Ayurveda ins Rampenlicht gerückt

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Ayurveda ist weltweit eine der ältesten, ganzheitlichen Heilmethoden, die vor Tausenden von Jahren in Indien entwickelt wurde und den ganzen Körper miteinbezieht.

Die Ayurveda-Medizin – kurz Ayurveda genannt – ist weltweit eine der ältesten ganzheitlichen – den ganzen Körper miteinbeziehenden – Heilmethoden. Sie wurde vor Tausenden von Jahren in Indien entwickelt.

Ayurveda basiert auf der Überzeugung, dass Gesundheit und Wohlbefinden auf einem empfindlichen Gleichgewicht von Geist, Körper und Geist beruhen. Der primäre Schwerpunkt von Ayurveda ist die Erhaltung der Gesundheit, die Vermeidung schwerer Krankheiten. Aber bei bestimmten Gesundheitsproblemen kann durchaus auch eine Behandlung empfohlen werden. In den USA gilt Ayurveda als Form der komplementären und alternativen Medizin (CAM).

 

Ayurveda und seine Konzepte

Nach ayurvedischer Lehre ist alles in unserem Universum – lebend oder nicht – miteinander verbunden. Der optimale Gesundheitszustand ist erreicht, wenn sich Verstand, Körper und Geist in Harmonie mit dem Universum befinden. Eine Störung dieser Harmonie kann zu angegriffener Gesundheit und zu Krankheiten führen.

Die Anhänger von Ayurveda meinen, dass alles, was das körperliche, geistige oder emotionale Wohlbefinden beeinflusst, auch das Gleichgewicht mit dem Universum stören könnte.

Zu diesen Störungen zählen

  • Genetisch vererbte oder bei der Geburt aufgetretene Fehler,
  • Verletzungen,
  • abnorme Ausprägungen der Jahreszeiten
  • das Lebensalter
  • übermäßige Stressbelastung

Der Beitrag zeigt, was der Körper alles tut, um die Gesundheit zu erhalten und die einzigartigen physischen und psychischen Eigenschaften kombiniert, um sich in einen ausgeglichenen und kraftvollen Zustand des Prakriti (im Einklang mit dem wahren Selbst, der innersten Natur) zu versetzen. Man nimmt an, dass dieses Prakriti für das ganze Leben anhalten sollte. Jedoch kann es der individuelle Stoffwechsel beeinflussen.

Jeder Mensch wird aus einer Kombination der fünf grundlegenden Elemente geformt, die man im Universum findet:

  • Raum/Äther
  • Luft
  • Feuer
  • Wasser
  • Erde

Diese 5 großen Elemente verbinden sich im menschlichen Körper zu den drei Lebens- oder Grundenergien, Doshas (Fehlerpotential) genannt. Sie steuern die Körperfunktionen. Die drei Doshas sind:

  • Vata (Raum, Luft und Äther – das Bewegungsprinzip)
  • Pitta (Feuer und Wasser- das Stoffwechselprinzip)
  • Kapha (Wasser und Erde – das Strukturprinzip)

Jeder Mensch bekommt eine einzigartige Kombination dieser drei Doshas vererbt. Ein Dosha ist in der Regel dominant. Jedes Dosha steuert eine andere Körperfunktion. Es wird angenommen, dass das Krankheitsrisiko vom Gleichgewicht der Doshas abhängt.

 

Vata – das Prinzip der Bewegung bei Ayurveda

Vata (Raum, Luft und Äther) wird für die mächtigste aller drei Doshas gehalten. Es steuert sehr grundlegende Körperfunktionen, wie zum Beispiel die Zellteilung.

Es steuert auch den Verstand, die Atmung, den Blutkreislauf, die Herzfunktion und die Ausscheidung von Abfallstoffen durch den Darm.

Störfaktoren für dieses Dosha sind

  • der Konsum von Trockenfrüchten,
  • zu kurze Abstände zwischen den Mahlzeiten,
  • Angst,
  • Kummer und
  • zu wenig Schlaf.

Wenn Vata als Hauptenergie auftritt, dann kann es eher zu

  • Angst,
  • Asthma,
  • Herzerkrankungen,
  • Erkrankungen des Nervensystems,
  • Rheumatoide Arthritis und
  • Hautproblemen

kommen.

