Heilpflanzen bei Frauenleiden

0

Heilpflanzen verschaffen Frauen bei leichten Beschwerden Linderung, Voraussetzung ist, dass sie bei Frauenleiden richtig und regelmäßig angewendet werden.

Als Frauenleiden bezeichnet man all jene gesundheitlichen Probleme und Krankheiten, die vor allem Frauen betreffen; dazu gehören Menstruationsbeschwerden, Schmerzhafte Regelblutungen und Krämpfe, Zwischenblutungen, Reizdarm und Bauchschmerzen, Kopfschmerz und Migräne sowie Symptome im Klimakterium wie Hitzewallungen und Menopause, un­ruhiger Schlaf, innere Unruhe und Herzklopfen, weiters Osteoporose, verschiedene rheumatische Erkrankungen und Asthma.

 

Frauenleiden seit jeher erfolreich eingesetzt

Bei vielen dieser Frauenleiden kommen seit jeher erfolgreich pflanzliche Arzneien zum Einsatz. Speziell bei Frauenleiden mit relativ leichten Beschwerden verschaffen Heilpflanzen den Betroffenen Linderung – vor allem, wenn sie richtig und regelmäßig angewendet werden.

Bei Menstruationsbeschwerden werden viele Heilpflanzen empfohlen, wobei nicht alle ihre Versprechungen halten. Die krampflösende Wirkung der sehr giftigen Tollkirsche ist seit Jahrtausenden bekannt, doch nur ein Experte mit Erfahrung kann die Tollkirsche richtig einsetzen.

Auch Hirtentäschel, Raue, Ruprechtskraut und Taubnessel werden von Kräuter kundigen Experten als Heilpflanzentees gegen Regelschmerzen empfohlen. Es zeigte sich aber, dass Kamille und Schafgarbe als Teezubereitung und Mönchs­pfeffer in Extraktform besser Linderung bieten können.

Extrakte des Wanzenkrautes werden gegen Wechselbeschwerden empfohlen. Ohne ärztliche Kontrolle sollten die im Handel erhältlichen Extrakte aber nicht verwendet werden, auch wenn sie die Beschwerden aus Erfahrung bessern. Bei Wechselbeschwerden wird gerne eine Mischung aus Frauenmantel, Melisse, Schafgarbe und Mistel als Gesundheitstee getrunken.

Von Ärzten werden grundsätzlich Soja und Rotklee, Mönchspfeffer, die Traubensilberkerze und die Passionsblume, Baldrian, Melisse, Johanniskraut, Kürbis und Cranberry, Preiselbeere, Mutterkraut und Bärentrauben eingesetzt.

 

Homöopathie bei Frauenleiden

In der Homöopathie werden unter anderem Alpenveilchen, Küchenschelle und Tigerlilie zur Behandlung von Frauenkrankheiten eingesetzt. Frauenmantel für eine gute ­Entbindung Der Frauenmantel wirkt, als Tee verwendet, harntreibend und kommt deshalb als Diuretikum zur Anwendung. Außerdem ist der Tee als Mittel gegen innere und äußere Wunden bekannt.

Frauenmantel gilt als Frauenheilmittel in Form von Tee, Sitz­bädern oder Spülungen bei Unterleibs­entzündungen, Ausfluss und regelmäßigen Perioden. Er soll für eine gute Entbindung und vollständige Ausstoßung der Nach­geburt sorgen, wenn 4 Wochen vor der ­Geburt 3mal täglich 1 Tasse Frauenmantel-Tee getrunken wird. Als homöopathisches Mittel (Urtinktur bis D2) werden bei Unter­leibsentzündungen 3mal täglich 10 Tropfen eingenommen.

Share.

About Author

Lena Abensberg

MEDMIX-Redaktion, AFCOM Digital Publishing Team

Comments are closed.