Expertentipps zur Unterstützung der Leberfunktion

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Die Leber ist jenes Organ, das sich am schnellsten regeneriert. Expertentipps zeigen, was man tun kann, um die Leber zu entlasten und die Lebergesundheit zu fördern.

Unsere Leber ist als „Kläranlage“ unseres Körpers für die Filterung von Schadstoffen und die Verstoffwechslung von Nahrungsbestandteilen zuständig – und gerade in Herbst und Winter besonders gefordert. Wer denkt, dass dafür allein übermäßiger Alkoholgenuss verantwortlich ist, irrt gewaltig: Die nicht-alkoholische Fettleber betrifft einen großen Teil der Leberfunktionsstörungen, von denen bereits jeder dritte Österreicher betroffen ist. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Die Leber ist jenes Organ, das sich am schnellsten regeneriert. Unsere Expertentipps zeigen, was man jetzt tun kann, um die Leber zu entlasten und die Lebergesundheit zu fördern.

Schwerstarbeit für die Leber

Nun ist der Herbst plötzlich da: Im Gepäck hat er das Erntedank- und das Oktoberfest sowie eine Menge Martini-Ganseln, bevor er nahtlos in die Punschsaison übergeht und in Weihnachtskarpfen mündet. Genuss für uns, und Schwerstarbeit für unsere Leber, die als „Entgiftungsanlage“ unseres Körpers für die Filterung von Schadstoffen zuständig ist. Rund 2000 Liter Blut reinigt die Leber täglich von giftigen Substanzen, damit diese abgebaut werden können und nicht in unsere Zellen gelangen.

Wenn unserer Leber diese Strapazen zu viel werden, kann dieses wichtige Organ seine Aufgaben nicht mehr ausreichend erfüllen. „Unser moderner Lebensstil mit fett- und stark zuckerhaltigem Essen, Alkoholkonsum, zu wenig Bewegung und zu viel Stress überfordert unsere Leber. Das Ergebnis ist eine Leberfunktionsstörung, von der mittlerweile nahezu jeder dritte Österreicher betroffen ist“, erklärt Assoz.-Prof. Dr. Vanessa Stadlbauer-Köllner von der Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie der MedUni Graz. „Weil die Leber keine Schmerzreize aussendet und sozusagen still leidet, wissen viele Betroffene lange Zeit nichts von ihren gesundheitlichen Problemen, die unbehandelt zu Diabetes, dem metabolischen Syndrom und Leberzirrhose führen können.“

Hilfe für die Leber – aus dem Darm

Heute weiß man, dass Leber und Darm über die Leber-Darm-Achse in enger Beziehung stehen. Kommt es als Folge einer Überlastung der Leber zu „Beziehungsproblemen“ in Form eines „durchlässigen Darms“ (Leaky Gut), werden giftige Stoffe nicht mehr einfach ausgeschieden, sondern gelangen ungehindert in den Blut- und Nervenkreislauf. „Dann kommt es zu einer Vielzahl an Komplikationen, die oft aber nicht der gestörten Leberfunktion zugeordnet werden, weil die Symptome sehr unspezifisch sind“, weiß Mag. Anita Frauwallner, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Probiotische Medizin und Geschäftsführerin des Institut Allergosan. „Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Druckempfindlichkeit im Oberbauch kann viele Ursachen haben. Da denken die wenigsten an eine Leberfunktionsstörung, eine Fettleber oder Probleme mit der Darmflora und der Darmbarriere.“ Dass diese wichtige Beziehung auch über den Darm positiv beeinflusst werden kann, zeigte eine placebokontrollierte Studie von ForscherInnen der MedUni Graz unter der Leitung von Prof. Stadlbauer-Köllner: „Darin konnte eindeutig gezeigt werden, dass die Einnahme eines speziellen Probiotikums die Leberfunktion bei Leberzirrhose-Patienten verbessert!“ Die Leberzirrhose ist jedoch nur das Endstadium unbehandelter chronischer Lebererkrankungen.

Expertentipps für eine gesunde Leber – von Mag. Anita Frauwallner

Viel Trinken: Leitungswasser und Tee sollten unbedingt ausreichend getrunken werden, um die Leberfunktion zu unterstützen. Stark zuckerhaltige und alkoholische Getränke sind hingegen schlecht für die Lebergesundheit, weil sie der Leber wiederum „Überstunden“ abverlangen.

Ausgewogene Ernährung: Um die Leber zu entlasten, ist eine ausgewogene Ernährung ein gutes Instrument. Um die Leber wieder auf Kurs zu bringen, ist es hilfreich, über einige Monate auf „leberschädliche“ Nahrungsmittel zu verzichten. Dazu zählen Fertiggerichte, Speisen & Getränke mit hohem Zuckergehalt, Alkohol und sehr fetthaltige Speisen. Gut ist grünes Gemüse, das viele Bitterstoffe enthält, Dazu zählen Artischocken, Kresse, Rucola, Spinat, Petersilie und Endivien.

Den Darm stärken: Der Darm ist die Quelle für alle Stoffe, die in die Leber gelangen. Wenn durch falsche Ernährung unsere Darmbakterien absterben und der Darm durchlässiger wird, gelangen somit oft mehr Giftstoffe in die Leber, als sie abbauen kann. In der Apotheke gibt es spezielle, klinisch geprüfte Probiotika, mit denen man Leberfunktions-Störungen „über den Darm“ in den Griff bekommt.

Ausreichende Bewegung: Moderate Bewegung ist nicht nur für den gesamten Organismus gesund, auch die Leber wird dabei stärker durchblutet und der Stoffwechsel angeregt. Zudem baut Bewegung Spannungen und Fett ab und ist ein guter Ausgleich für einen stressigen Alltag. Dabei muss kein Marathon gelaufen werden. Schon ein paar hundert zusätzliche Schritte pro Tag wirken sich positiv auf den Gesundheitszustand aus.

Hilfe für die Leber aus der Natur: Es gibt einige Naturstoffe und Heilpflanzen, die die Leberfunktion nachweislich unterstützen. Dazu zählen Artischocke, Löwenzahn und Mariendistel, deren pflanzliche Extrakte äußerst reich an Bitterstoffen sind. Traubenkern-Extrakte enthalten eine hohe Konzentration an Polyphenolen, also hoch potente Antioxidantien. Auch Wasabi ist reich an antioxidativen Senfölen und wird in Asien als bewährtes Hausmittel bei Verdauungsbeschwerden geschätzt. Der Super-Nährstoff für die Leber ist jedoch Cholin, das für den normalen Fettstoffwechsel und damit für eine normale Funktion der Leber verantwortlich ist.

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