 

Pitta – das Umwandlungsprinzip

Pitta (Feuer und Wasser) ist für alle Umwandlungsprozesse im Körper verantwortlich: Nahrungsaufspaltung, Abbaustoffwechsel, Energiegewinnung, Temperaturregulation, Sehvermögen, Hunger und Durst.

Störfaktoren für dieses Dosha sind:

  • der Konsum saurer oder scharfer Nahrungsmittel
  • Übermüdigkeit
  • zu viel Zeit in der Sonne

Wenn Pitta als Hauptenergie auftritt, dann kann es eher zu

  • Ärger und negativen Emotionen,
  • Morbus Crohn,
  • Herzerkrankungen,
  • Sodbrennen,
  • Bluthochdruck und
  • Infektionen kommen.

 

Kapha – das Stabilitätsprinzip

Kapha (Wasser und Erde) ist verantwortlich für Immunkraft, Aufbaustoffwechsel, Potenz, Muskelwachstum, Körperkraft und Stabilität, Ölen/Fetten (der Körpergewebe) sowie Schmierung (der Gelenke).

Störfaktoren für dieses Dosha sind

  • Tagsüber schlafen
  • Essen, nachdem Ihr Magen voll ist
  • übermäßiger Konsum von salz- oder wasserhaltigen Nahrungsmitteln
  • Konsum von zu vielen Süßspeisen
  • Habgier

Übermäßiges Kapha führt eher zu

  • Asthma und anderen Atmungsstörungen,
  • Tumorerkrankungen,
  • Diabetes,
  • Übelkeit nach dem Essen.

 

Die Ayurveda-Behandlung

Die Behandlung hängt vom Gleichgewicht des individuellen Prakritis und des primären Doshas ab.

Ein Hauptziel der ayurvedischen Medizin ist es, den Körper von unverdauten Nahrungsbestandteilen (ama), die an der Innenseite des Körpers „kleben“ und ihn krank machen, zu reinigen. Dieser Reinigungsprozess wird Panchakarma genannt. Durch ihn werden die Symptome reduziert und die Harmonie und Ausgeglichenheit wieder hergestellt.

Zum Panchakarma können

  • Blutreinigung (entweder durch Aderlass oder durch spezielle Teesorten),
  • Massage,
  • Naseneinläufe mit medizinischen Ölen,
  • Anwendung von Brechmitteln sowie
  • die Verwendung von Einläufen und/oder Abführmitteln zur Darmreinigung gehören.

Durch weitere Behandlungsmethoden können auch das Gleichgewicht wiederhergestellt, die psychische Heilung verbessert, die Immunität gesteigert und die Symptome reduziert werden.

Zu den häufigsten Behandlungsmethoden der Ayurveda-Medizin zählen:

  • Aromatherapie,
  • Atemübungen,
  • Ernährungsänderung,
  • Anwendung von Kräutern, Vitaminen, Mineralien und Metallen,
  • pflanzlichen Ölen und Gewürzen,
  • Änderungen des Lebensstils,
  • Meditation,
  • Dehnen

 

Studien über die Ayurveda-Medizin

Einige Untersuchungen bewiesen die Wirksamkeit von Meditation bei der Stresslinderung und haben eine Verringerung der Risikofaktoren für Herzerkrankungen gezeigt. Andere Studien beschäftigen sich mit der Wirksamkeit von ayurvedischen Kräutern bei der Behandlung von Krebs.

Die Wirkung von Behandlungen mit ayurvedischen Kräutern ist aber auch bei einer Vielzahl von anderen Erkrankungen untersucht worden. Ein gutes Beispiel ist Ashwagandha (Withania somnifera – auch Schlafbeere oder Winterkrische genannt), dem man eine antidepressive, angstlösende und wahrscheinlich antikanzerogene Wirkung nachsagt.

Vor kurzem haben Wissenschaftler berichtet, dass Ayurveda Hilfe bei der Bekämpfung von Übergewicht und Diabetes bieten kann. Doch ein Cochrane-Review befand, dass es zu wenig Beweise gibt, um Ayurveda für die routinemäßige Behandlung von Diabetes empfehlen zu können.

 

Was ist Ayurveda?

