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MEDMIX 11-12/2007

Aktuelle Ausgabe
MEDMIX 11-12/2007
News & Infotainment
NEWSTICKER

»Rückhalt für den Rücken«, Alzheimer: Cystacin C bindet Plaques und Negativeffekt bei Herz-OPs von Erythrozyten-Konzentraten mehr


Der 20. ECNP-Kongress

In Hinblick auf seine historisch bedeutsame Rolle für die Psychiatrie verlieh der Austragungsort Wien dem 20. Kongress der ECNP (European College of Neuropsychopharmacology) ein würdiges Ambiente. Der medizinischen ­Wissenschaft der Gegenwart Rechnung tragend, präsentierte sich die ­Tagung als internationale Plattform für über 6.000 Psychiater, Neurologen, ­Psychologen sowie Neurowissenschaftler. von Dr. Alexander Sailer mehr


CLICKTIPPS

Koffein fördert neurologische Entwicklung, Kein erhöhtes Risiko für Nierenspender und Koffein und Bewegung als Hautkrebsschutz mehr


Editorial

DM Typ II – Eine Volkskrankheit mit Konsequenzen mehr


Diabetes mellitus und Lebensqualität

Eine gesunde Ernährung, ausreichende körperliche Aktivität, eine sorgfältige Körperpflege und gegebenenfalls eine adäquate antidepressive Therapie sind notwendig für den Erhalt einer hohen Lebensqualität bei Diabetikern. Von Dr. Peter Traxler, Prof. Helene Breitschopf und Sabrina Amlacher mehr


Junge Diabetiker

Der diesjährige Welt-Diabetestag ist Kindern und Jugendlichen gewidmet. Junge Diabetiker profitieren insbesonders von der Pumpentherapie. Von Sabrina Amlacher mehr


Blutzuckermessungen in der Allgemeinpraxis

Einmal pro Monat nüchtern in die Ordination des Hausarztes zu kommen um dort den Blutzucker bestimmen zu lassen, ist für zahlreiche Patienten zur liebgewonnenen Gewohnheit geworden.  Diese Praxis ist vermutlich dadurch entstanden, dass zum Beispiel die Wiener Gebietskrankenkasse drei Blutzucker-Bestimmungen pro Quartal bezahlt.  Von Dr. Susanne Pusarnig mehr


Der richtige Glucosemeter für den jeweiligen Patienten

Glucosemeter immer weiter zu verkleinern, hatte ursprünglich den Sinn, stationäre Blutzuckermessungen auch Labor-unabhängig zu ermöglichen. Hinzu kommen eine Verringerung des erforderlichen Blutvolumens, Autostart, Verkürzung der Messzeiten auf wenige Sekunden, vereinfachte Bedienung und die Speicherung von Daten bei gleichzeitig hoher Messgenauigkeit. Glucosemeter sind so zu alltäglichen Begleitern von Patienten geworden. mehr


Aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der oralen Antidiabetika

Ein vorrangiges Ziel in der Therapie des Typ-II-Diabetes mellitus ist die Reduktion der diabetischen Spätkomplikationen, und dabei vor ­allem der koronaren Herz­erkrankung und des Myokard­infarkts als Haupttodesursachen bei Diabetikern. In der Prävention dieser Spätkomplikationen kommt der Optimierung der glykämischen Kontrolle, der antihypertensiven Therapie und dem Erreichen der Lipidzielwerte eine große Bedeutung zu. Von Prim. Univ.-Prof. Dr. Monika Lechleitner mehr


Insulintherapie bei Typ-II-Diabetes

So sehr auch unter Experten Einigkeit über die Tatsache herrscht, dass jeder Typ-II-Diabetiker irgendwann in die Phase des absoluten Insulinmangels eintritt und dementsprechend substituiert werden muss, so sehr wird der richtige Zeitpunkt zum Beginn einer Insulintherapie im Rahmen der Therapiekaskade kontrovers dis­kutiert.  Von Dr. Claudia Francesconi mehr


Diabetes und Niere

Schon vor zehn Jahren beschrieben Nephrologen die ­diabetische ­Nephropathie als Katastrophe. von Dr. Darko Stamenov mehr


Metabolisches ­Syndrom, KHK und Herzinsuffizienz

Das Metabolische Syndrom findet sich derzeit bei rund 40% der Bevölkerung in der Altersgruppe über 60 Jahre. Die Adipositas, insbesondere der ­abdominelle Fettverteilungstyp, stellt einen wichtigen Faktor in der Entwicklung des Metabolischen Syndroms dar.* Von Prim. Univ.-Prof. Dr. Friedrich Hoppichler mehr


Schwedische Studie: Hyperglykämie und Krebs

Hyperglykämie und Krebs mehr


Medizin & Wissenschaft
NEWSTICKER

Bevacizumab auch bei Ovar-Tumoren effektiv, Interferone bei fortgeschrittener Hepatitis C unwirksam und Grund für Lähmungen nach Schlaganfällen mehr


