Ambulanter Alkoholentzug als guter Vorsatz fürs neue Jahr

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Ambulanter Alkoholentzug bringt Betroffenen professionelle Unterstützung, wobei sie zuhause bleiben können und nicht im Spital aufgenommen werden müssen.

Gerade wer jetzt gut Vorsätze hat und zukünftig dem Alkoholmissbrauch abschwören will, dem bietet ein ambulanter Alkoholentzug eine gute Alternative. Hier bieten Krankenhäuser nicht nur in der Silvesterzeit den Alkoholabhängigen Unterstützung, diesen guten Vorsatz in die Tat umzusetzen.

 

Problem Alkoholmissbrauch vor allem zum Jahreswechsel augenscheinlich

Millionen Menschen sind grundsätzlich in unseren Breiten alkoholkrank. Schließlich sterben Hunderttausende jährlich an den direkten Folgen des Alkoholmissbrauchs. Allerdings beginnt die Gefahr meistens schon viel früher. Denn noch viel viel mehr Menschen konsumieren Alkohol in sehr riskanten Mengen. Speziell solche Menschen sollten ihr Verhalten ändern, bevor eine schwer umkehrbare Alkoholkrankheit auftritt.

 

Ambulanter Alkoholentzug als wichtige Alternative

Alkoholabhängige, die Hilfe suchen, müssen nicht zwangsläufig einen Klinikaufenthalt machen. Verschiedene Krankenhäuser wie die Charité Berlin bieten vielen Betroffenen die Möglichkeit, dass ein Ambulanter Alkoholentzug die nötige Unterstützung bringt.

Ein Ambulanter Alkoholentzug hat vor allem den Vorteil, dass er Patient in seinem häuslichen Umfeld bleiben kann. Das ist wiederum oft wichtig fürs Wohlbefinden sowie auch für die soziale Akzeptanz. Dadurch kann dies letztendlich auch einer Stigmatisierung der Betroffenen entgegenwirken.

 

Herausforderungen und Verführungen im gewohnten Umfeld

Jedoch birgt gerade das Leben im gewohnten Umfeld auch beträchtliche Herausforderungen und Verführungen für die Patienten. Denn wenn Alkoholkranke weiter zuhause leben, gehen sie auch wieder eher ins Stammlokal nebst drohendem Alkoholkonsum. Deshalb ein ambulanter Alkoholentzug auch nicht jeden Patienten helfen.

Denn grundsätzlich ist auch ein stabiles Umfeld ist sehr wichtig. Dementsprechend können natürlich alkoholkranke Obdachlose oder schwerkranke Alkoholiker im Krankenhaus besser betreut werden.

 

Ambulanter Alkoholentzug in einer Alkoholambulanz

Zunächst untersuchen in der Alkoholambulanz Spezialisten die Betroffenen ausführlich. Denn damit können sie das jeweiligen Risikoprofil des Alkoholkranken feststellen. Schließlich beginnen die Experten erst dann startet mit der Behandlung sowie der körperlichen Entgiftung.

Dazu kommen die die Patienten täglich in die Alkoholambulanz. Prinzipiell erhalten sie dort nicht nur ärztliche, sondern auch psychologische Unterstützung. Gemeinsam mit den Patienten werden die tiefer liegenden Probleme erarbeitet, da die Sucht oft nur ein Symptom darstellt. Aber auch konkreten Probleme im Alltag werden tatkräftig gelöst.

Letztendlich helfen oft auch Sozialarbeiter den Betroffenen nach dem Alkoholentzug und vermitteln gegebenfalls notwendige Beratungsstellen sowie Selbsthilfegruppen. Grundsätzlich sollten jedenfalls vor allem schwere Alkoholkranke ohne professionelle Hilfe keinen Alkoholentzug selbst machen. Denn es kann sogar lebensgefährlich sein, selbst aufzuhören. Denn häufig begleiten Krampfanfälle sowie Zittern den Entzug. Weiters stellt das so genannte Entzugserbrechen eine besondere Gefahr dar. Weil in dessen Folge Patienten sogar ersticken können.

Deswegen sollten Menschen, die mit dem Trinken aufhören wollen, bei Spezialisten – beispielsweise in einer Alkoholambulanz – ausführliche Beratung zum Thema suchen.

Quelle:

Alkoholambulanz der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Charité Mitte – https://www.charite.de/

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Alfred Felsberger

MEDMIX-Redaktion, AFCOM Digital Publishing Team

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