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MEDMIX 04/2009

Aktuelle Ausgabe
MEDMIX 04/2009
News & Infotainment
NEWSTICKER

Neue Operations­technik bei ­Zervixkarzinom, Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs, Schizophrenierisiko und Genetik mehr


Update: ESC-Kongress in ­Barcelona

Der diesjähige Kongress der European Society of Cardiology brachte ­insgesamt rund 30.000 internationale Teilnehmer zu einem 600 Stunden ­umfassenden Programm mit 3.800 Sprechern und Präsentatoren auf 28.000m2 zusammen. Im Folgenden sind einige der Highlights des  ­Kongresses zusammengefasst. von Mag. Katharina Peschl und CR Dr. Peter Traxler mehr


Schwerpunkt Hypertonie

Editorial von OÄ Prof. Dr. Heidemarie Pilz mehr


Molekulare und ­genetische Mechanismen

Die medizinische Forschung bediente sich in den letzten Jahren verschiedener molekularer und genetischer Methoden, wobei die Erforschung der Ursachen systemischer Hypertonie eines der Hauptanliegen in diesem Zusammenhang bildete. Die damit verbundenen Probleme entstehen vor allem durch die ­ungeheure Komplexität der Blutdruckregulation. von Dr. Sandra Gasser, Dr. Ernst Toferer, Dr. Klemens Ablasser, Dr. Elisabeth Scherr, Dr. Dirk von Lewinski, Univ.-Prof. Dr. Burkert Pieske und Ao. Univ.-Prof. Dr. Robert Gasser mehr


Herz-Kreislaufregulation: einfache ­Beurteilung durch Blutdruck & Co.

Blutdruck – AugmentationIndex – Pulswellengeschwindigkeit – Cardiac Index – Stroke Index – endotheliale Dysfunktion. von Univ.-Prof. Dr. Dieter Magometschnigg mehr


Aspirin® für jeden Hypertoniker?

Erstmals vor 110 Jahren wurde Acetylsalicylsäure (ASS) als Aspirin® zur ­Behandlung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen eingesetzt. Jedoch erst 1945, also fast 50 Jahre später, wurde u.a. von Singer das Auftreten ­später Nachblutungen bei Patienten, die im Rahmen einer  Tonsillektomie zur Schmerzbekämpfung Aspirin® erhalten hatten, berichtet. Somit zeichnete sich ein Konnex zwischen ASS und Hämostaseveränderungen ab. von OA Prof. Dr. Heidemarie Pilz mehr


Antihypertensive Kombinationstherapie

Cardiovaskuläre Morbidität und Mortalität korrelieren u.a. mit der Blutdruck­höhe, eine Blutdrucksenkung per se reduziert sowohl nicht-letale als auch ­letale cardiovaskuläre Ereignisse. Eine zeit- und Guideline-gemäße antihypertensive Therapie basiert allerdings auf der Beantwortung folgender Fragen: wann und womit beginnen, wie die Medikation zur Zielwerterreichung ­optimieren? von OA Prof. Dr. Heidemarie Pilz mehr


Bluthochdruck und EKG

Das Ruhe-EKG zählt zur Basis-Untersuchung bei der Diagnostik der ­arteriellen Hypertonie. Es gibt Hinweise auf etwaige Organschädigungen (Linksventrikelhypertrophie) oder Herzrhythmusstörungen als Folge der Hypertonie. von Prim. Univ.-Prof. Dr. Max Pichler mehr


Erster Direkt-Renin-Inhibitor: Aliskiren

DRI (Direkt-Renin-Inhibitoren) hemmen das Renin-Angiotensin-System direkt an ­seinem Ursprung, was eine effiziente Blutdrucksenkung bewirkt, aber auch ­eine Reduktion der Plasma-Renin-Aktivität (PRA). Aliskiren (Rasilez®) ist der erste Vertreter dieser neuen Generation von Antihypertensiva. von Univ.-Prof. DDr. Walter Hörl mehr


Medizin & Wissenschaft
NEWSTICKER

Thromboseprophylaxe bei Schlaganfallpatienten, Gehirn-OP mit Ultraschall, Passivrauchen bei Kindern mehr


Infektionserkrankungen

Bakterielle und virale Infekte, insbesondere im Bereich der Atemwege und der Lunge treten in der kalten Jahreszeit gehäuft auf. mehr


Shit happens!