ECCO 14 in Barcelona

Die diesjährige europäische Krebskonferenz im ­architektonisch beeindruckenden Centro de ­Convenciones Internacional in Barcelona war die Vierzehnte ihrer Art und stand heuer unter dem Motto: »Cancer in Europe – sharing the responsibilities«. Von Dr. Alexander Sailer mehr


CLICKTIPPS

Körpereigene Opioide als Herzschutz, Virustatika verringert Influenzasterblichkeit, Vorhersage für ­invasiven Brustkrebs und Früherkennung bei Multipler Sklerose (MS) mehr


MEDMIX 11-12/2007: p53 und p73

P53, ein von den Krebsforschern so getaufter »Tumor-Suppressorfaktor«, gilt als der »Wächter des Genoms«. Er taucht dann auf, wenn die Zelle unter Stress steht. Möglicherweise haben Strahlen die DNA geschädigt oder aggressive Radikale einen Angriff auf das Erbgut gestartet. mehr


Psychoonkologische u. Psycho­soziale Aspekte bei Tumorpatienten

Die Psychoonkologie beschäftigt sich mit psychosozialen Faktoren bei der Entstehung, Auslösung und dem Verlauf von Krebserkrankungen sowie mit den Möglichkeiten innerhalb der Arzt-Patienten-Beziehung bei der Gestaltung von Behandlungsstrukturen, bei Bedarf auch unter Zuhilfenahme von Krisenintervention, Beratung, Psychotherapie (Einzel-, Gruppen-, Familientherapie) unterstützend und begleitend zu wirken. von Univ.-Ass. Mag. phil. Dr. rer. nat. Birgit Hladschik-Kermer mehr


Handystrahlen und Hirntumoren

Seit Einführung der ersten analogen Handys zu ­Beginn der 80er Jahre und der darauf folgenden zweiten Generation digitaler Handys begann ein rasanter Siegeszug der neuen Kommunikationstechnologie, die es uns ermöglicht, jederzeit und überall erreichbar zu sein.  von Dr. Adelheid Wöhrer, Prof. Helene Breitschopf und Dr. Johannes A. Hainfellner mehr


HPV-Impfung für Frauen bis 45

Die Wirksamkeit des HPV-Vierfachimpfstoffes wurde nun auch bei älteren Frauen bis 45 erstmals nachgewiesen. Von Stefanie Riemer mehr


Verbesserte Remissionserhaltung bei Colitis ulcerosa

Die rezenten Daten aus der PODIUM-Studie konnten die Überlegenheit der einmal täglichen Dosierung von Pentasa® 2g Sachets gegenüber Pentasa 1g ­Sachets zweimal täglich in der Erhaltungstherapie belegen. Ob dies an der verbesserten Compliance der Patienten oder einer gesteigerten Bioverfügbarkeit von Mesalazin an der Dickdarmschleimhaut liegt, ist bislang ungeklärt. Von Univ.-Prof. Dr. Walter Reinisch mehr


Immunsuppressiva nach ­Transplantation

Teil II. Der zweite Teil des Beitrags befasst sich mit Immunsuppressiva nach Transplantation und im Speziellen mit Lebertransplantationen. Teil 1 findet sich in Medmix 10/2007, ab Seite 46. Von Dr. Kathrin Hochegger und A.o. Univ.-Prof. Dr. Alexander R. Rosenkranz mehr


Update Osteoporose

In Österreich sind mehr als 700.000 Personen von Osteoporose betroffen – jede dritte Frau und jeder sechste Mann. Diese Zahl könnte sich durch die ­steigende Lebenserwartung bis 2040 verdoppeln. Mit einer Rate von 19,7 hüftgelenksnahen Frakturen pro 10.000 Einwohner und Jahr liegen wir im europäischen Spitzenfeld, wobei rund 20% der Betroffenen an der Fraktur oder innerhalb des ersten Jahres danach sterben. von Dr. Michaela Schieder mehr


Therapeutische ­Aspekte bei der ­Linderung der ­Migräne

Derzeit wird die Migräne als Erbkrankheit angenommen, die über verschiedene Chromosomen weitergegeben wird und die Existenz eines endogenen ­»Migränegenerators« (während einer ­akuten Migräneattacke ist mit Hilfe einer PET im Hirnstamm ein verstärkt durchblutetes Areal zu ­erkennen) vermuten lässt. Von Dr. Peter Traxler und Prof. Helene Breitschopf mehr


Akutes Koronarsyndrom – Erst­behandlung in der Hausarztpraxis

Etwa zwei Drittel aller plötzlichen Herztodesfälle treten in häuslicher Umgebung auf. Der Hausarzt hat die Möglichkeit und Aufgabe, Risikopatienten und ihre Angehörigen im Vorfeld über die Warnzeichen eines Herzinfarktes aufzuklären um die entscheidende Zeitspanne (Patientenentscheidungszeit) zwischen dem Auftreten des Ereignisses und der lebensrettenden Reperfusionstherapie möglichst kurz zu halten. Die Hausarztpraxis sollte über die für die Erstversorgung im Notfall notwendigen technischen und organisatorischen Einrichtungen verfügen sowie eine Primärdiagnostik und -therapie bieten können. Von Ass.-Prof. Dr. Hannes Traxler und OA Dr. Klaus-Peter Aldor mehr


