Vitamin C, Vitamin E sowie essentielle Aminosäuren wie Leucin, Lysin und Phenylalanin. Hinzu kommen Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Calcium, Eisen und Zink sowie diverse Enzyme.

Vor allem das sogenannte Mucopolysaccharid – langkettigen Zuckermolekül – soll für die positiven Effekte ausschlaggebend sein. Dieses bildet der Körper bis zur Pubertät selbst. Im Erwachsenenalter sollte das Mucopolysaccharid über die Nahrung zugeführt werden. Es wird in den Zellmembranen eingelagert, um die Abewhrkräfte des Körpers gegen krankmachende Parasiten, Viren, Bakterien und Pilze zu stärken.

Die in der Aloe vera enthaltene Salicylsäure hemmt die Bildung von schmerzauslösenden Stoffen.

Aloe vera-Anwendungen

Auf die Haut aufgebracht, dringt das Pflanzen-Gel tief in den Körper ein, damit seine vielfältigen Inhaltstoffen in den Zellen zur Wirkung kommen. Mittels dieser topischen Anwendung versorgt das Aloe-vera-Pflanzen-Gel die Haut mit den notwendigen Nährstoffen, spendet und bindet Feuchtigkeit in der Haut, strafft und glättet sie.

Es aktiviert weiters die natürliche Zellerneuerung, was die Haut jünger und und geschmeidiger macht. Das Aloe-vera-Pflanzen-Gel hilft auch bei Rötungen, Reizungen, Unreinheiten und bietet Schutz vor einem Sonnenbrand. Bei Hauterkrankungen wie Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte hilft die Anwendung der Haut bei der Regeneration.

Eine weitere Darreichungsform ist innerlich als Saft. Empfehlungen dazu gibt es bei Geschwüren, bei bakteriellen Infektionen, bei Akne und Haarausfall, bei Arthritis, Arteriosklerose und bei Immunschwäche. Aloe vera-Trinksaft soll auch gut als Schleimhautschutz wirken, damit sich die Schleimhäute wieder vollständig regenerieren können. Dies gilt für Krebspatienten, deren Schleimhäute im Rahmen einer Strahlen- oder Chemotherapie besonders strapaziert sind.

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Ann-Marie Nüsslein

MEDMIX-Redaktion, AFCOM Digital Publishing Team

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