Von vielen Gelehrten als die älteste Heilkunst gehalten, ist Ayurveda ein ganzheitlicher Behandlungsansatz der entwickelt wurde, um Menschen ein langes, gesundes und ausgewogenes Leben zu verschaffen. Der Begriff Ayurveda kommt aus dem Sanskrit. Er setzt sich aus den Wörtern „Ayus“ (Leben oder Lebensspanne) und „Veda“ (Wissen) also „Das Wissen vom Leben“, zusammen. Es wird in Indien seit mindestens 5.000 Jahren praktiziert und ist erst vor kurzem in den westlichen Kulturen populär geworden. Das Grundprinzip des Ayurveda ist die Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten, die durch die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts von Körper, Geist und Bewusstsein durch richtige Ernährung, richtige Lebensgewohnheiten (Lifestyle) sowie pflanzliche Heilmittel erreicht werden soll.

Es gibt zwei Haupttypen: traditionelles und Maharishi Ayurveda. Maharishi Ayurveda ist eine Version des traditionellen Ayurveda basierend auf Übersetzungen aus den klassischen Texten von Maharishi Mahesh Yogi.

Beide Arten von Ayurveda-Praktikern halten sich an:

  • das Verschreiben von Kräutern,
  • den Glauben, dass Krankheit aus einem Ungleichgewicht der Doshas (Grundenergiearten) resultiert und
  • der Anwendung vieler gleicher Heilmittel für die Behandlung von Krankheiten

Maharishi Ayurveda betont die Rolle des höchsten Bewusstsein bei der Erhaltung der Gesundheit und fördert die Transzendentale Meditation (TM) als eine Möglichkeit, das reine Bewusstsein des Universums zu erfahren. Es unterstreicht auch den Ausdruck positiver Emotionen und die Notwendigkeit, das Leben mit den natürlichen Rhythmen des Körpers abzustimmen.

 

Wie funktioniert das?

Nach ayurvedischer Überzeugung, hat jeder Mensch – wie jede Person unverwechselbare Fingerabdrücke – ein charakteristisches Energiemuster. Eine individuelle Kombination aus körperlichen, geistigen und emotionalen Eigenschaften. Ayurveda-Praktiker glauben auch, es sind in jedem Menschen drei grundlegende Energiearten – Doshas –​​ vorhanden:

  • Vata – steuert wichtige Körperfunktionen (Bewegung) wie Blutkreislauf, Atmung und Herzschlag. Wenn Vata ausgeglichen ist, führt es zu Kreativität und Vitalität. Ist es aus dem Gleichgewicht, produziert es Furcht und Angst.
  • Pitta – steuert die Stoffwechselsysteme, wie Verdauung, Absorption, Ernährung und Temperatur. Im Gleichgewicht, führt Pitta zu Zufriedenheit und Intelligenz. Aus dem Gleichgewicht, kann Pitta Geschwüre verursachen und Wut erzeugen.
  • Kapha – steuert das Wachsen im Körper. Es liefert Wasser für alle Körperteile, befeuchtet die Haut, und „wartet“ das Immunsystem. Im Gleichgewicht führt Kapha zu Liebe und Vergebung. Aus dem Gleichgewicht, führt Kapha zu Unsicherheit und Neid.

Jeder hat Vata, Pitta und Kapha. Aber in der Regel sind die Nr. 1 oder 2 dominant. Aber viele Dinge, wie Stress, ungesunde Ernährung, das Wetter, und angespannte familiäre Beziehungen, können die Energiebilanz stören. Diese Störung zeigt sich als Krankheit. Ayurveda-Praktiker verschreiben dann Behandlungen, um die Doshas wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Aus westlicher medizinischer Sicht scheint Stressabbau eine der Möglichkeiten zu sein, mit denen Ayurveda arbeitet, um im Kampf gegen Krankheiten zu helfen. Beispielsweise haben Studien festgestellt, dass die Transzendentale Meditation (TM), eine Komponente von Maharishi Ayurveda, Angst senken kann. Andere Studien haben festgestellt, dass Ayurveda die Blutdruck- und die Cholesterinwerte senkt, den Alterungsprozess verlangsamt und die Genesung von Krankheiten beschleunigt. Viele Kräuter, die in der ayurvedischen Medizin verwendet werden, haben eine antioxidative Wirkung. Das heißt, sie können vor langdauernden Krankheiten wie Herzerkrankungen und Arthritis schützen. Viele Ayurveda-Praktiker schwören auch auf eine vegetarische Ernährung. Man glaubt, dass diese besser für das Herz ist, als Ernährung, die rotes Fleisch enthält.