Die ambulant ­erworbene Pneumonie

Trotz Fortschritten in der mikrobiellen Diagnostik und Therapie ist die untere Atemwegsinfektion noch immer ein großes Gesundheitsproblem. ­Darüber hinaus gibt es hinsichtlich der Diagnose  und der Therapieauswahl im Rahmen der ­Pneumonie uneinheitliche Meinungen.
von Dr. Sasan Tschakoschian, Dr. Verena Vajda, Prim. Dr. Norbert Vetter mehr


Ancylostomiasis und Necatoriasis

Hakenwürmer – Ancylostomatoidae – gehören dem artreichen Stamm der ­Nematoden (Fadenwürmer) an. Ancylostoma duodenale und Necator ­americanus sind humanpathogene Parasiten und die häufigsten Verursacher von Wurminfektionen in den Tropen und Subtropen. Etwa eine Milliarde ­Menschen ist befallen. Infolge der Infektion sterben bis zu 60.000 Personen pro Jahr. Von Dr. Peter Traxler und Prof. Helene Breitschopf mehr


Reise-Impfungen haben keine Saison

Wenn die trüben Novembertage ins Land ziehen, werden Ferndestinationen besonders attraktiv. ­Dazu kommt, dass immer mehr Senioren Österreich im Winter für mehrere ­Monate den Rücken kehren und diese Zeit statt ­dessen ­lieber in z.B. Thailand verbringen. von Univ.-Prof. Dr. Herwig Kollaritsch mehr


Süße Verführung?

Ohne Liebe werden wir krank. Zumindest mit heftiger Liebe auch? Einiges spricht dafür, dass in frischen Beziehungen die Inzidenz der HSV-2-Exazerbationen erhöht ist. Nahe liegend ist auch, dass Menschen mit häufig wechselnden Partnern (etwas) häufiger mit Herpes genitalis infiziert sind. Die Erklärungsansätze dafür sind logisch: Alle Arten von Stress, bei manchen Frauen das erste Rendezvous oder die monatliche Blutung, bei anderen besondere Anstrengungen, können den Ausbruch der Bläschenkrankheit initiieren. mehr


Otitis media

Die Mittelohrentzündung (Otitis media) ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten in der Pädiatrie. Von Univ.-Prof. Dr. Christoph Reisser mehr


Geld & Wirtschaft
Steuersparen zum Jahreswechsel

Ab heuer gilt eine neue Investitionsbegünstigung, der Freibetrag für investierte Gewinne (FBiG),  für Freiberufler, Gewerbetreibende sowie Land- und Forstwirte. 10% des Gewinns können unter gewissen Voraussetzungen steuerfrei gestellt werden.   von Mag. Monika Schuster-Kivalo mehr


CLICKTIPPS

Fluglinien haften im Notfall für ­Behandlungsfehler, Medizinische Kooperation Sopron-Eisenstadt, Selen als Radikalfänger mehr


Computer & Hightech
NEWSTICKER

Implantate aus ­natürlichen Rohstoffen, Daten über Gene für Autismus veröffentlicht und Laser zerstören Krankheitserreger im Blut mehr


»Der gute Ton« bei E-Mails

Die Kommunikation per E-Mail funktioniert an einigen Stellen anders als die klassische Variante über Brief oder Fax. Aber zum Glück verbergen sich hier keine geheimen Absprachen, die man erst herausfinden muss. mehr


CLICKTIPPS

Früherkennung von Multipler Sklerose durch Augenscan, Kunstnase deckt Tumore auf, Auszeichnung für ­lebensrettendes ­Informationssystem mehr


E-Health: Fortschrittliche Lösungen

Carestream Health liefert fortschrittliche IT-Prozesse für das europäische ­Gesundheitswesen. mehr


Lifestyle & Trends
NEWSTICKER

Sehbehelfe bei Depressionen im Alter, Welt-Aids-Tag und Salmonellen gegen Darmkrebs mehr


Kaffee schützt vor Leberkarzinomen

Positive Auswirkungen von Kaffee auf den Organismus und das Zentral­nervensystem sind schon seit längerer Zeit bekannt. Doch das vielseitige ­Getränk hat noch mehr zu bieten: dass Kaffee auch gegen Leberkrebs ­präventiv wirkt, wurde durch zwei kürzlich erschienene Metaanalysen belegt. mehr


CLICKTIPPS

Teil des Kortex bei Menschen mit Migräne verdickt, Einzelnes Gen ­entscheidet, ob Stillen den IQ erhöht und Krebsrisiko steigt mit BMI mehr


Haut im Winter

Die Haut wird im Winter mehrfach strapaziert. Die großen Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen stellen hohe Anforderungen an das sensible ­Regula­tionssystem der Haut.  Von Mag. pharm. Goran Sepic mehr