Argumente der Impfgegner begegnen

0

Argumente der Impfgegner rücken immer wieder Sorgen über die Sicherheit von Impfstoffen sowie mögliche Nebenwirkungen in den Vordergrund.

Impfen ist die wichtigste prophylaktische Maßnahme gegen Infektionen: Da die große Wirksamkeit von Impfungen einen starken Rückgang der Infektionserkrankungen bewirkt hat, sind die schrecklichen Erkrankungsbilder aus unserem Bewusstsein verschwunden und es treten – ungerechtfertigterweise – immer wieder Bedenken der Impfgegner über die Sicherheit der Impfstoffe in den Vordergrund.

 

Lebensverlängerung durch Impfen

Keine andere Maßnahme der modernen Medizin hat mehr zur Lebensverlängerung beigetragen als das Impfen. Neben der Ausrottung der Pocken 1978 – die Seuche, die wie keine andere immer wieder riesige Teile der Menschheit dahingerafft hat – sind die großen Seuchen des vergangenen Jahrhunderts durch die Einführung der Schutzimpfungen in der westlichen Welt praktisch verschwunden. Große Teile der Welt sind frei von Kinderlähmung, Diphtherie, Tetanus und invasiven Infektionen durch Hämophilus influenzae Typ B. In Ländern wie den USA und Finnland gibt es keine eigenen Masern­fälle mehr.

Die hohe Wirksamkeit von Impfungen hat nun aber zur Folge, dass die Bevölkerung die zu verhütenden Infektionserkrankungen immer weniger als Bedrohung empfindet und Sorgen über die Sicherheit von Impfstoffen bzw. mögliche Nebenwirkungen in den Vordergrund treten. Dem wurde von Seiten der Schulmedizin durch Schaff­ung eigener Institute und riesiger Datenbanken zur Erfassung von Impfnebenwirkungen Rechnung getragen. Die Ergebnisse wurden in zahllosen großen Studien veröffentlicht und belegen eindruck­svoll den großen Nutzen aller derzeit empfohlenen Impfungen.

Die harten Fakten können jedoch viele Menschen nicht mehr vom großen Nutzen des Impfens über­zeugen, da organisierte Impfgegner und wiederholte Medienberichte durch vermeintliche Argumente gegen Impfungen die Menschen stark ver­unsichern.

Während man aggressive Impfgegner in den seltensten Fällen von der Unrichtigkeit ihrer Einstellung überzeugen kann, ist es jedoch wichtig, dass die verunsicherte Bevölkerung wiederholt über die enormen Vorteile des Impfens aufgeklärt wird. Infektionserkrankungen treffen nicht jeden. Aber in einer großen ungeimpften Gruppe finden sie mit absoluter Regelmäßigkeit immer ihre Opfer.

 

Impfgegner: ­»Organisierte ­Verunsicherung«

Impfgegner sind in eigenen Vereinen organisiert und treten mit regelmäßiger Vortragstätigkeit, durch Verfassen eigener Bücher und Zeitschriften und durch Erstellung eigener Homepages sektenartig mit falschen Argumenten an die Öffentlichkeit.

Um besser zu verstehen, warum radikale Impfgegner immer wieder Anhänger finden, habe ich einen »Kurs« eines solchen »Experten«, der leider auch promovierter Mediziner ist, besucht. Ich habe mich anfangs nicht als Arzt zu erkennen gegeben und habe mir etwa zwei Stunden lang – mit sehr großer Überwindung und ohne mich zu Wort zu melden – Lügen, absoluten medizinischen Unsinn und massenweise Anschuldigungen gegen die Schulmedizin angehört. Der selbsternannte »Guru« versuchte seine Zuhörer primär, aber nicht nur mit Angriffen gegen die Schulmedizin und »Berichten« über negative Auswirkungen des Impfens, sondern auch mit einer positiven Botschaft zu überzeugen: „Krankheiten sind natürlich und etwas Positives. Die Betrachtung der Krankheit als etwas Positives entspricht der Harmonie mit der Natur und diese positiven Gedanken schützen vor allen wirklich schweren Erkrankungen. Schwere Erkrankungen treten nicht auf, wenn der Mensch mit der Natur im Einklang lebt.“ Solche Gedanken sind für jeden Arzt, der im klinischen Alltag mit schweren Infektionserkrankungen konfrontiert ist, blanker Unsinn und verursachen Aggressionen gegenüber einer derart vorgetragenen Dummheit.

