12 einfache Tipps bei Pollenallergie

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Immer mehr Menschen leiden unter Allergien. Bei Pollenallergie sollten betroffene Personen sollten jedenfalls unbedingt einige grundlegende Allergie-Tipps kennen.

Über 80 Millionen Allergiker schätzt man heutezutage in Europa. Viele Betroffene leiden an einer Pollenallergie, etwa 30 Millionen haben zusätzlich Asthma. Im Grunde genommen hat sich die Häufigkeit von Allergien in den vergangenen 30 Jahren verdreifacht und steigt weiter. Nach Schätzungen der EFA (European Federation of Allergy and Airways Diseases Patients Associations) ist Asthma weltweit für jeden 250. Tod verantwortlich.

Wichtig ist eine Verhinderung der Entwicklung allergischer Symptome. Dies kann durch Förderung einer gesunden Immunbalance bei Kindern durch ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und direkten Kontakt zur Natur; Anti-Raucher-Kampagnen, bessere Nichtraucherschutz, Feinstaubreduktion und bautechnische Maßnahmen zur besseren Lüftung und Vermeidung von Allergenansammlungen in Wohnungen und Arbeitsplätzen unterstütz werden.

12 einfache Allergie-Tipps bei Pollenallergie

Bei bereits bestehenden allergischen Symptomen sind einige einfache Tipps bei Pollenallergie hilfreich, um der Erkrankung zu begegnen.


Austestung der Pollenallergie

Durch eine Austestung können Betroffene die Auslöser ihre Allergie feststellen. Personen, die gegen Pollen allergisch sind, hilft das dabei, den Allergenen aus dem Weg zu gehen – beispielsweise wann welche Pflanzen blühen. Dazu solle man den Pollenflugkalender beobachten und Informationen erfragen.


Uhrzeiten beachten

Durch Beachtung der Tageszeiten kann der Kontakt mit den Pollen verringert werden. Mit der größten Pollenbelastung ist in der Früh und zu Mittag zu rechnen. Während dieser Zeit sollte man sich nicht im Freien aufhalten und die Fenster geschlossen lassen.


Das Zuhause bei Pollenallergie »dicht« machen und weitere nützliche Allergenkarenz-Maßnahmen

Bei Pollenflug Fenster und Türen geschlossen halten.
 Insbesondere für Patienten mit starkem Heuschnupfen ist die Verwendung von Sonnenbrille, Hut und Pollenmaske zu empfehlen. Durch das Tragen von Sonnenbrillen kann ein Teil der Pollen abgehalten werden.


Gesicht waschen und erfrischen und auf der Sonnenseite gehen

Wer unter Pollenallergie leidet, sollte das Gesicht mehrmals täglich mit Wasser abspülen. Außerdem sollten Menschen mit Pollenallergie auf der Straße vorzugsweise auf der Sonnenseite gehen. Dort sind im Allgemeinen weniger Pollen als auf der Schattenseite.


Oberbekleidung waschen

Schließlich wirkt die im Freien getragene Kleidung wie ein Pollenfänger. Deswegen sollte vor allem die Oberflächenbekleidung gewaschen werden. Wenn dies nicht möglich ist, sollte die relevanten Kleidungsstücke gut ausgeschüttelt werden, wobei der Kontakt mit dem Gesicht dabei zu vermeiden ist. Keinesfalls sollten nicht gereinigten Kleidungsstücke im Schlafzimmer aufhängt und getrocknet werden.


Haare waschen

Auch in den Haaren findet man eine besonders hohe Anreicherung mit Pollen. Gründliches Haare waschen – insbesondere nach einem Aufenthalt im Freien – senkt die Pollenbelas­tung erheblich und ist deswegen dringend zu empfehlen. Auch wenn es schon spät am Abend ist sollte man das nicht vergessen, denn vor allem für eine ungestörte Nacht­ruhe ist das Haarewaschen sehr wichtig.


Pollenfilter im Auto

Autofahrer sollten darauf achten, dass ein pollendichten Filter eingebaut ist. Um eine optimale Schutzwirkung zu erreichen, sollte man die Pollenfilter regelmäßig wechseln lassen.


Extremsituationen vermeiden

Extreme körperliche Anstrengungen oder Stress sind zu meiden, da diese Faktoren die Beschwerden verstärken können.


Schutz im Wald

Da Blätter die Pollen aus der Luft filtern, sind belaubte Wälder ein brauchbarer Schutz, wenn man sich dennoch in der Natur aufhält. Vorsicht ist am Waldrand geboten, da dort die Pollenbelastung oft besonders hoch ist.


Achtung bei Regen

Nach einem starken Regenfall ist die Pollenkonzentration deutlich geringer. Doch Vorsicht. kurze Gewitterschauer drücken die Pollen in Bodennähe und erhöhen sogar kurzfristig die Pollenbelastung.

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Dr. Reinhold Lautner

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