 

Was soll ich von einer Ayurveda-Behandlung erwarten?

Ayurveda-Behandlung konzentriert sich auf die Neugewichtung der Doshas. Bei Ihrem ersten Besuch, wird der Arzt eine detaillierte Krankengeschichte aufnehmen. Dabei überprüft er den Puls, befühlt den Bauch, untersucht die Zunge, die Augen, die Nägel und die Haut und lauscht dem Klang der Stimme. Der Praktiker wird Sie auch bitten, Fragen zu Ihrer allgemeinen Gesundheit zu beantworten. Ein besonderer Augenmerk wird dabei auf den Lebensstil, die Ernährungsgewohnheiten und die Lebensumgebung gelegt werden. Der Praktiker wird dann Möglichkeiten vorschlagen, das natürliche Dosha-Gleichgewicht wiederherzustellen. Meistens wird dies eine Änderung des Lebensstils, insbesondere der Ernährung sein. Praktiker können auf mehr als 20 Arten der Behandlung zurückgreifen.

Die am häufigsten verschriebenen umfassen:

  • Pranayama – Atemübungen (helfen, um sich zu beruhigen).
  • Abhyanga – Einreiben der Haut mit Kräuteröl (fördert die Durchblutung und zieht durch die Haut Giftstoffe aus dem Körper).
  • Rasayana – die Verwendung von Mantras (wiederholte Wörter oder Sätze) während der Meditation kombiniert mit bestimmten Kräutern zur Verjüngung.
  • Yoga – die Kombination von Pranayama, Bewegung und Meditation. Yoga hat sich bei der Anregung von Kreislauf und Verdauung bewährt. Außerdem senkt es den Blutdruck und den Cholesterinspiegel und reduziert Angst und chronische Schmerzen.
  • Pancha Karma – Reinigung des Körpers, um ihn zu entschlacken sowie den Cholesterinspiegel zu senken. Dabei kommen schweißtreibende, stuhlfördernde und sogar Brechreiz fördernde Methoden zur Anwendung, um den Körper von Giftstoffen zu befreien.
  • Pflanzliche Arzneimittel – die verschriebenen Kräuter stellen das Dosha-Gleichgewicht wieder her.

 

Wofür eignet sich Ayurveda?

Das Ziel der ayurvedischen Medizin ist es, Krankheiten zu verhindern. Studien haben gezeigt, dass Ayurveda z.B. wirksam bei der Risikoreduzierung von Herzerkrankungen helfen kann. In einer dieser Studien wurde z.B. festgestellt, dass Ayurveda dabei half, die Verdickung der Arterienwände zu reduzieren. Diese, als Arteriosklerose bekannte, langsame und komplexe Erkrankung, bei der sich Cholesterin, Fette und andere Stoffe (Plaque) an der inneren Auskleidung der Arterie ansammeln, kann zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen.

Die Kombination von Yoga mit bestimmten ayurvedischen pflanzlichen Heilmitteln, kann Schmerzen und Behinderungen bei Menschen mit chronischen Schmerzzuständen, wie Arthritis und Fibromyalgie, reduzieren.

Eine Reihe von ayurvedischen pflanzlichen Heilmitteln sind bereits untersucht worden, wenn auch qualitativ hochwertige Studien fehlen. Zum Beispiel Guggul (Indische Myrrhe – Commiphora Mukul), eine traditionelle ayurvedische Heilpflanze zur Behandlung von hohen Cholesterinwerten, ist in Indien weit verbreitet. Sie scheint die Produktion von Cholesterin in der Leber zu blockieren und damit die Senkung des Cholesterinspiegels zu begünstigen. Bockshornkleesamen (Trigonella foenum graecum) können das „schlechte“ Cholesterin (LDL) und die Triglyceride (Blutfette) senken und die „guten“ Cholesterinwerte (HDL) erhöhen. Dieser Effekt beruht auf der Fähigkeit, die Cholesterinaufnahme im Darm zu vermindern. Dies kann auf den hohen Fasergehalt der Samen zurückgeführt werden. Der hohe Fasergehalt von Bockshornkleesamen könnte auch bei der Kontrolle der Blutzuckerwerte bei Diabetes helfen,