 

Argument der Impfgegner: „Impfen wirkt nicht.“

Die Irrationalität diese Argumentes beweist eindeutig der Rückgang der Masern­erkrankungen in den USA. In den Jahren 1958–1962 wurden in den USA durchschnittlich 503.282 Masernfälle pro Jahr beobachtet. Nach der Einführung der Masernimpfung im Jahre 1963 wurden im Jahre 2001 nur mehr 116 Fälle registriert. Das entspricht einer Häufigkeitsreduktion von 99,98%, wobei molekulargenetische Untersuchungen darauf hinweisen, dass alle 116 Fälle vom Ausland importiert worden waren.

 

Argument der Impfgegner: „Der Rückgang der Infektionskrankheiten ist nicht die Folge des Impfens, sondern der besseren Lebensumstände wie z.B. der besseren Ernährung und der besseren hygienischen Verhältnisse.“

Neben dem oben genannten Beispiel, das diese Behauptung ohnehin ad absurdum führt, möchte ich zwei weitere Beispiele der Wirksamkeit von Impfungen anführen. Beide stammen aus den letzten Jahren, also aus einer Zeit, wo Veränderungen der Lebensumstände, Ernährung und Hygiene sicher keinen Einfluss auf das Verschwinden von Infektionserkrankungen gehabt haben können. Die ersten Daten stammen aus unseren eigenen Untersuchungen über den Einfluss der Impfung gegen die Frühsommer­meningoenzephalitis (FSME) auf die Häufigkeit dieser Erkrankung bei steirischen Kindern. Vor Einführung der FSME-Impfung hatten wir etwa 10 bis 25 Erkrankungsfälle pro Jahr. Nach der Einführung der generellen FSME-Impfung im Jahre 1984 gingen die Erkrankungsfälle in den Jahren 1987 bis 1992 auf 2 bis 5 und ab 1993 auf 0 bis 1 pro Jahr zurück. Von allen 109 Erkrankungsfällen, die im ganzen Zeitraum der Studie zwischen 1980 und 2000 bei uns beobachtet worden sind, waren 106 vollkommen ungeimpft und 3 unvollständig geimpft.

Im Gegensatz zur etwa 95% Durchimpfungsrate gegen FSME bei steirischen Schulkindern war also kein einziges erkranktes Kind ausreichend gegen FSME geimpft. In unserem Nachbarland Slowenien, das die gleichen klimatischen und sozioökonischen Bedingungen wie die Steiermark aufweist, werden weiterhin zwischen 15 und 25 FSME-Erkrankungen bei Kindern pro Jahr beobachtet. Die Durchimpfungsrate gegen FSME liegt bei slowenischen Kindern unter 5%. Das zweite Beispiel ist die Einführung der Konjugatimpfstoffe gegen Meningokokken der Gruppe C in England im Jahre 1999. Vor dieser Zeit wurden in England über 800 Erkrankungsfälle der Gruppe C und über 1.100 der Gruppe B beobachtet. Nach der Einführung der Meningokokkenimpfung gegen C fiel die Häufigkeit der C-Fälle auf unter 200/Jahr. Erwartungsgemäß wurde die Häufigkeit der B-Fälle, gegen die es noch keine Impfung gibt, nicht beeinflusst. Man schätzt, dass man sich in England durch die Meningokokken-Impfaktion jährlich 150 Todesopfer erspart.

