Gesunder Schlaf erhöht die Lebenserwartung

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Gesunder Schlaf fördert Leistungsvermögen, Aufmerksamkeit, Lern- und Gedächtnisprozesse sowie emotionales Befinden und erhöht so die Lebenserwartung.

Ausreichender und gesunder Schlaf fördert das Leistungsvermögen, die Aufmerksamkeit sowie Lern- und Gedächtnisprozesse, weiters wird unser emotionales Befinden gefördert und über positive Auswirkungen auf die Gesundheit auch die Lebenserwartung erhöht. Hingegen führt die 24-Stunden-Non-Stop-Gesellschaft zu negativen Auswirkungen auf Schlaf und Gesundheit, Schlaf und Schlafstörungen beeinflussen somit auch die Gesellschaft.

 

Gesunder Schlaf versus Ein- und Durchschlafstörungen

Ein- und Durchschlafstörungen haben eine hohe Chronifizierungsneigung und können Herz-Kreislauf Erkrankungen, Diabetes und vor allem psychische Störungen, wie Depressionen, Angststörungen und Suchterkrankungen begünstigen. Viele Millionen Menschen nehmen aus diesem Grunde regelhaft Schlafmittel ein.

Problemtisch sind auch ein oft zu früher Arbeits- und vor allem auch Schulbeginn. Die gesellschaftlich festgelegten Zeiten für den frühen Arbeits- und Schulbeginn sind oft nicht in Übereinstimmung mit der inneren Uhr der meisten Menschen. Jugendliche können durch einen zu frühen Schulbeginn in ein chronisches Schlafdefizit kommen – mit der Folge Übermüdung und Lernschwierigkeiten. Forderungen nach einem späteren Schulbeginn sind die logische Konsequenz dieser Erkenntnisse. So meinen Experten, dass wenn wenn die Schule nur eine Stunde später beginnen würde, die Schüler bessere Leistungen erbringen könnten. Im Speziellen sollten in den höheren Klassen Klausuren erst ab 11 Uhr geschrieben werden, da dann das Gehirn dann am leistungsfähigsten ist.

Management. Ungefähr 20 Prozent der Manager, Führungskräfte und Politiker schlafen weniger als 5 Stunden, mehr als die Hälfte der Spitzenkräfte fühlen sich laut verschiedener Studien chronisch übermüdet, müssen aber in diesem kritischen Zustand wichtige Entscheidungen für Unternehmen und Gesellschaft treffen.

Hightech. Ein gesunder Schlaf wird insbesondere den Jugendlichen durch Internet, Smartphones und PCs geraubt, es kommt zu weiterer Übermüdung in Schule und Unterricht. Schlafexperten weisen beispielsweise auf das blaue Licht der Displays hin, welches Melatonin-unterdrückende Wirkung hat, d.h. im Klartext wach hält.

 

Schlafmangel stört das Sättigungsgefühl

Schlafmangel kann zu einer Störung des Sättigungsgefühls und somit zu erhöhtem Adipositas-Risiko führen. Bei zu wenig Schlaf entstehen hormonelle Imbalancen, die das Essverhalten beeinflussen. Schlafmangel und Adipositas sind oft vergesellschaftet mit übermäßigem und nicht altersgemäßem Medienkonsum im Kindes- und Jugendalter. Gesunder Schlaf spielt somit auch gegen Übergewicht eine wichtige Rolle.

Nach letzten Erkenntnissen sind fast fünf Prozent aller Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren durch inadäquate Internetnutzung gesundheitlich beeinträchtigt. Beispielhaft ist die bedenkliche Entwicklung beim online-Umgang mit Videospielen.

Quelle: http://www.dgsm.de/

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Lena Abensberg

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