Viele ayurvedische Kräuter wurden bei der Behandlung von anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen untersucht:

  • Alzheimer
  • Angst
  • Asthma
  • Krebs
  • Demenz
  • Dysmenorrhoe (schmerzhafte Menstruation)
  • Herpes
  • Bluthochdruck
  • Parkinson-Krankheit
  • Perimenopausale Probleme
  • Prämenstruelles Syndroms (PMS)

Ayurvedische Kräuter in Kombination mit herkömmlichen Medikamenten können auch hilfreich sein bei:

  • Akne
  • Chronische Obstipation
  • Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS)
  • Reizdarmsyndrom (IBS)
  • Fettleibigkeit
  • Uterusmyomen

 

Gibt es Risiken?

Bei den meisten Ayurveda-Therapien, wie Pranayama und Rasayana, ist es unwahrscheinlich, dass sie negative Nebenwirkungen bei Menschen, die psychisch gesund sind, haben. Menschen mit schweren psychischen Problemen können von diesen Therapien profitieren. Aber sie sollten nur unter Anleitung eines erfahrenen Psychiaters oder Psychologen erfolgen.

Ayurveda-Kräuter können mit Medikamenten interagieren. Wie alle Kräuter, können sie nicht bei jedem Menschen wirken. Sprechen Sie also mit Ihrem Arzt. Zusätzlich wurden durch Schwermetalle wie Blei und Quecksilber, einige ayurvedische Kräuterergänzungen kontaminiert. Konsultieren Sie Ihren Arzt, was die Auswahl der Qualität betrifft und bevor Sie überhaupt Ayurveda versuchen. Vor allem wenn Sie Medikamente einnehmen oder an eine spezielle Diät einhalten müssen (bei Diabetes, zum Beispiel).

Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA warnte vor ayurvedischen Medikamenten. Die FDA hat übrigens davor gewarnt, dass ein Fünftel der ayurvedischen Medikamente giftige Metalle (Blei, Quecksilber und Arsen) enthalten könnte. Eine Studie – veröffentlicht im The Journal of the American Medical Association – stellte fest, dass in mehreren in Indien hergestellten ayurvedischen Produkten „der Blei- und/oder Quecksilberanteil 100 bis 100.000 Mal größer als die akzeptable Grenze sein könnte.“ Blei, Quecksilber und Arsen sind Schwermetalle. Sie können – besonders bei Kindern – lebensbedrohliche Krankheiten verursachen.

Informieren Sie sich daher immer über Ihre Ärzte, über Medikamente, die Sie einnehmen, einschließlich Kräutern, Nahrungsergänzungsmitteln, Mineralstoffen, Gewürzen und anderen Produkten. Manchmal können sich auch Wechselwirkungen einstellen, wodurch sich ernsthafte gesundheitliche Probleme ergeben können.

In der Ordination beim Ayurveda-Arzt

Beim ersten Besuch wird der Ayurveda-Arzt versuchen, das primäre Dosha des Patienten und das innere Gleichgewicht zu bestimmen. Dies umfasst die Gewichtskontrolle, Urin- und Stuhlkontrolle, das Fühlen des Pulses (jeder Dosha hat theoretisch einen einzigartigen Pulsschzlag), Sprach- und Stimmkontrolle, Untersuchung der Augen, Zähne, der Zunge und der Haut.

Zu folgenden Themen sollte der Patient Fragen beantworten:

  • Wie schnell erholt sich der Patient von Krankheiten
  • Gewohnheiten
  • Ernährungsgewohnheiten
  • Lifestyle
  • Medizinische Geschichte, einschließlich der jüngsten Krankheiten

Weitere Informationen: http://www.ayurveda-verband.eu/ayurveda/grundlagen/

Weitere Informationen: https://umm.edu/health/medical/altmed/treatment/ayurveda

http://www.webmd.com/balance/guide/ayurvedic-treatments

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Manfred Karner

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