Homöopathie – Medizin der feinen Unterschiede

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Gerade wenn andere Therapieansätze keinen Ausweg mehr bieten, kann Homöopathie, auch gemeinsam mit der konventionellen Medizin, wertvolle Dienste leisten.

Chronische Erkrankungen, die in der gesamtmedizinischen Behandlung eine große Herausforderung darstellen, bedeuten für die betroffenen Patientinnen und Patienten massive Einschränkungen der Lebensqualität. So ist während des Verlaufs der Erkrankung meist eine Verschlechterung der Symptome zu erwarten, die Aussicht auf Heilung scheint oftmals unerreichbar. Gerade hier, wenn andere Therapieansätze keinen Ausweg mehr bieten, kann die Homöopathie, auch gemeinsam mit der konventionellen Medizin, wertvolle Dienste leisten.

 

Das Kreuz mit dem Kreuz

Besonders eindrucksvoll erscheint etwa der Fall einer chronischen Schmerzpatientin: Ein 48-jährige Frau, die seit 15 Jahren an schweren Kreuzschmerzen litt. Trotz aller bisherigen Therapieversuche wurden die Beschwerden nicht besser, die Verzweiflung der Patientin aufgrund der dauerhaften Schmerzbelastung war bereits sehr groß. Den Ursprung nahmen die Schmerzen schon in der Kindheit der Frau, als diese auf einem Bauernhof sehr hart und körperlich schwer arbeiten musste. Auch in den drei Schwangerschaften der Patientin, war der Schmerz im Kreuz ein ständiger Begleiter. Die Beschwerden zeigten sich manchmal rechts- und manchmal linksseitig. Besonders beeinträchtigend waren sie in der Nacht, denn die Patientin konnte auf der schmerzhaften Seite nicht liegen. Hinsichtlich ihres Persönlichkeitstyps war die Frau sehr genau, geradezu akribisch in ihrer Arbeitshaltung, was sich speziell während der Menstruation noch verstärkte: Hier entwickelte sie oft einen regelrechten Putzfimmel und Ordnungswahn. Diese Leitsymptome waren ausschlaggebend für die Behandlung der Frau mit Kalium carbonicum C 30. Sie nahm das Mittel einmal täglich ein und die chronischen Schmerzen waren schon nach drei Wochen fast verschwunden.

 

Ausbildung, Erfahrung und Fleiß auf dem Weg zu Heilungsergebnissen

Beispiele wie dieses zeigen sehr eindrucksvoll, welche Erfolge mit der homöopathischen Medizin möglich sind. Doch um diesen hohen Standard zu erreichen, ist eine gute, fundierte Ausbildung notwendig, welche die Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin bietet. Wer nach der dreijährigen Ausbildung das Diplom für Homöopathie der Österreichischen Ärztekammer in Händen hält, hat die besten Voraussetzungen, Patienten mit zusätzlichen Behandlungsoptionen zu unterstützen. Weiteres Interesse, stete Weiterbildung und großer Fleiß führen zu professioneller Kompetenz und sicheren Heilungsergebnissen.

 

Einsparungspotenzial bei den Behandlungskosten

Die Homöopathie ist keine Zaubermedizin, sondern sie ist lern- und lehrbar und wird seit über zwei Jahrhunderten an unzähligen Menschen und Tieren auf der ganzen Welt nach den gleichen Grundsätzen erfolgreich angewendet. Eine weitere Erfahrung zeigt sich weltweit, nämlich die günstigen Kosten, die diese Behandlungsweise ermöglicht. Studien aus der Schweiz, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden beweisen eine mindestens fünfzehnprozentige finanzielle Einsparung der Behandlungskosten – gerade bei chronischen Erkrankungen ist das ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor.

 

75 Prozent der Österreicher stufen Homöopathie als wirkungsvoll ein

Natürlich können wir mittels Globuli nicht alles heilen, aber wir sind in der Lage, vielen Menschen, auch in scheinbar ausweglosen Situationen, helfen zu können. Gemeinsam mit der konventionellen Medizin haben wir ein erweitertes Behandlungsinstrumentarium zum erfolgreichen Therapieren unserer Patienten. Dies ist auch der Grund, warum über 75 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher die homöopathische Medizin als sehr wirkungsvoll beurteilen. Sie alle haben gute persönliche Erfahrungen mit unserer Behandlungsweise erlebt, was dazu führt, dass sie im Krankheitsfall immer auf die Homöopathie setzen.

 

Homöopathie als relevante Therapie bei chronischen Erkrankungen

Einerseits als alleiniger Ansatz mit oftmals außergewöhnlichen Erfolgen, andererseits als komplementärmedizinische Ergänzung – in jedem Fall ist der Homöopathie der Rang als relevante Therapieform bei chronischen Erkrankungen zuzusprechen. Auch die Integration in das offizielle österreichische Gesundheitssystem darf nicht länger Anlass für Diskussionen sein. So sind die Erfolge, die sich bei der homöopathischen Behandlung chronischer Erkrankungen zeigen, nicht zu verleugnen: Sie reichen von der Verbesserung der Symptome bis hin zur gänzlichen Heilung. Mit allen positiven Begleiterscheinungen für die Patienten, wie etwa der Reduktion der Medikamentengabe und den damit verbundenen Nebenwirkungen.

 

Buchtipp: Homöopathie – Medizin der feinen Unterschiede

Buchtipp-HomöopathieEinen Überblick über die verschiedenen Anwendungsgebiete der Homöopathie – unter anderem auch bei chronischen Erkrankungen auf körperlicher sowie auf psychischer Ebene – bietet das im Verlagshaus der Ärzte erschienene Buch „Homöopathie – Medizin der feinen Unterschiede“. Zehn homöopathisch tätige Ärztinnen und Ärzte aus Österreich präsentieren darin ihren Zugang zu dieser ganzheitlichen Behandlungsweise. Anhand von Krankengeschichten aus der Praxis bietet sich den Lesern die Möglichkeit, den behandelnden Ärztinnen und Ärzten über die Schulter zu blicken und so einen Eindruck von Leitsymptomen und Behandlungsempfehlungen zu gewinnen. Das Buch richtet sich sowohl an Laien, die sich erstmals mit der Thematik beschäftigen, ebenso wie an Fachkollegen und Homöopathie-erfahrene Anwender.

Dr. Pichler ErfriedQuelle: Homöopathie – Medizin der feinen Unterschiede – wenn Erkrankungen chronisch werden – Dr. Erfried Pichler, Arzt für Allgemeinmedizin und Homöopathie, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM)

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