Vitamin D tanken an der frischen Luft

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Durch die Sommerzeit ist es wieder länger hell, was ideale Voraussetzungen bietet, den Vitamin D-Spiegel an der frischen Luft auf Vordermann zu bringen.

Die Sommerzeit sorgt dafür, dass es länger hell ist und die Menschen mehr Zeit und Möglichkeiten haben, die Vitamin D-Versorgung an der frischen Luft im Form zu bringen, da wir bekanntlich Vitamin D durch Sonnenbestrahlung der Haut selbst bilden können. Vitamin D hilft dem Körper beim Aufbau und Erhalt der Knochen. Es reguliert den Calcium- und Phosphatstoffwechsel und sorgt für eine ausreichende Mineralisierung und Härtung der Knochen.

In unseren Breiten reicht die Stärke der Sonnenbestrahlung in den Monaten März bis Oktober aus, um eine ausreichende Bildung von Vitamin D zu gewährleisten. Da die körpereigene Synthese individuell schwankt und vom Breitengrad und der Jahreszeit abhängig ist, gilt für Erwachsene als Faustregel, sich ca. 5 bis 25 Minuten pro Tag mit unbedecktem Gesicht, Händen und Teilen von Armen und Beinen der Sonne auszusetzen.

Personen, die sich bei Sonnenschein kaum oder gar nicht bzw. nur vollständig bekleidet im Freien aufhalten sowie Menschen mit dunkler Hautfarbe und ältere Menschen ab 65 Jahren zählen zu den Risikogruppen, die auf einen ausreichend hohen Vitamin D-Spiegel achten sollten und gegebenenfalls mit einem Vitamin D-Präparat substituieren müssen.

Die Nahrung trägt mit ca. 2 bis 4 µg am Tag nur unwesentlich zur Vitamin D-Versorgung bei. Experten der DGE empfehlen daher, häufiges Sonnentanken an der frischen Luft. Wer also die bevorstehenden Sonnenmonate dazu nutzt, sich so viel wie möglich an der frischen Luft mit ausreichenden Partien unbedeckter Haut aufzuhalten, kann so seine Speicher für die Wintermonate auffüllen. Denn mit einem sehr guten Vitamin D-Spiegel zum Ende des Sommers kann ohne Vitamin D-Präparate über den Winter kommen.

Vitamin D

Die derzeitige Beweislage bestätigt für die Rolle von Vitamin D in der Prävention von chronischen Krankheiten eindeutig, dass eine gute Vitamin D-Versorgung bei älteren Menschen das Risiko für Stürze, Knochenbrüche, Kraftverlust, Mobilitäts- und Gleichgewichtseinbußen sowie frühzeitigen Tod senken kann.

Die körpereigene Vitamin D-Bildung in der Haut durch Sonnenlicht (UVB-Strahlung) an der frischen Luft ist abhängig vom Breitengrad, Jahres- und Tageszeit, Witterung, Kleidung und Aufenthaltsdauer im Freien sowie dem Hauttyp und auch der Verwendung von Sonnenschutzmitteln, die die Produktion hemmen.

Das durch die Sonnenbestrahlung gebildete Vitamin D kann im Fettgewebe und der Skelettmuskulatur des Körpers gespeichert werden und damit einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung der gewünschten 25-Hydroxyvitamin D-Serumkonzentration in den Wintermonaten leisten.


Quelle: https://www.dge.de/

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Axel Rhindt

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