Weil der Mensch immer wieder mal was Neues ausprobiert, bleibt ihm das Restrisiko nicht erspart, dass manchmal irgendetwas schief geht. Sport und Freizeitverletzungen führen zwar zu nicht medizinisch schwerwiegenden, aber äußerst unangenehmen und frustrierenden Folgen. Prellungen, Verstauchungen, aber auch blutende Wunden zeigen das Malheur. mehr


Neuropsychopharmakologische Neuigkeiten vom ECNP Kongress

In Istanbul fand vom 12. bis zum 16. September 2009 der 22. Kongress des ECNP (European College of Neuropsychopharmacology) statt. Ziel des jährlich stattfindenden Kongresses ist ein Erfahrungsaustausch und die Präsentation der neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Neuropsychopharmakologie, welche ein breites Spektrum an Disziplinen – von molekularen Mechanismen bis zur klinischen Anwendung – umfasst. von Mag. Stefanie Riemer mehr


Überträger Zecken

Zecken gehören weltweit zu den wichtigsten Überträgern von Krankheitserregern auf den Menschen. Aber wie gemein ist der Holzbock wirklich? Tatsächlich sind Zecken keine Insekten sondern gehören gemeinsam mit Skorpionen und Milben zu den Spinnentieren. Und Zecken beißen auch nicht – sie stechen. von Dr. Martin Glatz mehr


Zusatzbehandlung ­fokaler Epilepsien

Zebinix® (Eslicarbazepinacetat) mehr


Therapie der Hyperhidrose mit Botulinum Toxin A

Die Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen) tritt am häufigsten an Hand­flächen, Fußsohlen und/oder Achselhöhlen auf, beginnt oft schon im Kindes- und Jugendalter und kommt nicht selten familiär gehäuft vor. von Dr. Veith Moser mehr


Kontroversen in der ­antihyperglykämischen Therapie

Insulin vs. GLP-1-Analoga – Glitazone vs. DPP IV-Hemmer – Mischinsulin vs. ­­­Basis-Bolus-Therapie. von Prim. Univ.-Prof. Dr. Mario Francesconi mehr


Neuigkeiten zum Prostatakarzinom

Mit jährlich rund 5.000 neu diagnostizierten Fällen in Österreich ist das Pros­tatakarzinom der häufigste bösartige Tumor bei Männern. In der Diagnostik und Therapie konnten in jüngster Zeit zahlreiche Fortschritte erzielt werden. Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse wurden unter anderem beim 61. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie, der mit über 6.000 Teilnehmern aus aller Welt vom 16. bis zum 19. September in Dresden stattfand, ­präsentiert. von Mag. Stefanie Riemer mehr


Neue Therapie gegen Prostatakrebs

Schnellere Blockade der Testosteronproduktion mehr


Spezial Gynäkologie

Editorial von Univ.-Prof. Dr. Edgar Petru mehr


Maßgeschneiderte Kontrazeption bei ­Jugendlichen

Häufig ist der Wunsch nach einer sicheren Kontrazeption ein Vorstellungsgrund in der jugendgynäkologischen Ambulanz. Nicht nur gesunden Mädchen und Frauen steht eine Reihe von sicheren Verhütungsmitteln zur Verfügung, auch für Jugendliche mit chronischen Erkrankungen gibt es verschiedene Möglichkeiten. von OA Dr. Petra Kern mehr


Medikamentöse Therapie der Endometriose

Von einer Endometriose sind ca. 10% der weiblichen Bevölkerung im reproduktionsfähigen Alter in Mitteleuropa betroffen. Ihre Erstdiagnose erfolgt überwiegend in der 3. Lebensdekade, Erstsymptome treten jedoch oft wesentlich früher auf. Unbehandelt verläuft die Erkrankung meist progredient. von OA Dr. Stephanie C. Frieß und Univ. Prof. Dr. L. Wildt mehr


Neutropenie und Leukopenie

Als Nebenwirkung einer zytostatischen Chemotherapie tritt häufig ein Mangel an weißen Blutkörperchen auf, der das Risiko für eine Infektion erhöht. Eine ­febrile Neutropenie ist bei Patientinnen mit gynäkologischen Malignomen mit einer 5–10%igen Mortalität verbunden. Als Eckpfeiler der Therapie haben sich Granulozyten-Koloniestimulierende Faktoren (G-CSF) etabliert. von Univ.-Prof. Dr. Edgar Petru mehr