 

Argument der Impfgegner: „Es ist nicht mehr notwendig gegen Erkrankungen, die wir nicht mehr sehen, wie Diphtherie und Kinderlähmung, zu impfen, da damit nur Nebenwirkungen und Gefahren verbunden sind.“

Diesem fatalen Irrtum der Impfgegner widerspricht die Rückkehr der Diphtherie in der ehemaligen Sowjetunion. Bei der Schutzwirkung von Impfungen werden der Individualschutz und die Herdenimmunität unterschieden. Der Individualschutz ist die Schutzwirkung einer Impfung für die geimpfte Person. Infektionserkrankungen, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden – wie beispielsweise die FSME – können nur auf diese Weise verhindert werden. Herdenimmunität ist der Schutz vor einer Infektionserkrankung durch Impfung anderer Personen, wodurch das Ansteckungsrisiko reduziert wird. Beispielsweise kann ein leukämiekrankes Kind während einer Chemotherapie keine Antikörper gegen das Masernvirus bilden. Deswegen ist es absolut notwendig, dass alle Kontaktpersonen in der Umgebung dieses Kindes eine Immunität gegen das Masernvirus besitzen. Bei einer ausreichend hohen Durchimpfungsrate gegen Erkrankungen, die nur von Mensch zu Mensch übertragen werden, kommt es zum Rück­gang von Neuinfektionen und in weiterer Folge zum Verschwinden des Erregers. Hier ist nun anzumerken, dass in der Verbreitung vieler Infektionserkrankungen Kinder eine besondere Rolle spielen. Kleinkinder und Schulkinder leben bekanntlich in größeren Gemeinschaften wie Kindergartengruppen und Schulklassen und sind wegen des besonders engen und dauernden Kontaktes untereinander die Hauptüberträger von Grippe, Masern, Mumps, Röteln und Schafblattern.

Was passiert, wenn die Durchimpfungsrate in der Bevölkerung gegen eine auf der Welt noch nicht ausgerottete Erkrankung zu weit absinkt, zeigt eindrucksvoll das erwähnte Beispiel der Diphtherieepidemie in der ehemaligen Sowjetunion. 1958/59 wurde dort die Impfung gegen Diphtherie eingeführt. 1963 konnte die Häufigkeit der Diphtherie um über 90% reduziert werden. 1976 wurden in der ganzen Sowjet­union nur mehr 168 Fälle beobachtet. Die Durchimpfungsrate lag zwischen 1960 und 1980 bei Kindern über 90%. Ab 1980, mit der zunehmenden Liberalisierung und Freiheit in der Sowjetunion, wurde die Diskussion über Nebenwirkungen der Keuchhustenimpfung vom Westen übernommen und die staatlich verordneten Impfungen kamen immer mehr in Misskredit. Als Folge der neuen Freiheit gegen den Staat kam es zu regelrechten Impfgegnerkampagnen. Das führte bei vielen Ärzten zu zunehmender Angst vor Nebenwirkungen und Klagen und es entstand eine lange Liste von irrationalen Kontra­indikationen gegen Impfungen. Zusätzlich wurde das primäre Immunisierungsschema gegen Diphtherie verändert. Man hat nicht mehr vier, sondern nur mehr drei Dosen verabreicht und hat die Dosis von 15 Einheiten auf 5 Einheiten verringert. 1986 wurde dann die Aussetzung der Auffrischungsimpfung zu Schuleintritt durchgeführt. Aus diesen Gründen fiel die Durchimpfungsrate bei den Kindern auf 50 bis 60%. In den nachfolgenden Jahren wurde von den heimkehrenden Soldaten aus Afghanistan die Diphtherie in die ehemalige Sowjetunion wieder eingeschleppt und es kam in den Jahren 1990 bis 1998 in allen Nachfolgestaaten der Sowjetunion zu riesigen Diphtherieepidemien – in den Jahren 1990 bis 1998 wurden 157.000 Erkrankungen und 5.000 Todesopfer an Diphtherie gezählt. Erst durch westliche Hilfe und der Wiedereinführung der alten Empfehlungen gelang es, diese Erkrankung wieder zurückzudrängen. Es wäre also ein fataler Irrtum, auch bei nahezu völligem Fehlen von Diphtherie, die Bevölkerung nicht mehr vor dieser Erkrankung zu schützen.

