Ethische Herausforderungen in der Psychologie

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Wiener Ethiktagung am 12. November 2016: Ethische Herausforderungen in der Psychologie – Entscheidungshilfen und Lösungswege für die Praxis.

Wiener Ethiktagung am 12.11.2016, 9-17 Uhr. Darf eine Psychologin die Einladung einer Klientin zur deren Geburtstagsfeier annehmen? Soll ein Psychologe seine Klientin trotz deren ausdrücklicher Zustimmung für eine Radiosendung vorschlagen, wissend, dass die Gefahr eines Rückfalls aufgrund der Belastung sehr groß ist? Wie reagiert ein Psychologe, dessen Klientin offensichtlich in ihn verliebt ist?

Um die Würde jener Personen zu schützen, die sich PsychologInnen in Diagnostik, Beratung und Behandlung anvertrauen, ist für PsychologInnen das Einhalten von berufsethischen Richtlinien unabdingbar. Diese Ethikcodes bieten eine Orientierung bei den in der psychologischen Arbeit auftretenden ethischen Herausforderungen und Dilemmata. Häufig führen Konflikte durch abweichende Wertvorstellungen und Ziele, die Verschwiegenheitspflicht in unterschiedlichen Berufskontexten, verschiedene Interessen von AuftraggeberInnen und KlientInnen, etc. zu solchen ethischen Fragestellungen.

ExpertInnen der Psychologie diskutieren ethisch schwierige Situationen aus dem Berufsalltag im Rahmen der Wiener Ethiktagung am Samstag, 12.11.2016 von 09.00 – 17.00 Uhr im Seminarzentrum der Österreichischen Akademie für Psychologie – ÖAP, Dietrichgasse 25, 3. Stock, 1030 Wien.

Die Highlights aus dem Programm:

  • Sexueller Missbrauch in der professionellen Beziehung
  • Ethische Herausforderungen für die psychologische Arbeit in der Fortpflanzungsmedizin
  • Ethische Herausforderungen in der Kinder-, Jugend und Familienpsychologie
  • Berufsethische Aspekte der psychologischen und psychotherapeutischen Arbeit
  • Ethische Probleme in der Arbeits-, Wirtschafts- und Organisationspsychologie
  • Die österreichischen Ethikrichtlinien und der europäische Metacode (European Federation of Psychologists’ Associations, EFPA) – Geschichte und aktueller Stand
  • Schwierige Situationen in der Behandlung: Multiple Beziehungen und Grenzüberschreitungen

Quelle: Berufsverband Österreichischer PsychologInnen  www.boep.or.at

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