Handchirurgie inspiriert

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Die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie tagt vom 12. bis 14. Oktober gemeinsam mit der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Handtherapie in München.

Anlässlich des 58. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie e.V. werden im
Gasteig Kulturzentrum in München rund 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland,
Österreich, der Schweiz, Großbritannien, China, Schweden, Kanada, Rumänien, Frankreich und Italien
erwartet. Der Fachkongress wendet sich aber auch an die Öffentlichkeit, um darüber aufzuklären,
welche medizinische Bedeutung die Handchirurgie hat. Denn diese spielt nicht nur in der
Akutversorgung eine zentrale Rolle, sondern auch in der handtherapeutischen Nachsorge sowie in der
Betreuung von Patienten, bei denen die Handfunktion durch eine rheumatische Erkrankung bedroht
ist.

Die Expertinnen und Experten der Hand‐, der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie sowie der Handtherapie erwartet ein vielfältiges und ambitioniertes Programm. 210 Vorträge, 9 Workshops, 8 Lunch‐Symposien sowie je zwei Sonographie‐ und Osteosynthesekurse werden im Kongresszentrum angeboten. 37 Poster zeigen zudem aktuelle Arbeiten aus den Fachbereichen. Kongresspräsident Prof. Dr. Riccardo E. Giunta vom Klinikum der Ludwig‐Maximilians‐Universität München betont: „Die Kongressthemen wurden so gewählt, dass sie für niedergelassene und an Kliniken tätige Handchirurgen und Chirurgen gleichermaßen attraktiv sind. Vor allem wichtige aktuelle klinische Aspekte der Handchirurgie aber auch Neuigkeiten aus der Grundlagenforschung sollen in den wissenschaftlichen Sitzungen und über die Kongressthemen angesprochen werden.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rekrutieren sich zu einem Großteil aus Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) sowie zu einem kleineren Teil aus der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Handtherapie e.V. (DAHTH).

Bei den Referenten kommen 156 von der DGH, 52 Vortragende zählt die DAHTH. „Zudem werden wir gemeinsam mit der British Society for Surgery of the Hand (BSSH) als Gastgesellschaft mehrere Sitzungen gestalten“, erklärt Prof. Giunta, der zugleich Direktor der Abteilung für Handchirurgie, Plastische Chirurgie und Ästhetische Chirurgie am Klinikum der Universität München ist. „Der internationale Wissensaustausch hat gerade im Hinblick auf die Ausrichtung des Weltkongresses der internationalen Gesellschaft IFSSH, der 2019 in Berlin stattfinden wird, eine zentrale Bedeutung für die Handchirurgie in Deutschland.“ Diese müsse, so der Kongresspräsident, vor allem der breiten Öffentlichkeit noch besser vermittelt werden.

Daher werden im Rahmen des DGH‐Kongresses erstmalig Patientenveranstaltungen stattfinden. Zum Weltrheumatag am Donnerstag, den 12. Oktober 2017, werden Vortragsveranstaltungen angeboten und es gibt einen ganztägigen Patienteninformationsstand in der Eingangshalle des Münchner Gasteigs für Patienten mit diversen Attraktionen, wie beispielsweise mit Projektionen von Nerven oder Blutgefäßen auf eine überdimensionale Hand. Hier hoffen die Veranstalter auf ihr Motto: Handchirurgie inspiriert!

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