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MEDMIX 03/2006

Aktuelle Ausgabe
MEDMIX 03/2006
News & Infotainment
NEWSTICKER

Synthetisches Heparin, Elastin-Ak gegen Emphysem und Erklärung für SIDS mehr


Schwerpunktthema Pulmologie: Klinefelter-Syndrom oft unerkannt

Das Klinefelter Syndrom stellt die häufigste numerische Chromosomenaberration des Mannes dar. Die Symptome sind meist Folge des Testosteronmangels, der mit den neuen Hormonpräparaten gut behandelt werden kann. Hier herrscht aber noch Zurückhaltung bei der Verschreibung. mehr


CLICKTIPPS

Wie Samenzellen penetrieren, Diagnose von Präeklampsie durch Urinanalysen und Schnelle Diagnose von Harnwegsinfekten mehr


Multikinase-Inhibition: Fortschritt beim Nierenzellkarzinom und GIST

Multikinasehemmer unterscheiden sich durch ihr Multi-Targeted-Wirkprinzip von den derzeit am Markt befindlichen Substanzen mit nur einem Target. So können sie sowohl die Tumorproliferation als auch die Angiogenese hemmen. Nach Sorafinib im Dezember hat nun Sunitinib die FDA-Zulassung bei fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom erhalten – zusätzlich bei gastrointestinalen Stromatumoren (GIST). mehr


COPD – Eine Herausforderung für die Gesellschaft

Die Diagnose einer COPD basiert auf einer Atemflussbehinderung. Die Therapie sollte früh beginnen und darauf abzielen, die progrediente Parenchymzerstörung der Lunge zu verhindern.  Von Prim. Univ.-Prof. Dr. O.C. Burghuber mehr


Bronchospasmus: Aktuelles zu Entzündungshemmung und Dilatation

Univ.-Prof. Dr. Friedrich Kummer im Gespräch über symptomorientierte und langfristige
Therapiestrategien und den Nutzen von Fixkombinationen. mehr


Schlafstörungen und Asthma bronchiale

Schlafapnoesyndrom, chronische Entzündungsreaktion der Bronchien, gastroösophagealer Reflux und jegliche Obstruktion der oberen Atemwege (z.B. allergische Rhinitis) haben eine zusätzlich negative Auswirkung auf die Schlafqualität des Asthmatikers. Von Univ.-Doz. Dr. Felix Wantke mehr


Alternativen zu Steroiden in der antientzündlichen Asthmatherapie

Neben b-2-Rezeptoragonisten und inhalativen Steroiden bestehen noch andere – derzeit hauptsächlich als Zusatztherapie eingesetzte – Möglichkeiten, in das Asthmageschehen einzugreifen. Von Dr. Michaela Schieder und Univ.-Prof. Dr. Friedrich Kummer mehr


Akute bakterielle Bronchitis

Die akute Bronchitis ist eine der häufigsten Ursachen für Arztbesuche. Da die Diagnose üblicherweise zur Verschreibung von Antibiotika führt – wobei die Erkrankung üblicherweise eine virale Infektion ist –, stellt die akute Bronchitis eine der häufigsten Ursachen der Antibiotikaverschwendung dar. Von Univ.-Prof. Dr. Christoph Wenisch mehr


Pflanzliche Arzneimittel zur Hustenbehandlung

Die Behandlung von Husten stellt eines der wichtigsten Einsatzgebiete pflanzlicher Arzneimittel dar. Aus den vielen Ursachen für Husten sind drei Formen – nach rein symptomatischen Gesichtspunkten – phytotherapeutisch zugänglich: der trockene Reizhusten, katarrhalische Erkrankungen mit festsitzendem Sekret sowie Husten mit krampfartiger Komponente. Von Ao. Univ.-Prof. Mag. pharm. Dr. Reinhard Länger mehr


Grundlagen der Rauchertherapie aus internistischer Sicht

Ohne Zweifel ist das Tabakrauchen eine äußerst bedrohlich Pandemie. Man kann annehmen, dass ca. 30% der Krebstodesfälle, 30-40% der Todesfälle durch Herz-Kreislauferkrankungen und ca. 75% der Todesfälle durch COPD durch das Tabak-, vor allem durch das Zigarettenrauchen hervorgerufen werden. In Österreich sterben pro Jahr ca. 14.000 Personen durch Tabak-assoziierte Erkrankungen (Institut für Sozialmedizin, Med. Uni. Wien).
Von Univ.-Prof. Prim. Dr. Christian Leithner mehr


Pulmonale Hypertonie

Besonders in den letzten Jahren gab es bedeutende Verbesserungen in der Therapie der  pulmonalen Hypertonie. Diagnose und Therapie sind trotzdem schwierig geblieben und die Erkrankung wird meist zu spät erkannt. Von Univ.-Prof. Dr. Horst Olschewski mehr


Medizin & Wissenschaft
NEWSTICKER

Diabetes und Darmstörungen, Choroidale Neovaskularisation (CNV) und Fluvastatin – starke atherosklerotische Wirkung mehr


