Lecithin, Acetyl-Cholin, für das Gedächtnis

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Lecithin unterstützt die Leistungsfähigkeit bei körperlicher und geistiger Überbeanspruchung und hilft bei erhöhten Cholesterinwerten.

Viele Menschen klagen über erste ­Anzeichen einer nach­lassenden ­Gedächtnisleistung, Gedächtnis­störungen, Konzentrations­schwäche oder Nervosität. Es zeigt sich, dass bereits ab Mitte zwanzig manche Gehirnfunktionen abnehmen. Ab vierzig macht sich das Nachlassen der Gedächtnisleistung dann bemerkbar: Reaktionsgeschwindigkeit und Kurzzeitgedächtnis verschlechtern sich merklich. Sind keine organischen Ursachen zu er­kennen, so kann ein Lecithin­mangel die ­Ursache sein. Gedächtnistraining aber auch verschiedene pflanzliche Wirkstoffe wie Lecithin können vorbeugend helfen.

Entstehen kann ein ­Lecithinmangel durch ein­seitige Ernährung, ähnlich einem Vitaminmangel. Zudem tragen geänderte ­Ernährungsgewohnheiten (weniger Milch, Eier und ­Innereien) zusätzlich dazu bei, dass der empfohlene ­Tagesbedarf von 3g Lecithin oft nicht erreicht wird.

 

Lecithin wird in Acetyl-Cholin umgewandelt

Lecithin gehört zur Gruppe der Phospholipide, die wichtiger Bestandteil der Zellmembran sind. Phospholipide sind zum einen zuständig für den Ionentransport durch die Zellmembranen und zum anderen isolieren sie die Nervenfortsätze und sind so für die reibungslose Weitergabe von Nervenimpulsen mit verantwortlich. Lecithin wird weiters in Nerven und Gehirn zu Acetyl-Cholin umgewandelt, dem bedeutendsten ­Neurotransmitter des Nervensystems.

Diese breite Wirkweise macht Lecithin zu einem Allrounder, der Körper und Geist gleichermaßen optimal ­versorgt. Zusätzlich wurde für Lecithin auch ein positiver Effekt auf den Cholesterinspiegel nachgewiesen.

 

Lecithinmangel ist weit verbreitet

Eine Analyse der Cholin-Aufnahme (Ernährungsstudie NHANES 2003 -2004) zeigt deutlich, dass für die Mehrheit der Bevölkerung eine unzureichende Versorgung mit Cholin angenommen werden muss. Weit unterhalb der Empfehlung zur täglichen Aufnahme von 4g liegt dabei die Cholin-Zufuhr bei älteren Menschen.

Lecithin ist ein wichtiger Baustein, der von jeder Zelle benötigt wird und über ein breites Wirkungsspektrum verfügt. Lecithin-Quellen können sowohl tierisch (z.B. Herz, Leber, Hirn, Milch) als auch pflanzlich (z.B. Sojabohne, Leinsamen) sein.

Symptome für einen Lecithinmangel können Nervosität, Konzentrationsschwäche, Gedächtnisstörungen und Nachlassen der Gedächtnisleistung sein.

 

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Axel Rhindt

MEDMIX-Redaktion, AFCOM Digital Publishing Team

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