 

Impfgegner: „Schwerwiegende Nebenwirkungen der Impfungen sind gleich häufig oder weit häufiger als die Komplikationen der zu verhütenden Erkrankungen.“

Natürlich ist anzumerken, dass kein Impfstoff 100% wirksam und frei von jeglichen Nebenwirkungen ist. Der Nutzen aller derzeit in Österreich allgemein empfohlenen Impfungen ist aber um ein vielfaches größer als das Risiko einer schweren Nebenwirkung. In den letzten 20 Jahren haben wir bei uns auf der Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde in Graz keinen einzigen gesicherten schweren Impfschaden mit einem in Österreich empfohlenen Impfstoff beobachtet. Die letzten Impfschäden waren die Folge der Pocken- oder Tuberkuloseimpfung, die aber beide nicht mehr verwendet werden. Im Gegensatz dazu haben wir in den letzen 10 Jahren – trotz einer Durchimpfungsrate von teilweise über 90% – jeweils zwei Todesopfer an Masern und Keuchhusten gesehen. Dazu kommen noch einige Fälle von eitriger Meningitis durch Haemophilus influenzae Typ B, die teilweise schwerste bleibende Schäden, wie Taubheit, Anfallsleiden, Lähmungen und Entwicklungsverzögerungen davontrugen. Es ist natürlich von höchstem Interesse der Schulmedizin mögliche Nebenwirkungen von Impfungen zu erfassen. Hierzu gibt es einerseits genaue Vorschriften für die Zulassung eines Impfstoffes und andererseits eine Reihe von Erfassungssystemen, die am Markt befindliche Impfstoffe weiter auf Nebenwirkungen und Sicherheit testen. Ein zeitliches Zusammentreffen zweier Ereignisse kann ursächlich oder zufällig sein. Wenn beispielsweise Fälle von plötzlichem Kindstod nach Impfungen gemeldet werden, ist das deshalb, weil der plötzliche Kinds­tod genau dann am häufigsten auftritt, wenn die ersten Impfungen verabreicht werden (2. bis 4. Lebensmonat). Mehrere große Studien, die die Häufigkeit des plötzlichen Kindstodes zwischen Geimpften und Ungeimpften verglichen haben, haben bestätigt, dass der plötzliche Kindstod keine Folge der Schutzimpfungen ist. Ein Teil dieser Studien zeigte sogar, dass ein plötzlicher Kindstod unmittelbar nach einer Impfung seltener ist als zu erwarten wäre.

 

Impfgegner: „Für viele Impfungen ist in wissenschaftlichen Arbeiten belegt, dass sie zu schweren Nebenwirkungen führen.“

Es ist eine beliebte Vorgangsweise der Impfgegner Studien zu zitieren, die tatsächlich vermeintliche Nebenwirkungen von Impfungen beschrieben haben, die aber bereits widerlegt worden sind. So wurde neben dem oben genannten Beispiel des plötzlichen Kindstodes behauptet, dass die Masernimpfung zu Autismus und Morbus Crohn, dass die Impfung gegen Hämophilus influenzae Typ B zu Diabetes und die gegen Hepatitis B zu multipler Sklerose führe. In allen Fällen haben vielfach größere Folgestudien diese Behauptungen entweder nicht bestätigen können oder widerlegt.

 

Argument der Impfgegner: „Impfungen verhindern die für die Entwicklung des Immunsystems erforderlichen Krankheiten und sind deswegen schuld an der Zunahme der Allergien und Autoimmun­erkrankungen. Beispielsweise schützen durchgemachte Masern vor Asthma und Neurodermitis.“

Dieser Behauptung liegt das ­Unverständnis über die Hygiene­hypothese zugrunde. Diese besagt, dass die Zunahme von Allergien und Autoimmunerkrankungen in der westlichen Welt mit der verbesserten Hygiene und dem massiven Rückgang der schweren Infektionserkrankungen zusammenhängen. So kam es im Zeitraum von 1960 bis 2000 zu einer massiven Abnahme zahlreicher Infektionserkrankungen wie Masern, Mumps, Röteln, Tuberkulose und Hepatitis A, während Typ I-Diabetes, Multiple Sklerose, Morbus Crohn und Asthma bronchiale deutlich anstiegen. Tatsächlich lässt eine Vielzahl von Studien mit sehr verschiedenen Blickwinkeln kaum Zweifel offen, dass der Rückgang der Infektionserkrankungen und die Verbesserung der hygienischen Verhältnisse irgendwie mit der Zunahme von Allergien und Autoimmunerkrankungen zusammenhängen.