Blutglukosemessung – wichtiges Instrument bei Diabetes

Angesichts der dramatischen Zunahme der Prävalenz des Typ 2-Diabetes wird die Blutglukosebestimmung zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder Präventionsstrategie, aber auch der Therapieüberwachung. Von Prim. Univ.-Prof. Dr. Paul Bratusch-Marrain mehr


CLICKTIPPS

Statine bei Rheumatoider Arthritis (RA), Sensor in lebender Zelle und Trotz T-Zellmangel keine Infekte mehr


Cortison in der Rheumatologie

Seit mehr als 50 Jahren stehen Cortisol und seine Derivate im Dienste der Medizin. Glucocorticoide (GC) sind die Therapiegrundlage für eine Vielzahl von Erkrankungen bei Kindern und Erwachsenen, wobei neben Gebieten wie der Lungenheilkunde, der Onkologie oder Gastroenterologie vor allem die Rheumatologie ein bevorzugter Indikationsbereich für Cortisol ist. Von Dr. Thomas Schwingenschlögl mehr


Postoperative Schmerztherapie bei Kindern

Entgegen früheren Ansichten wissen wir heute, dass sogar Frühgeborene durchaus Schmerzen empfinden und ein Schmerzgedächtnis haben, was zu einer differenzierteren Schmerzbehandlung beigetragen hat. Von Oberarzt Dr. Gerhard Köstl und Prim. Univ.-Prof. Dr. Ingomar Mutz mehr


Stellenwert der MPS bei niedergelassenen Ärzten

Wann niedergelassene Mediziner in Österreich zur Myokardperfusionsszintigraphie (MPS) überweisen: Eine Beurteilung anhand telefonisch erfragter Meinungen. von Dr. Peter Traxler, Chefredakteur mehr


RLS – Syndrom der unruhigen Beine

Restless Legs Syndrom (RLS) ist der quälende Drang die Beine, manchmal auch die Arme, zwanghaft bewegen zu müssen. Es ist ein weitgehend unbeachtetes Syndrom geblieben, obwohl die Erstbeschreibung auf Willis 1685 zurückgeht. Die genaue Ursache ist noch unbekannt, ein Zusammenhang zwischen Eisen und dem Dopamin-System scheint aber sicher zu sein. Dadurch ergibt sich die Verwandtschaft zum M. Parkinson, stellt für diesen aber keinen Risikofaktor dar. Von Prim. Dr. Dieter Volc mehr


Schmerzmanagement bei Osteoporose

„Wenn der Schmerz stark ist, therapieren wir initial nach Stufe 2, und überlegen dann in welche Richtung es gehen soll.“ Prim. Univ.-Prof. Dr. Heinrich Resch im  Gespräch über die Bedeutung einer adäquaten Schmerzbehandlung bei Osteoporose-Patienten. mehr


Update Osteoporose

Die Prävention – darin sind sich alle einig – spielt eine Schlüsselrolle im Problemkreis der Osteoporose. Wie diese Prävention definiert wird, wann die Diagnostik beginnen soll und welche Therapien zum Einsatz kommen, bedarf einer differenzierten Betrachtung. von Prim. Dr. E. Boschitsch mehr


SERMs und Parathormon bei Osteoporose

Univ.-Doz. Dr. Fahrleitner im Gespräch über die Bedeutung von Raloxifen und Parathormon (Teriparatid/pth 1-34) in der Behandlung von Osteoporose-Patientinnen. mehr


NERD und ERD

Diagnose und konservative Therapie von NERD (non erosive refluxe disease) und ERD (erosive refluxe disease). Nicht nur die steigende Inzidenz der Refluxerkrankung, auch der meist rezidivierende Verlauf zeigt die Bedeutung einer wirkungsvollen, medikamentösen Therapiestrategie. von Prim. Dr. Christian Sebesta mehr


Therapieresistenz bei Epilepsien

Forschungsergebnisse der letzten Jahre legen nahe, dass  Multiresistenzproteine zum Teil für die medikamentöse Therapieresistenz bei Epilepsien verantwortlich sein könnten. Von Univ.-Prof. Dr. Fritz Zimprich mehr


19. Jahrestagung der Österreichischen Alzheimer-Gesellschaft

Gastgeber: Ludwig Boltzmann Institut für Altersforschung – SMZ–Ost (Donauspital), Festsaal mehr


Update Device Therapie

Bei Störungen der Erregungsbildung und Erregungsleitung im Rahmen einer Herzinsuffizienz können kardiale Resynchronisation (CRT) und der implantierte Cardioverter Defibrillator (AICD) die Mortalität und Morbidität positiv beeinflussen.   Welche Patienten davon profitieren, wurde im Rahmen des 6. Konsensusmeetings der Arbeitsgruppe für Herzinsuffizienz der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft vorgestellt. Von Univ.-Prof. Dr. Richard Pacher mehr


