Cremes und Lotionen in der kalten Jahreszeit

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Die richtige Auswahl an Cremes und Lotionen lindert auch in der kalten Jahreszeit die Beschwerden von Personen mit chronischen Hautkrankheiten.

Bekanntlich belastet die kalte Jahreszeit unsere Haut mehr als sonst. Dies gilt vor allem auch für Menschen mit chronischen Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Psoriasis. Glücklicherweise können die richtigen Cremes und Lotionen auch in hartnäckigen Fällen die Beschwerden lindern. Wobei man allerdings speziell bei entzündeter sowie trockener Haut bei der Anwendung einiges beachten muss.

 

Welche Cremes und Lotionen richtig sind und wie häufig man sie anwenden soll

Besonders für Patienten mit chronischen Hautkrankheiten ist es wichtig, dass sie jeweils die richtigen Cremes und Lotionen zum richtigen Zeitpunkt anwenden. Beispielsweise muss auch bei einem akut entzündlichen Schub die Haut gepflegt werden. Während sie sonst zwischen den Schüben von einer rückfettenden Pflege profitiert, sollten die Betroffenen im akuten Schub Cremes und Lotionen mit höherem Wasseranteil einsetzen. Wenn der behandelnde Arzt zusätzlich beispielsweise ein kortisonhaltiges Präparat verschreibt, so sollte man mit ihm oder auch dem Apotheker besprechen, welche Cremes und Lotionen für die individuelle Situation geeignet sind.

Betroffene Patienten sollten die für sie empfohlenen Cremes und Lotionen mindestens zweimal täglich oder häufiger einsetzen. Wenngleich das auch aufwendig ist, es lohnt sich dennoch. Denn durch die regelmäßige Pflege verbessert sich die Funktion der Hautbarriere, die bei Hautkrankheiten häufig gestört ist.

Deswegen sollten die Patienten eine adäquate Hautpflege in den Tagesablauf integrieren. Dazu muss man möglicherweise morgens etwas früher aufstehen sowie im Laufe des Tages auch die Pausen nutzen. Dadurch wird aus dem Eincremen ein festes Pflegeritual. Ein weiterer Tipp ist, dass man Cremes und Lotionen nicht zu sparsam anwenden sollte.

 

Was Betroffene vermeiden sollten

Hingegen sollten betroffene Patienten in der kalten Jahreszeit heiße Duschgängen und seifenhaltige Duschmittel eher selten einsetzen. Denn beides kann die Haut noch trockener machen. Stattdessen sollten sie Lotionen auf Wasserbasis nach der Reinigung gut auf die noch feuchte Haut auftragen. Im Gegensatz dazu lässt man fettreiche Cremes besser auf der abgetrockneten Haut einwirken

Diese allgemeinen Ratschläge bieten natürlich keine Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung und können keinen Arztbesuch ersetzen.


Quelle: Interview mit Dr. Matthias Wilken, Apotheker beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI),  – www.bpi.de

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