Zur Hypothese, dass durchgemachte Masern vor Asthma und Neurodermitits schützen sollen, zitieren Impfgegner meist eine Studie aus Guinea-Bissau in Zentralafrika. 1979 ist dort eine Masernepidemie aufgetreten und es konnten zwei Gruppen von Kindern gebildet werden: die einen hatten Masern durchgemacht und die anderen nicht, da sie gegen Masern geimpft worden sind. Die Patienten wurden mittels eines Hauttestes auf eine positive Allergiereaktion untersucht: von den Kindern, die Wildmasern durchgemacht hatten, hatten nur 17 von 133 (12,8%) einen positiven Hauttest, wohingegen bei den Ge­impften 33 von 129, (25,6%) positiv waren. Diese Daten wiesen also darauf hin, dass durchgemachte Masern vor Allergien schützen.

Da dieses Thema natürlich von hohem Interesse ist, wurde diese Fragestellung in mehreren weitaus größeren Studien untersucht.

Die Größte diese Folgestudien stammt aus Finnland und wurde im Jahre 2000 veröffentlicht. Man verglich die Häufigkeit von Asthma bronchiale, Ekzem und allergischer Rhinitis bei 20.690 Kindern, die Masern durchgemacht hatten mit 527.220, die keine Masern gehabt haben. In dieser Studie war aber bei den Kindern mit Masern die Häufigkeit für Ekzem um 32%, die für allergische Rhinitis um 41% und die für Asthma bronchiale um 67% erhöht. Es fand sich also in keinem Fall aber ein Hinweis dafür, dass Masern vor Allergien schützen.

Entsprechend der Hygienehypothese stellt man sich derzeit vor, dass das Immunsystem in den ersten Lebensmonaten Auseinandersetzungen mit fremden Organismen und Erregern erfahren muss und dadurch so geprägt wird, dass im späteren Alter keine Allergien oder auto­immunologischen Erkrankungen auftreten. Untersuchungen über die Verhütung von Asthma bronchiale und Neurodermitis deuten darauf hin, dass nicht die klassischen Infektionserkrankungen für diese Stimulierung verantwortlich sind, sondern entwicklungsgeschichtlich alte Antigene aus Exkrementen von Haustieren und die normale Darmflora.

Natürlich hat auch die Zahl der Infektionserkrankungen in der Verhinderung von Allergien und Autoimmunerkrankungen einen Stellenwert. Kinder haben aber im Durchschnitt sechs bis acht Infekte pro Jahr – also in den ersten sechs Lebensjahren 40 Infektionserkrankungen (dazu kommt noch eine bis dato unbekannte Zahl asymptomatischer Infektionen, die ohne Krankheitssymptome ablaufen, die aber im Labor durch Antikörperuntersuchungen leicht nachweisbar sind). Das Verschwinden von Masern, Mumps und Röteln hat nun deswegen keinen Einfluss auf den Anstieg von Allergien und Autoimmunerkrankungen, da diese Erkrankungen nur einen kleinen Teil aller Infektionserkrankungen eines Kindes darstellen. Zusätzlich treten die klassischen Kinderkrankheiten meistens in einem Lebensalter auf, wo die Prägung des Immunsystems schon erfolgt ist. Zusammenfassend zeigen die vorliegenden Daten eindeutig, dass das Impfen nicht für die Zunahme von Allergien oder Autoimmunerkrankungen verantwortlich ist. www.reisemed.at/impfung.html

Quelle: Argumente der Impfgegner. Univ.-Prof. Dr. Werner Zenz. MEDMIX 6/2006

Share.

About Author

Lena Abensberg

MEDMIX-Redaktion, AFCOM Digital Publishing Team

Comments are closed.