KOMMENTAR SPEZIAL Herzinsuffizienz

KOMMENTAR von Prim. Univ.-Prof. Dr. Herbert Frank, Landesklinikum Tulln mehr


Prophylaxe der Herzinsuffizienz

Infarktpatienten mit Herzinsuffizienz haben eine viermal schlechtere Prognose als solche ohne HI. Maßgeblich daran beteiligt sind die strukturellen Umbauvorgänge des Myokards, die möglichst frühzeitig unterbunden werden müssen. Von Dr. Michaela Schieder mehr


Initialtherapie der Herzinsuffizienz auch mit Betablocker vorteilhaft

Es gibt einige Gründe, Betablocker als First-Line-Drug zu verwenden. Metaanalysen zeigen, dass eine bis zu 35%ige Mortalitätsreduktion durch die Gabe On-Top erreicht werden kann. mehr


Pharmakotherapie bei Herzinsuffizienz

O.Univ.-Prof. Dr. Otmar Pachinger im Gespräch über den grundlegenden Wandel im Management der Herzinsuffizienz in den letzten Jahren. mehr


Der Patient mit terminaler Herzinsuffizienz

Eine große Zahl von Patienten befindet sich im terminalen Stadium einer Herzinsuffizienz mit hoher Morbidität und Mortaliät. Gerade diagnostische Unsicherheiten und zusätzliche Komplikationen machen die medikamentöse Behandlung schwierig. Von Prof. Dr. Georg Ertl mehr


Körperliche Aktivität beim älteren Patienten mit Herzinsuffizienz

Regelmäßiges körperliches Training führt zur Verbesserung der Belastungstoleranz, der Koordination und Muskelkraft und hilft so, Pflegebedürftigkeit und Hospitalisierung zu vermeiden. Bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz ist dadurch auch eine Reduktion der Gesamtmortalität erreichbar. Von Prof. Dr. Rainer Hambrecht mehr


Geld & Wirtschaft
NEWSTICKER

Schering verdiente 2005 mehr, Bayer will »gesünder« werden und Rituxan bei rheumatoider Arthritis (RA) mehr


Die Altersversorgung bei Ärzten

Um Ihr gewohntes Einkommen auch während des Ruhestands sichern zu können, ist eine optimale Gestaltung von gesetzlicher Pension, Leistung der Wohlfahrtskasse und zusätzlicher privater Vorsorge notwendig. mehr


CLICKTIPPS

Merck in den USA freigesprochen, Blutverdünner Exanta vom Markt genommen und Novartis bringt neues Hepatitis-B-Mittel mehr


Computer & Hightech
MEDMIX 03/2006: NEWSTICKER

Weltweit erste Serien-Mikropumpe, Neues OP-Verfahren bei HWS-Erkrankungen und Neuartige Platten bei Frakturen mehr


Beobachtungen unter dem Fluoreszenzmikroskop

Mit Fluoreszenz-Mikroskopen kann das molekulare Geschehen in lebenden Zellen beobachtet werden. Im Gewimmel von tausenden Proteinen wurde nun ein ganz spezielles Molekül entdeckt. mehr


CLICKTIPPS

Roboter passt sich dem Herzschlag an, Präzise Schmerztherapie mit High-Tech-Arm, Kleinstes Sieb der Welt und Altersschätzung der Opfer von Kinderpornographie mehr


»Chaos« Erleben

Wie soll eine fraktale oder selbstähnliche Struktur unserer Psyche, die das Erleben hervorbringt, ausschauen? Der unmittelbarste Repräsentant der Hirnaktivität ist die elektrische Aktivität, die wir mithilfe des EEG’s aufzeichnen können. Aus einem herkömmlichen EEG in Streifenform können wir eine uns interessierende Struktur aber nicht erkennen. Das so genannte 3DPEEG (Dreidimensionales Phasenraum-EEG) soll hier Abhilfe schaffen. Von Mag. Dr. Karl Hofmann, MAS mehr


E-Mail: Tipps & Tricks

Outlook Express: So ändern Sie Schriftart, Stil und Größe des Textes mehr


Lifestyle & Trends
NEWSTICKER

Signale des Bauchspecks, Nordic Walking – effektives Ganzkörpertraining und Gemüse gegen Krebs mehr


Lupinen – neue Proteinquelle

Produkte aus Lupinenmehl sind zur Vorbeugung von arteriosklerotischen Erkrankungen interessant und lösen weniger Allergien als Sojabohnen und Erdnüsse aus. mehr


CLICKTIPPS

Neuer EU-Standard für Sonnenschutzkleidung, Silbersocke für Diabetiker und Marte Meo – »Aus eigener Kraft« mehr


Design-Wettbewerb für multifunktionelle Pillenbox

Merck Österreich vergab erstmals Merck Kristall für medizinische Innovationen mehr


Glücklicher durch die Kraft der Farben

Besonders der Frühling bietet sich für farbige Kreationen auf dem Teller an.  Dabei ist buntes Obst und Gemüse ist nicht nur reich an Vitaminen, sondern hat auch positive Wirkung auf den Organismus. Von Alois Mattersberger mehr