Mehr Bewegung gegen Osteoarthritis

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Bei  Osteoarthritis, der Arthrose, kommt es zu einer degenerativen, schmerzhaften Veränderung des Gelenkknorpels, die die Beweglichkeit einschränkt.

Eine neue Studie fand jetzt heraus, dass moderate bis starke körperliche Aktivität bei älteren US-amerikanischen Erwachsenen mit symptomatischer Knie-Osteoarthritis und solchen ohne Arthrose oder Knieschmerzen ähnlich gering ist. Experten warnen aufgrund der Ergebnisse von zukünftigen Folgen und fordern, dass gesundheitspolitische Anstrengungen unternommen werden, um die körperliche Aktivität in der Allgemeinbevölkerung zu steigern.

Ein zu geringer Anteil an körperlicher Betätigung und Bewegung im Alltag erhöht das Risiko für Knie-Osteoarthritis und Hüftgelenk-Arthrosen. Der Gelenkknorpel wird dadurch spröde und baut sich ab. Alle Menschen – egal wie alt sie sind – sollten deshalb jeden Tag ihren Körper ausreichend bewegen. Nicht nur deswegen, weil Bewegungsmangel den Gelenken schaden kann, sondern letztendlich auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Leiden, Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas und Diabetes sowie für Krebserkrankungen erhöht.

 

Osteoarthritis besser als Arthrose bekannt

Der Begriff Osteoarthritis im Englischen ist besser als Arthrose bekannt. Bei der Erkrankung liegt eine stark ausgeprägte, permanent fortschreitende Verschleißerscheinungen im Gelenk vor, die auch mit Entzündungsreaktionen vergesellschaftet sein kann. Dabei ist zuallererst der Knorpel betroffen, im Laufe der Erkrankung sind dann auch die knöchernen Teile des Gelenkes in Mitleidenschaft gezogen, wobei das Gelenk in seiner Funktion beträchtlich eingeschränkt wird. Das beeinträchtigt den gesamten Bewegungsablauf der betroffenen Patienten, es entstehen häufig chronische Schmerzen, die Lebensqualität massiv verschlechtern.

Bewegung im Alltag, Nährstoffe für den Knorpel

Die Ergebnisse der aktuellen US-Studie hatten die Studienautoren ein wenig überrascht und sollten ein Weckruf sein, dass alle Menschen mehr auf ihre körperliche Aktivität achten sollten – reüssierten die Wissenschaftler von der Universität von Delaware. Doch dass sich viele Menschen – allen voran in den Industrienationen – sowohl im Beruf als auch in der Freizeit viel zu wenig bewegen, wurde schon lange befürchtet.

Problematisch ist dabei vor allem, dass ein Großteil der Bevölkerung nicht weiss, dass der Gelenkknorpel regelmäßige Bewegung braucht, um sich sozusagen ernähren zu können beziehungsweuse notwendige Nährstoffe zu bekommen. Im Gegensatz zu den Knochen wird der Knorpel nicht durch den Blutkreislauf versorgt. Dafür ist die Gelenkflüssigkeit zuständig, doch damit das klappt, ist regelmäßige Be- und Entlastung notwendig, denn Pumpbewegungen arbeiten die Nährstoffe mechanisch in den Gelenknorpel ein.

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MEDMIX Online-Redaktion

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