HPV-Impfung kann auch für Frauen über 26 sinnvoll sein

Der ausgezeichnete Schutz einer HPV-Impfung vor Gebärmutterhalskrebs und zervikalen Läsionen ist für Mädchen und junge Frauen bereits sehr gut belegt. Die Sinnhaftigkeit einer Schutzimpfung endet aber nicht mit dem biologischen Lebensalter von 26 Jahren. Eine im Juni 2009 im Lancet erschienene Studie konnte nun nachweisen, dass der quadrivalente HPV-Impfstoff Gardasil gegen die Typen 6, 11, 16 und 18 auch bei erwachsenen Frauen (zwischen 24 und 45 Jahren) HPV-Infektionen und  Erkrankungen stark verringern kann. von Mag. Stefanie Riemer mehr


Schilddrüsenkonsens: Schilddrüse und Schwangerschaft

Schilddrüsenerkrankungen sind in Österreich bei jüngeren Frauen häufig zu finden. Durch die Querverbindungen zwischen Reproduktion und Schilddrüse sind neben den Schilddrüsenspezialisten auch Gynäkologen, Neonatologen und Allgemeinmediziner gefordert. von Prof. Helene Breitschopf mehr


Wenn die Blase drückt…
Die Dranginkontinenz bei der älteren Frau


Harninkontinenz ist bei älteren Frauen kein seltenes Leiden: In einer Wiener Studie gab mehr als ein Drittel der Teilnehmerinnen über 60 und über 70 Jahren eine Harn­inkontinenz während der letzten vier Wochen an; jedoch standen nur 5,1% auch in ärztlicher Behandlung. Dabei kann die Lebensqualität der Betroffenen durch zahlreiche Maßnahmen – von der Gestaltung eines kontinenzfreundlichen Umfelds bis zur Physiotherapie und von Medikamentengabe bis zur Operation – nachhaltig verbessert werden. Wichtig ist es, die Behandlung auf die persönliche Situation abzustimmen und Arzneimittelinteraktionen zu beachten. von Mag. Stefanie Riemer mehr


Tabuthema ­Scheideninfektion

Scheideninfektionen sind für Frauen belastend und können sich negativ auf deren Selbstbild, Sexualität und Partnerschaft auswirken. In einer aktuellen Studie der Wiener Universitätsfrauenklinik konnte gezeigt werden, dass mit den Lactobacillen enthaltenden GynophilusCE Scheidenkapseln (Medizinprodukt) ein gezielter therapeutischer Aufbau der Vaginalflora nach einer Antibiotikatherapie möglich ist. von Univ.-Prof. Dr. Armin Witt mehr


Geld & Wirtschaft
NEWSTICKER

Mammografieprogramm für Österreich, Japan kauft sich in ­US-Pharmamarkt ein, HOPE-Austausch­programm 2010, 5 Jahre Pfizer-Kids

mehr


Pharma-Aktien im Aufschwung

Die zusehende Konsolidierung der Branche wirkt sich positiv auf den ­Aktienmarkt aus. mehr


Kinder sind steuerlich absetzbar

Die Steuerreform 2009 entlastet vor allem Familien mit Kindern. Ab 2009 gibt es vier verschiedene Maßnahmen, die eine Einkommensstärkung von Familien mit sich bringen. von Mag. Monika Schuster-Kivalo mehr


Computer & Hightech
NEWSTICKER

Antimikrobielle Wirkung von Kupfer, 3D-Modell des HI-Virus, Hightech-Armbanduhr als Lebensretter mehr


Die kleinste Spritze der Welt

Über eine hohle Nadel, deren Spitze so dünn wie ein Atom ist, können ­Flüssigkeiten wie zum Beispiel Medikamentenwirkstoffe in einzelne Zellen ­injiziert werden. mehr


Lifestyle & Trends
NEWSTICKER

Vorsicht vor Henna Tattoos, MEDICA: Physiotherapie-Forum, Darmkrebs: Patienten-Informationstag mehr


Frailty und Malnutrition – eine Frage des Geschlechts?

Die Lebenserwartung von Frauen ist sowohl zum Zeitpunkt der Geburt wie auch um das 65. Lebensjahr höher als bei gleichaltrigen Männer. Diese ­Tatsache trifft auf nahezu alle industrialisierten Länder dieser Erde zu. von Univ. Prof. Dr. Regina Roller-Wirnsberger mehr


Versuche mit Insekten

Motten und Fliegen als schnelle und günstige ­Alternativen zu Mäusen bei Arzneimitteltests. mehr