Magnesium und Kalium für die Muskulatur

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Magnesium und Kalium sind für die Muskulatur und Muskelfunktion wichtige Mineralstoffe, die das Zusammenziehen und Entspannen des Muskels regulieren.

Im Jahr 1775 wurde Magnesium erstmals beschrieben, wobei anfänglich Magnesium in der Landwirtschaft, vor allem bei der Tierhütung als ­Bittersalz Verwendung fand. Die medizinische Bedeutung von ­Magnesium wurde in den vergangenen 20Jahren im Zusammenhang mit Stress, den (Blut-)Gefäßen, ­Herz­erkrankungen, Herzrhythmus­stör­ungen sowie als wichtiges ­Elektrolyt in der Schwangerschaft näher ­untersucht. Kalium ist von zentraler Bedeutung für den Energiestoffwechsel und beim Stofftransport durch die Zellen. Es ist wichtig zur Aufrechterhaltung der Herz- und Muskelfunktion, der Nervenleitfähigkeit sowie der Blutdruckregulation. Magnesium und Kalium gehören zu den wichtigsten Mineralstoffen für die Muskulatur, sie regulieren das Zusammenziehen und Entspannen des Muskels. Wadenkrämpfe treten oft bei Personen mit einem schlechten Magnesium-Status auf. Aber auch Kaliummangel spielt hier eine Rolle. Wadenkrämpfe sind weit verbreitet: bei knapp 40% der Bevölkerung treten sie auf, dies vor allem nachts sowie in den frühen Morgenstunden, wodurch auch der Schlaf gestört wird. Beiden Mineralstoffe sind auch für den ­Ablauf verschiedenster Stoffwechselvorgänge und für das Nervensystem von Bedeutung.

 

Störungen im Magnesium- und Kalium-Haushalt

Für Störungen im Magnesium- und Kalium-Haushalt  können unter anderem chronischer Stress, hohe Leistungsanforderungen, Schwangerschaft, Sport und starkes Schwitzen verantwortlich sein.

Zu einer unzureichenden ­Versorgung unseres Körpers mit diesen beiden wichtigen Mineralstoffen können auch einseitige ­Ernährung bzw. Diäten, Rauchen, zu intensiver ­Alkoholkonsum, ­Diabetes, chronische Durchfälle, Nebenwirkungen von Medikamenten (z.B. zur Entwässerung) sowie hormonelle Störungen führen.

Magnesium und Kalium liegen in wässriger Lösung (z.B. als Brause) als organische Verbindungen vor und können daher vom Körper bei Muskelkrämpfen rasch aufgenommen werden.

 

Bedarf an Magnesium und Kalium abdecken

Jeder Mensch braucht zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit und für das reibungslose »Funktionieren« seines Körpers Magnesium. Unter anderem trägt der Mineralstoff nachgewiesener Maßen dazu bei, dass wir uns munterer fühlen bzw. auch bleiben. Häufig nehmen wir aber eine zu geringe Menge dieses Mineral­stoffes aus unserer Nahrung auf. Es gibt weiters zahlreiche Menschen, die einen erhöhten Magnesium­bedarf haben.

Der durchschnittliche Bedarf an Magnesium beträgt beim Normalverbraucher 300 bis 400 mg pro Tag. Vor allem Jugendliche und ältere Menschen haben oft ein Defizit. Besonders Sportler, Schwangere, Patienten unter einer Diuretika-Therapie sowie Menschen mit Diabetes können einen erhöhten Bedarf an Magnesium haben. Kalium ist notwendig zur Aufrechterhaltung der Herz- und Muskelfunktion, der Nervenleitfähigkeit und -erregbarkeit sowie der Blutdruckregulation.

Im menschlichen Körper ist Kalium vor allem in den Zellen zu finden, da es von großer ­Bedeutung für unseren Energiestoffwechsel und den Stofftransport durch die Zellmembran ist. Unter anderem steht ­Kalium dadurch auch in direkter Wechselwirkung mit ­unserer Magnesium-Aufnahmefähigkeit.

 

Magnesium und Kalium in unserer Nahrung

Zu den magnesiumreichsten Nahrungsmitteln gehören viele Getreidesorten wie Weizenkeime, un­polierter Reis, Hirse, Haferflocken aber auch Kakaopulver (entölt), Nüsse und Pistazienkerne. ­Besonders viel Magnesium ist in Leinsamen und Weizenkleie enthalten.

Bei Nüssen und Kakaopulver aber auch z.B. bei Weißbier (da Hefe reich an Magnesium ist) müsste man schon sehr große Mengen zu sich nehmen, um den täglichen Bedarf zu decken, was wiederum ­andere negative gesundheit­liche Folgen hat (Übergewicht, Alkohol).

Eine Alternative zur Deckung des Magnesium-Bedarfs stellen hochqualitative Magnesium-Präparate dar. Es kommt durch die Anwendung zu Gefäß­erweiterung und einer Verbesserung der Fließ­eigenschaften des Blutes.

Quelle:

MEDMIX Gesundheitsratgeber Gelenke, Knorpel, Muskeln: Bleiben Sie in Bewegung!

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Lena Abensberg

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