Nüsse und Maroni sind reich an Energie

0

Nüsse und Maroni können gesund sein. Ein Vergleich der enthaltenen Inhaltsstoffe von Nüssen und Maroni zeigt aber wesentliche Unterschiede der beiden Energielieferanten.

Gerade wenn es draussen kälter wird, sind Maroni und Nüsse sehr beliebt. Vor allem in der Zeit kurz vor Nikolaus und Weihnachten haben Nüsse und Maroni wieder Hochsaison. Sie sind gesund und schmackhaft. Schließlich liefern sie auch reichlich konzentrierte Energie und sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen, Eiweiß sowie Spurenelementen. Wobei auch die kalorienarmen Maroni zu den Nüssen zählen.

 

Nüsse sind klein, gesund, aber fett

Mitteleuropäische Nuss-Sorten weisen auf Grund ihres hohen Fettanteiles einen sehr hohen Energiegehalt auf. Da Nüsse zu den pflanzlichen Lebensmitteln zählen, setzt sich deren Fett­gehalt großteils aus ungesättigten Fettsäuren zusammen. Diese sind zwar empfehlenswerter als gesättigten Fettsäuren, dennoch sollten aber auch ungesättigte Fettsäuren nicht in unkontrollierten Mengen verzehrt werden.

Beispielsweise liegt die wünschenswerte Fettaufnahme für einen männlichen Erwachsenen bei 80 Gramm Fett pro Tag, wobei der Anteil an ungesättigten Fettsäuren überwiegen sollte. In 10 dag Nüssen stecken jedoch bereits drei Viertel dieser empfohlenen Gesamtfettmenge!

Frisch geknackte Nüsse sind zwar eine schnelle, nährstoffreiche Zwischenmahlzeit und eignen sich als solche sehr gut. Weniger sinnvoll ist aber der ­regelmäßige Konsum unkontrollierter Mengen der energiereichen Nüsse.

 

Maroni sind eine schlanke Kohlenhydrat-Quelle

Im Vergleich zu Nüssen weisen Maroni mit nur 2% Fett wesentlich geringere Fett- und damit Energiewerte auf. Die Edelkastanie zählt daher zur Gruppe der fettarmen Nahrungsmittel. Weiters hervorzuheben ist der hohe Anteil an verwertbaren Kohlenhydraten – in erster Linie in Form von Stärke – und der ­Ballaststoffgehalt. Diese Inhaltsstoffe bewirken einen hohen Sättigungswert bei geringem Energiegehalt. Darüber hinaus enthalten Maroni noch knapp 50% Wasser. Vorausgesetzt, die braunen Baumfrüchte werden nicht mit Schlagobers oder ähnlichem aufgefettet, stellen sie somit eine empfehlenswerte, leichte Snack-Alternative in der kalten Jahreszeit dar.

Tipps für Nüsse und Maroni

  • Man sollte Nüsse ohne Schale – besonders geriebene – rasch verbrauchen, denn Nüsse können wegen ihres hohen Fettgehalts sehr schnell ranzig werden.
  • Grundsätzlich eignen sich Nüsse gut zum Tiefkühlen.
  • Man sollte bereits geriebene Nüsse einfrieren, denn das macht sie für mindestens zwei bis drei Monate lang haltbar.
  • Geröstete und geschälte Haselnüsse entfalten ein intensiveres Aroma. Deshalb sollte man Haselnüsse – zum Beispiel beim Backen – vor der Verarbeitung auf einem Backblech verteilen und bei 180°C etwa 10 Minuten lang rösten, bis ihre Haut rissig wird. Anschlie­ßend legt man die Nüsse zwischen ein Tuch und rollt dieses mit den Handflächen hin und her, bis sich die Haut der Nüsse löst. ­
  • Man sollte beim Einkauf von Maroni auf eine glatte glänzende Oberfläche achten.
  • Wenn man Edelkastanien in kaltem Wasser zustellt, so dann kann man sie leichter schälen. Zum Rösten im Backrohr sollte man zuvor mit seinem scharfen Messer auf der bauchigen Seite einen tiefen Schnitt machen.
  • Trotz sorgfältiger Auswahl kann es vorkommen, dass beim Kauf von gebratenen Edelkastanien am Maronistand wurmstichige, angefaulte oder verfärbte Früchte im Papierstanitzel landen. Falls bei zehn gebratenen Maroni mehr als zwei verdorbene Früchte enthalten sind, wäre dies ein Grund für die Beanstandung beim nächsten Marktamt.

 

Weitere Informationen: https://www.dge.de

Share.

About Author

Lena Abensberg

MEDMIX-Redaktion, AFCOM Digital Publishing Team

Comments are closed.