Cistrose für die Atemwege anwenden

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Die Cistrose – Zistrose – hat sich vor allem zur Unterstützung der Atemwege bewährt – z.B. ein mit Cistus incanus zubereiteter Tee hilft im Kampf gegen Bakterien und Viren.

Der schwedische Naturforscher Carl von Linné, der im 18. Jahrhundert mit der bekannten binären Nomenklatur die Grundlagen des modernen botanischen und zoologischen Klassifikationsschemas ((Taxonomie) geschaffen hatte, vermutete, dass die biblische »Rose von Scharon« (Blütenpflanzen, die sich beim Menschen größter Wertschätzung erfreuten – der englische Mädchenname Sharon kommt übrigens daher) eine Art der Cistrose war.

Allen voran in Griechenland aber auch in anderen Mittelmeerländern ist die etwa einen Meter hohe Blütenpflanze Cistrose (Zistrose) zu finden. Laut einiger Literaturquellen aus dem Harz der Cistrose – wie aus dem Harz von Balsamgewächsen, den so genannten Myrrhebäumen – ebenfalls Myrrhe gewonnen werden. Das Harz der Citrose wird aber am häufigsten Ladanum bezeichnet.

 

Wirkungen der Cistrose auf die Atemwege

Die Cistrose – oder Zistrose, lateinisch Cistus, in derer großen Familie zahlreiche Arten vorkommen – wird in den mediterranen Ländern als traditionelle Heilpflanze seit vielen Jahrhunderten – bis zurück in die Antike – gegen Erkältung eingesetzt – hier steht vor allem die Cistus incanus im Blickpunkt.

Die Cistrose-Art Cistus Incanus als Zitrose-Tee angewendet

Um gegen Erkältung, grippale Infekte & Co aber auch umvorbeugend zur Unterstützung der Atemwege und des Immunsystems starke Wirkungen zeigen zu können, sollte die Cistrose in Form der Cistus incanus in Teeform täglich in ausreichender Menge angewendet werden. Es empfiehlt sich zumindest 1 Liter Zitrose-Tee am Tag. Dazu sollte man einen gehäufte Eßlöffel Zitrose-Tee Cistus Incanus mit einem Liter siedenden Wasser übergießen und ungefähr 10 Minuten ziehen lassen.

Die in der Cistrose enthaltenen Polyphenole sollen einerseits antioxidativ und somit als Radikalfänger wirken, andererseits aber auch starke antivirale und antibakterielle Effekte zeigen und selbst gegen Pilzinfektionen wirken. Die Zistrose-Art Cistus incanus ist für den extrem hohen Polyphenole-Gehalt bekannt. Polyphenole sind aromatische Kohlenstoffverbindungen, die antioxidativ wirken, Flavonoide ist die größte bekannte Subgruppe der Polyphenole.

Cistrose gegen Grippeviren

Die üblichen antiviral wirkenden Substanzen gegen Grippeviren bekämpfen die Erreger meist direkt, oft kommt es sehr bald zu Resistenzen. Effektiver könnte hier die antiviral wirksame Substanz Cistus052 – ein Pflanzenextrakt aus der Cistrose – sein, die breit wirksam ist und auch gegen neu auftretende Erreger wirkt und den Eintritt der Viren in die Körperzellen verhindert (eben auch keine Resistenzen auslöst). In dahingehenden Untersuchungen mit Citrose behandelter Zellkulturen zeigten sich geringere Konzentrationen von Grippeviren. In einer 2009 veröffentlichten randomisierten Placebo-kontrollierten Studie von Kalus et al. mit 160 Patienten mit Infektionen der oberen Atemwege betätigte sich dann, dass die Anwendung von Cistus052 die Symptome deutlich verbesserte.

Aus der Zistrose-Art Cistus ladanifer wird übrigens beispielsweise auch ein ätherisches Öl mit einem weichen, honigartigen Duft gewonnen, das beruhigend und stärkend zur Meditation angewendet werden soll. Auch dabei steht die Unterstützung der Atmung im Vordergrund.

Quelle und weitere Informationen:

http://zmbe.uni-muenster.de/institutes/imv/pics/cystus_slides.pdf

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