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MEDMIX 10/2008

Aktuelle Ausgabe
MEDMIX 10/2008
News & Infotainment
NEWSTICKER!

Spendernieren: Geschlechtsspezifische Risiken, Hohe Lebenserwartung bei HIV-Therapie und KHK und Demenz mehr


Innere Medizin – State of the Art

Die 39. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin, die vom 17. bis zum 20. September in Graz stattfand, bot auch heuer wieder ein umfangreiches Programm zu den verschiedenen Fachbereichen an. Hier finden Sie eine übersichtliche Zusammenfassung wichtiger Vorträge. mehr


Aktuell: Hämatologie und Onkologie

»Aufbruch in eine bessere Zukunft« war das Motto der diesjährigen Tagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie. Von 10.–14. Oktober besuchten an die 4.000 Teilnehmer den Kongress im Wiener Austria Center, der seinen Schwerpunkt diesmal den »targeted therapies« widmete. von Dr. Laura Frühwald mehr


Schwerpunkt Diabetes & Stoffwechselerkrankungen

von Prim. Univ.-Prof. Dr. Mario Francesconi mehr


Diabetes mellitus im Alter

Von den geschätzten 400.000 österreichischen Patienten mit Diabetes mellitus Typ II sind zwei Drittel älter als 60 Jahre. Das Auftreten und die anschließende Behandlung des Diabetes mellitus des älteren Menschen stellt somit eher die Regel als die Ausnahme dar. In diesem Sinne kann bezüglich Therapieempfehlungen auf die aktuellen Leitlinien der österreichischen Diabetesgesellschaft zur Behandlung des Diabetes mellitus verwiesen werden. Von Prim. Univ.-Doz. Dr. Peter Fasching mehr


Ausdauer und Krafttraining bei Typ-II-Diabetes

Ausdauertraining verbessert die Aufnahme von Glucose, führt zu einer verbesserten Glucoseverwertung, Glykogenspeicherung und vor allem effizienteren Fettsäureoxidation, was zur Entfettung der Muskelzellen führt. Zusammen mit Krafttraining, das hilft, die Insulinresistenz zu senken, ist die Bewegungstherapie eine wichtige Form der Therapie für Typ-II-Diabetiker. von Dr. Claudia Francesconi mehr


Diabetes und Herzinsuffizienz

Diabetes mellitus gilt in klinischen Studien als unabhängiger Risikofaktor für Herzinsuffizienz. Umgekehrt ist Herzinsuffizienz ein unabhängiger Risikofaktor für Diabetes. Mehr als 10% der Diabetespatienten leiden an einer manifesten Herzinsuffizienz. Etwa 30% der Patienten mit Herzinsuffizienz sind gleichzeitig an Diabetes mellitus erkrankt. von A.o. Univ.-Prof. Dr. Martin Clodi mehr


Diabetes durch Psychopharmaka

Bei der Behandlung mit Antidepressiva oder Antipsychotika nehmen Patienten häufig stark an Gewicht zu und das Risiko, an Diabetes zu erkranken, ist bei einigen Klassen von Antipsychotika deutlich erhöht.  von Dr. Alexander Tschoner
und Univ.-Prof. Dr. Christoph Ebenbichler mehr


Depression und Diabetes

MDDM – eine Initiative engagierter Ärzte – verfolgt das Ziel, das Wissen über die komplexen Zusammenhänge zwischen Depression und Diabetes zu stärken und interessierte Mediziner bei der praktischen Umsetzung zu begleiten. Im Juni 2008 fand im Billrothhaus in Wien ein Treffen dieser Ärzte statt. Von Dr. Anita Kreilhuber mehr


Insulinpumpen und österreichisches Pumpenregister

Zur Therapie des insulinpflichtigen Diabetes mellitus werden vermehrt Insulinpumpen (CSII) eingesetzt, die bedarfsgerechte Mengen an Insulin abgeben. Bisher gab es in Österreich keine epidemiologischen Daten über die Anwendung der CSII-Therapie. Das im Herbst 2007 unter der Schirmherrschaft der ÖDG landesweit eingerichtete Insulinregister soll dies ändern.  von Dr. Sandra Fortunat mehr


Risikoschwangerschaft bei Typ-I-Diabetikerinnen

Patienten mit Typ-I-Diabetes entwickeln in durchschnittlich 30% der Fälle eine diabetische Nephropathie, nach einer Diabetesdauer von 12–18 Jahren. Im Bevölkerungsquerschnitt fand Connel 1985 bei 3% der Frauen mit Typ-I-Diabetes eine Nephropathie. Berichte über schwangere Typ-II-Diabetikerinnen mit diabetischer Nephropathie sind in der Literatur selten, da Typ-II-Diabetikerinnen für eine Schwangerschaft oft schon zu alt sind.  von Prim. Univ.-Prof. Dr. Georg Biesenbach mehr


Rauchen und Diabetes

In zahlreichen Studien wurde nachgewiesen, dass Rauchen akut und chronisch die Glucosetoleranz senkt, dass Raucher höhere Insulinspiegel aufweisen und damit eine chronische Insulinresistenz besitzen und dass die glykämische Kontrolle durch Rauchen schlechter wird. Außerdem erhöht Rauchen auch die Wahrscheinlichkeit, Typ-II-Diabetes zu entwickeln. Deshalb sollten therapeutische Interventionen der Raucherberatung an mehreren Stellen ansetzen. von Dr. Helmut Brath mehr


