Nüsse und Maroni

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Nüsse und Maroni können gesund sein. Ein Vergleich der enthaltenen Inhaltsstoffe von Nüssen und Maroni zeigen die wesentlichen Unterschiede auf.

Gerade wenn es draussen kälter wird, sind Maroni und Nüsse sehr beliebt. Vor allem jetzt in der Vorweihnachtszeit haben Nüsse und Maroni wieder Hochsaison. Sie sind gesund und schmackhaft, voll von konzentrierter Energie und reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Eiweiß sowie Spurenelementen. Wobei auch die kalorienarmen Maroni zu den Nüssen zählen.

 

Nüsse sind klein, gesund, aber fett

Mitteleuropäische Nuss-Sorten weisen auf Grund ihres hohen Fettanteiles einen sehr hohen Energiegehalt auf. Da Nüsse zu den pflanzlichen Lebensmitteln zählen, setzt sich deren Fett­gehalt großteils aus ungesättigten Fettsäuren zusammen. Diese sind zwar empfehlenswerter als gesättigten Fettsäuren, dennoch sollten aber auch ungesättigte Fettsäuren nicht in unkontrollierten Mengen verzehrt werden.

Beispielsweise liegt die wünschenswerte Fettaufnahme für einen männlichen Erwachsenen bei 80 Gramm Fett pro Tag, wobei der Anteil an ungesättigten Fettsäuren überwiegen sollte. In 10 dag Nüssen stecken jedoch bereits drei Viertel dieser empfohlenen Gesamtfettmenge!

Frisch geknackte Nüsse sind zwar eine schnelle, nährstoffreiche Zwischenmahlzeit und als solche sehr gut ge­eignet. Weniger sinnvoll ist aber der ­regelmäßige Konsum unkontrollierter Mengen der energiereichen Nüsse.

 

Maroni sind eine schlanke Kohlenhydrat-Quelle

Im Vergleich zu Nüssen weisen Maroni mit nur 2% Fett wesentlich geringere Fett- und damit Energiewerte auf. Die Edelkastanie zählt daher zur Gruppe der fettarmen Nahrungsmittel. Weiters hervorzuheben ist der hohe Anteil an verwertbaren Kohlenhydraten – in erster Linie in Form von Stärke – und der ­Ballaststoffgehalt. Diese Inhaltsstoffe bewirken einen hohen Sättigungswert bei geringem Energiegehalt. Darüber hinaus enthalten Maroni – man sollte es nicht glauben – noch knapp 50% Wasser. Vorausgesetzt, die braunen Baumfrüchte werden nicht mit Schlagobers oder ähnlichem aufgefettet, stellen sie somit eine empfehlenswerte, leichte Snack-Alternative in der kalten Jahreszeit dar.

Tipps für Nüsse und Maroni

  • Nüsse ohne Schale – besonders geriebene – sollten rasch verbraucht werden, da sie wegen ihres hohen Fettgehalts sehr schnell ranzig werden.
  • Grundsätzlich eignen sich Nüsse gut zum Tiefkühlen.
  • Bereits geriebene Nüsse sollten eingefroren werden, so sind sie mindestens zwei bis drei Monate lang bedenkenlos haltbar.
  • Geröstete und geschälte Haselnüsse entfalten ein intensiveres Aroma. Deshalb sollten die Haselnüsse – zum Beispiel beim Backen – vor der Verarbeitung auf einem Backblech verteilen und bei 180°C etwa 10 Minuten lang geröstet werden, bis die Haut rissig wird. Anschlie­ßend sollten die Nüsse zwischen ein Tuch gelegt werden. Das Tuch wid dann mit den Handflächen hin und her gerollt, bis sich die Haut ­
  • Beim Einkauf von Maroni auf eine glatte glänzende Oberfläche achten.
  • Edelkastanien immer in kaltem Wasser zustellen – dann lassen sie sich leichter schälen. Zum Rösten im Backrohr vorher mit seinem scharfen Messer auf der bauchigen Seite nicht zu tief einritzen.
  • Trotz sorgfältiger Auswahl kann es vorkommen, dass beim Kauf von gebratenen Edelkastanien vom Maronistand wurmstichige, angefaulte oder verfärbte Früchte im Papierstanitzel landen. Falls bei zehn gebratenen Maroni mehr als zwei verdorbene Früchte enthalten sind, wäre dies ein Grund für die Beanstandung beim nächsten Marktamt.

 

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Lena Abensberg

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