Diabetes und endotheliale Dysfunktion

Diabetes mellitus ist wegen seiner vaskulären Komplikationen gefürchtet. Gleichzeitig ist bekannt, dass Diabetiker eine verminderte vasodilatorische Kapazität aufweisen, die so genannte Endotheliale Dysfunktion. Welche Mechanismen führen zur endothelialen Dysfunktion und welche möglichen Wegbereiter einer Atherosklerose können identifiziert werden? Von Prim. Univ.-Prof. Dr. Mario Francesconi mehr


Medizin & Wissenschaft
NEWSTICKER

Schnellere Erholung nach Darm-OP durch Kaugummi, Genitale Infektionen und Gastroschisis und Diabetes und Schwerhörigkeit mehr


17. EADV-Kongress in Paris

Der 17. jährliche Kongress der Europäischen Akademie für Dermatologie und Venerologie (EADV) fand vom 17. bis 21. September 2008 in Paris statt. Beinahe 11.000 Delegierte und Aussteller aus der ganzen Welt kamen auf der größten dermatologischen Konferenz in Europa zusammen, um sich über Behandlungsmethoden fortzubilden, Forschungsergebnisse vorzustellen, molekulare und technologische Fortschritte zu erörtern und neue Impulse zur erhalten. Ein kurzer Ausschnitt des breit gefächerten Kongressangebots soll nachfolgend kurz vorgestellt werden.  von Stefanie Riemer und CR Dr. Peter Traxler mehr


Psychiatrie & Neurologie:  Demenz/Depression – Differenzialdiagnose

Ist die kognitive Leistungsschwäche Zeichen für beginnende Alzheimer-KH – beruht sie auf Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen im Rahmen einer Depression – oder liegt beides vor. Etwa ein Drittel der Patienten, die eine Gedächtnissprechstunde aufsuchen leiden an Depression, erleben aber ihre kognitiven Schwächen auf Grund reduzierter Aufmerksamkeit und Konzentration im Rahmen ihrer Depression. Von Univ.-Prof. Dr. Peter Dal-Bianco mehr


Allgemeinmediziner in der Betreuung psychisch erkrankter Menschen

In den letzten Jahren wurde das Netz an Versorgungsangeboten für psychisch Kranke im Burgenland deutlich erweitert. Die Allgemeinmediziner nehmen hier als patientennahe Versorger mit Wochentagsnacht-Bereitschaftsdiensten trotz der deutlichen Verbesserung der medizinischen Betreuung durch die Fachärzte eine wichtige Rolle ein. Von Dr. Milan Kornfeind mehr


Schizophrenien und Bipolare Störungen

von Univ.-Prof. Dr. Karl Dantendorfer mehr


Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten bipolarer Störungen

Bei vielen Patienten mit einer unipolaren Depression könnte es sich um noch nicht korrekt diagnostizierte Patienten mit einer bipolaren Erkrankung handeln. Denn bis zu 50% der ursprünglich als unipolar depressiv diagnostizierten Patienten ändern im Langzeitverlauf ihre Diagnose in bipolare Störungen. Von Univ.-Prof. Dr. Kenneth Thau mehr


Little Strokes – Big Trouble!

Der World Stroke Congress ist das wichtigste internationale Forum für den Austausch neuer Ansätze in Prävention und Therapie des Schlaganfalls. Das diesjährige Zusammentreffen von 24.–27. September in Wien darf als internationale Anerkennung der vorbildlichen Versorgungsstrukturen für Schlaganfallpatienten in Österreich gesehen werden. von Dr. Robert Mosser mehr


Geld & Wirtschaft
NEWSTICKER

Lebensmittelsicherheit erhöhen, 25 Jahre CARE diagnostica und Regeln für die Lego-Biologie mehr


Freibetrag für investierte Gewinne – Greifen Sie rechtzeitig zu!

Der Freibetrag für investierte Gewinne (FBiG) kann auch im Jahr 2008 von allen Steuerpflichtigen beansprucht werden, die ihren Gewinn durch Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln. Voraussetzung ist jedoch, dass rechtzeitig bis Ende Dezember 2008 Investitionen in bestimmte Anlagegüter oder Wertpapiere getätigt werden.  von Mag. Monika Schuster-Kivalo mehr


Computer & Hightech
NEWSTICKER

Nano-Träger für Antibiotika, Implantierte Elektroden gegen Schmerzen, Licht zerstört Tumore im Auge mehr


Endosonographie: Einsatz in der Tumortherapie

Das 16. Internationale Symposium für Endoskopische Ultrasonographie (EUS 2008) widmete sich am 12. und 13.  September in San Francisco dem Schwerpunkt endoskopische Sonographie, Gastroenterologie und Onkologie. mehr


Lifestyle & Trends
NEWSTICKER

Jugendliche Hypertonie bei Schlafmangel, Medikamenteninteraktionen mit Fruchtsaft und Ursachen globaler Fettsucht mehr


FGÖ initiiert bundesweite Gesundheitsbewegung

Am 13. Oktober startete der Fonds Gesundes Österreich die bundesweite Gesundheitskampagne »Mein Herz und Ich. Gemeinsam gesund.« Die nächsten beiden Jahre stehen ganz im Zeichen der Herz- und Kreislaufgesundheit. mehr


Die allergische Rhinitis und andere Allergien der Atemwege

Allergien der Atemwege sind unangenehm und können sogar gefährlich werden. Ein Allergietest zeigt, auf welche Allergene der Patient reagiert und ist damit die Basis für die richtige Therapie. Die Symptome können mit Medikamenten gelindert werden. Die einzige ursächliche Behandlung von Allergien ist aber eine Impfkur. von Prim. Univ.-Doz. Dr. Christof Ebner mehr